05.08.2026
Feinheit
Was will Gott? Er will, dass du dich so veredelst, dass in dir das Edle Gottes vorzeigbar und sichtbar ist und wird. Liebe macht fein. Lieblosigkeit macht derb. Das Grobe in mir wird feiner, wenn ich angstfrei lebe.
Viele Dinge laufen unter der bewussten Wahrnehmungsschwelle ab. Auch die widergöttlichen Kräfte agieren unbehelligt unter der Schwelle, weil ihr Wirken dort nicht auffällt. Unter der Schwelle nachzusehen, ist eine meiner Aufgaben.
Gott sagt: Sei skeptisch gegenüber allen Dingen, die von außen kommen. Prüfe sie an meinem Herzen!
Gott sagt auch, ich soll mir keine Gedanken machen. Alles wird gut
Herzlichst
August

29.07.2026
GesprÀch mit Gott
Gott wünscht sich, dass ich seinen Schmerz wahrnehme. Ich sehe ihn öfter schmerzverkrümmt. Auf die Frage, was los ist: „Die Menschen quälen mich!“ Kann ich etwas tun? Nein, du sollst es nur sehen. Es ist eine Wahrheit.
Er sagt: Bei dir ist nichts modrig. Wenn es modrig wäre, würde ich es dir nicht durchgehen lassen. Er ist mein großes Regulativ und Korrektiv. Und mein wirksamstes.
Gott sagt: Du musst dich mehr lieben lassen. Wenn dich jemand liebt, so gibst du ihm die Liebe 10-fach zurück. Wie soll jemand das lieben lernen, wenn sich niemand lieben lässt?
Er sagt auch: Je mehr du für andere da bist, umso wertvoller bist du für mich. Es gibt nicht sehr viele Menschen, die für Gott da sind. Über diese Menschen findet er Zugang zu anderen Menschen. Es freut ihn, dass ich beginne, seine Vollmacht in Anspruch zu nehmen.
Soweit ich mich selbst und andere im Innersten begreife, soweit kann ich Gott begreifen. Gott sagt: Du bist auf dem richtigen Weg mein Sohn!
Herzlichst
August

22.07.2026
GesprÀch mit Gott
Ein klarer Hinweis Gottes: Arbeite nicht mehr, liebe! Kümmere dich um die geistlichen Anliegen der Menschen! Das erholt dich und gibt dir Kraft.
Er sagt auch: Sei nicht gut! Sei wahr! Dann bist du mit der Lebensrealität und mit mir in Verbindung. Lass dich von mir erfüllen! Gib den Menschen ein positives, angstfreies Beispiel. Das macht sie sicher.
Gottes Wunsch ist, dass ich noch stärker und souveräner werde! Gott ist in seiner Wirkung durch jede meiner Limitierungen eingeschränkt. Er kann sich nicht durch mich zeigen, wenn ich einen Schleier oder eine Tarnkappe trage. Ich merke an, dass ich ziemliche Schläge kassiert habe, weil ich mich gezeigt habe. Gott sagt: Da hast du dich und dein Ego gezeigt und nicht mich! Ich bin Liebe und Demut! Das kannst du immer zeigen.
Gottes Auftrag an mich: Ganz egal, wie jemand umgeht mit dir, du darfst nicht lieblos zu ihm sein!
Herzlichst
August

15.07.2026
GesprÀch mit Gott
Wie kann ich die Sehnsucht der Menschen nach ihrer Berufung wecken und wach halten? Dabei wird mir Gott zum Wegweiser, wenn ich ständig in Verbindung mit ihm bin. Er fordert mich auf: Geh deinen Weg! Alles andere gebe ich dir dazu. Schreite voran, bleibe in Bewegung und halte auch immer wieder einmal inne. Dein Gefühl gibt dir Orientierung. Wenn du an mich denkst, wirst du automatisch auf meine Richtung eingerichtet. Und damit agierst du in meiner Ordnung. Dann wird alles leicht, weil du im Fluss des Lebens bist. Und auch alle anderen können sich nicht mehr widersetzen.
Gott sagt auch: Hab keine Angst! Wer oder was immer dir begegnet, bin ich. Erkenne mich in allen Situationen und Menschen deines Lebens. Sei dankbar, es kommt dir vielfach zurück und macht dich reich.
Herzlichst
August

08.07.2026
GesprÀch mit Gott
Gott sagt mir: Du bist mein ausführendes Organ. Tu das, was du gut kannst und gern machst. Dann passt es. Tu, was zu tun ist und was zu tun ist, ergibt sich. Ich werde dir in jedem Moment eingeben, was zu tun ist und du weißt alles, wenn du es brauchst. Frage nicht nach, was auf dich zukommt. Erledige das, was auf dich zukommt, mit Liebe. Wenn du effizienter werden willst, musst du langsamer werden.
Gott sagt, dass ich noch viel wirksamer sein sollte. Auf die Frage, warum du mich so strapazierst und arbeiten lässt, sagst du, dass du niemand anderen hast. Du stellst mir alle notwendigen Hilfskräfte zu Verfügung, die mich entlasten, damit mir alles was ich nicht unbedingt selber machen muss, abgenommen wird.
Ich sehe, wie in meinem künftigen Leben Gott mir alle Hindernisse aus dem Weg räumt. Wie ein Schneepflug, der den Weg vor mir freiräumt. Er sagt mir: Ich habe viel für dich zu tun. Übergib alles an mich, dann wird es leicht für dich. Wenn du glaubst, dass du alles selber machen musst, dann wirst du erschöpft. Wenn du dir von mir helfen lässt, dann ist unendlich viel möglich.
Herzlichst
August

01.07.2026
GesprÀch mit Gott
Gott sagt zu mir: Sei einfach!
Er sagt mir, ich soll mehr lachen und ich soll mich mehr freuen. Er will mein Herz und dass ich ihm folge. Es ist gut für mich, dass ich mir immer wieder Auszeiten nehme. Er legt großen Wert darauf, dass ich gut auf mich achte. Dies hat nicht nur für mich Gültigkeit, sondern für jeden Menschen.
Er meint: Sei du selbst und genieße das Leben. Alle Lebewesen wissen, dass der Sinn des Lebens ist, es zu genießen. Für Gott ist nicht so wichtig, dass ich ihm diene, sondern, dass ich da bin, wenn er mich braucht. Er möchte, dass ich für die Menschen da bin und ihnen das Gefühl gebe, dass ich für sie da bin. Denn dann kann Gott durch mich für sie da sein. Gott sagt, dass es für mich nicht anstrengend ist, wenn ich das begreife und mich daran halte.
Gott sagt mir, dass er die Welt so geschaffen hat, dass wir nichts zu tun hätten.
Herzlichst
August

24.06.2026
Gottes AuftrÀge an mich
Alles tun, was die Angst beseitigt, ist der Auftrag Gottes. Er sagt, dass ich viel mehr auf die Ängste der Menschen achten soll, denn sie sind der Schlüssel für meine Arbeit. Es gilt auch, auf das zu schauen, was zwischen den Menschen steht, was den Fluss der Liebe unterbricht oder hindert.
Er möchte, dass ich grundlegend neue Gedanken und Sichtweisen in die Welt bringe, die Sichtweisen Gottes. Es geht um das Erwachen der Menschen, die Menschen zu wecken, da sie noch schlafen. Das bedeutet das vollkommene Loslassen der Kontrolle. Ich höre den Ruf der Menschen an mich: Weck uns auf! Mache uns Dinge klar, zB den Umgang mit Schmerz. Das ist der Ruf der Masse an unzufriedenen Menschen an mich. Das ist die Not der Zeit. Im Schlaf haben die Menschen keine Probleme. Außer manchmal in ihren Träumen.
Wachsein ist ein innerer Zustand, wenn ich innerlich wach bin, braucht es keine radikalen Veränderungen im Alltag. Das Wachwerden ist ein intensiver innerer Prozess und bedarf großer Achtsamkeit und auch Arbeit, um ihn aufrecht zu erhalten.
Herzlichst
August

17.06.2026
Gottes AuftrÀge an mich
Gott erwartet, dass ich mich zurück nehme und ihm den freien Raum überlasse. Ich soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern vor allem in Beziehung gehen, dadurch kann Gott wirken.
Sein Auftrag ist auch, dass ich mich immer wieder meditierend von mir selber reinige. Indem ich selber authentisch bin, kann ich Menschen helfen auch authentisch zu werden. Das heißt, sie werden immer mehr das, wie Gott sie gedacht hat.
Die Essenz ist, die Menschen zu lieben. Dies zeigt sich unmittelbar in meinem Tun. Gott möchte, dass ich möglichst viele Menschen erreiche und ihnen über das Leben erzähle und damit über die Liebe und das Wirken Gottes.
Gott erwartet, dass ich alles was er geschaffen hat mit großer Liebe betrachte. Ich soll mir keine Bilder machen, sondern schauen, was ist. Bilder verstellen den Blick auf die Wirklichkeit Gottes. Nicht gemeint sind die Bilder, die aus dem Inneren kommen. Das sind Mitteilungen des Unbewussten, des Göttlichen. Und die sind sehr wertvolle Informationen.
Herzlichst
August

10.06.2026
Gottes AuftrÀge an mich
Gott erteilt mir Aufträge, die ich mit seiner Hilfe umzusetzen versuche. Dazu gehört:
Seine Botschaft hören und sie weiter geben. Seine Botschaft ist all das, was ich über das Leben erfahre. Meine Aufgabe ist regelmäßig auf ihn hören. Das bedeutet ich muss langsamer werden, es gemütlicher angehen, dann höre ich ihn.
Ich soll die Menschen lieben, die er mir schickt. Das heißt, ich muss an der Öffnung/Tiefe unserer beider Herzen arbeiten. Bei Trauernden: Liebe sie, das heilt! Ein permanenter Auftrag ist, die Menschen zu lieben, die mir nahe sind.
Es gilt, die Not der Menschen zu erkennen und sie zu wenden. Dazu meditiere ich regelmäßig meine eigene Not. Dadurch kann ich die Nöte der Menschen erkennen und Gott um Hilfe oder Wandlung bitten.
Ich bin aufgefordert, mit Hilfe der „inneren Schau“ und anderer Quellen die Nöte und Ängste zu erkennen und die dahinter liegende Wirklichkeit. Das baut Angst ab, gibt Sicherheit und wendet durch die Bitte die Not. Ich versuche die Menschen zu stärken, durch das Erkennen der Wirklichkeit.
Herzlichst
August

03.06.2026
GesprÀch mit Gott
Ich habe den Punkt erreicht, wo ich aus eigener Kraft in meiner Spiritualität keinen Fortschritt mehr erreichen kann. Alles Weitere ist ein Geschenk und eine Gnade Gottes. Ich muss nur bereit sein, es anzunehmen. Gott möchte, dass ich auf das achte, was auf mich zukommt und das mit Liebe annehme. Zu tun ist das, was Gott mir intuitiv und im Moment aufträgt. Es gibt nichts mehr vorbeugend zu lernen für mich. Alles, was ich brauche, steht mir im rechten Moment zur Verfügung.
Gott sagt zu mir: Du schaust zu schnell auf die Lösung und zu wenig auf die Ängste der Menschen. Bleib bei dir und nimm die Botschaften und Lehren wahr, die ich dir zukommen lasse. Ansonsten denk so oft wie möglich an mich. Das genügt. Und natürlich: Tu, was im Alltag zu tun ist.
Gott zeigt mir seine Liebe, wie sehr er mich liebt. Je mehr ich seine Liebe annehme und zulasse, umso mehr vollzieht sich eine Wandlung tief in mir.
Herzlichst
August

27.05.2026
Der Auftrag Gottes
Der Auftrag Gottes ist aus der Not ablesbar und an der Freude. Sich von Gott führen lassen heißt, Notwendigkeiten zu erkennen und zur rechten Zeit auf die richtige Weise reagieren. Es geht darum, Gott immer öfter zu fragen und auf ihn zu hören. Gott sagt, lehre den Menschen das, was ich dich gelehrt habe: das Leben! Daher ist mein Auftrag, vom Leben zu erzählen! Dazu ist erforderlich, dass ich liebe. Zu lieben bedeutet, mit offenem Herzen und freiem Geist da zu sein. Es gilt auch die Nöte und Ängste wahrzunehmen mit Hilfe der inneren Schau. Ich bin ständig mit Gott in Verbindung und höre auf ihn. Dazu muss ich mich regelmäßig reinigen und darauf achten, mich wenig zu verschmutzen. Wichtig ist für mich auf die Realität zu schauen, dann schwindet jeder Zweifel, denn ich schaue auf Gott und da erfahre ich, wie Gott wirklich ist.
Herzlichst
August

20.05.2026
WertschÀtzung
Was hindert Menschen tatsächlich Wertschätzung zu nehmen?
Grundsätzlich ist es so, dass Angst Wertschätzung verhindert. Viele Menschen haben Angst, etwas Falsches oder Unehrliches zu nehmen. Wenn man sich selbst anders sieht, als das Kompliment ausdrückt, dann kann man es nicht nehmen. Man weiß, dass falsche Wertschätzung Gift ist. Gibt es eine kritische Anmerkung, so muss diese ehrlich sein, dann wird sie genommen und auch geschätzt.
Es ist immer ein guter Weg, Wertschätzung mit dem Herzen zu prüfen. Ist mein Herz davon berührt, so ist etwas dran. Die schwierige Voraussetzung dabei ist allerdings, dass mein Herz offen ist.
Herzlichst
August

13.05.2026
Was macht mich lebendiger?
Aufgabe des Menschen ist es, in der 1. Lebenshälfte das äußere Leben zu leben und sich in der 2. Lebenshälfte dem inneren Leben zu widmen. Wie gelingt das? Dazu einige Gedanken, die bei mir aufgetaucht sind.
Es gelingt, indem ich bei Gott als Quelle des Lebens andocke und dadurch lebendiger werde. Dazu ist notwendig, dass ich abgestorbene Teile meiner Persönlichkeit durch Trauerarbeit (=verschmerzen) wieder aus dem Grab hole. Wenn ich also Totes zum Leben erwecke oder auch Mist zu Dünger mache. Ebenso gilt es Traumata aufzuarbeiten und Verdrängtes aufzudecken.
Lebendigkeit bringt mir auch, wenn ich mich meinen Ängsten stelle, ihnen in die Augen sehe. Ich werde auch lebendiger, wenn ich Lebloses, das nicht notwendig ist, weglasse und loslasse.
Letztendlich ist es wichtig, dass ich mich für ein wahrhaftiges Leben entscheide. Und ich werde lebendiger, wenn ich den Weg der Liebe gehe.
Herzlichst
August

06.05.2026
Leben
Immer wieder begegne ich dem Thema Leben in meiner täglichen Arbeit und im Kontakt mit Mitmenschen.
Voraussetzung um Menschen zum Leben zu begleiten ist, dass ich selber lebendig bin. Ohne Leben trocknen die Menschen aus, daher ist es wichtig, alles was der Lebendigkeit im Wege steht zu erkennen und daran zu arbeiten.
Es gibt ein äußeres Leben, welches oft als wahres Leben gehalten wird und in das sehr viel Energie investiert wird. Das Wesentliche ist aber das innere Leben, welches oft erst geweckt werden muss. Daher stellt sich die Frage: Was leitet mich? Es gibt Kräfte, die das Leben fördern und mich zum Leben hinführen. Ebenso gibt es Kräfte wider das Leben, die führen mich vom Leben weg.
Es gibt ein öffentliches/gesellschaftliches Leben, für jeden sichtbar, ebenso das körperliche Leben. Das seelische und geistliche Leben, sowie das spirituelle Leben ist meist eine persönliche Angelegenheit und wird häufig nachrangig behandelt.
Das wahre Leben definiere ich als Otium, was soviel bedeutet wie Muße-Beschaulichkeit. In meiner Arbeit achte ich darauf, wo in den Menschen leblose Stellen sind und versuche das Leben in ihnen zu wecken.
Die Wahrheit ist das, was dem Lebendigen dient und es weiterführt. Auch das Ablegen des Schutzmantels macht lebendiger, aber auch verletzlicher. Es gibt Menschen, die schneiden ihre Lebendigkeit ab, damit sie keinen Schmerz spüren. Jedes Symptom ist sowohl ein Ausdruck der Lebendigkeit, als auch eine Abwehr gegen Lieblosigkeit.
Herzlichst
August

29.04.2026
Geist Gottes
Ohne den kraftvollen Geist Gottes ist es uns nicht möglich, die je eigene Lebensaufgabe zu erfüllen. Daher ist es nicht nur notwendig, diese Aufgabe zu kennen, sondern sich auch zu öffnen für den Geist Gottes. Das heißt, ich räume alles weg, was dem Geist Gottes im Wege steht.
Sich für den Geist offen zu halten, ist nicht selbstverständlich. Aber ohne den Geist erreichen wir unser Ziel nicht. Wer ohne Beziehung zu Gott nur im Geist dieser Welt lebt, wird als „geistig Toter“ gezählt.
Jesus sagt: “Ich hole euch aus euren Gräbern. Ich gebe meinen Geist in euch, dann werdet ihr lebendig.“ Wir sind aufgefordert, uns auf eine belebende Beziehung zu Gott und den Mitmenschen einzulassen.
Der von Gott gegebene Geist der Wahrheit ist unser Beistand.
Herzlichst
August

22.04.2026
Persönliche Anlagen
Ich kann sehen, was im Menschen angelegt ist und was nicht angelegt ist. Das heißt, was trägt er in sich und ist daher jederzeit abrufbar.
Das bedeutet, ich kann einen zuverlässigen Hinweis geben, was einem Menschen mit Erfolg kurzfristig zugemutet werden kann und was nicht. Das ist bei Entscheidungen eine wichtige Information.
Angelegte Fähigkeiten sind manchmal schon ganz ausgereift und brauchen nicht mehr weiter geübt werden. Wenn etwas nicht angelegt ist, sind Lernschritte notwendig, um weiter zu kommen.
Herzlichst
August

15.04.2026
VerdrÀngung
Verdrängung ist eine natürliche Einrichtung der Seele, um sich in belastenden und überfordernden Situationen zu entlasten. Dies können unter anderem traumatische Erlebnisse sein, sowie schambesetzte Ereignisse, ein Zuviel an emotionalen Anforderungen oder Erfahrungen, welche mit tiefen seelischem Schmerz verbunden sind.
Leider wird häufig vergessen, die Dinge dann aufzuarbeiten, wenn dazu wieder seelische Kapazität vorhanden ist. Auch weil manchmal die Idee dahinter steht, das die „Angelegenheit“ schon erledigt oder verschmerzt ist.
Stattdessen wird Energie investiert in das „Gutgehen“. Einige Ärzte haben mir Patienten geschickt, die körperlich total gesund waren, aber unter undefinierbaren Schmerzen litten. Bei den ersten Fällen – sie waren sehr individuell – konnte ich keine Gesetzmäßigkeit erkennen. Erst nach den ersten 10 Personen wurde mir klar, dass sie alle etwas verdrängt hatten.
Sie hatten das Verdrängte vor die Tür gestellt und das hat sich dann irgendwann durch Kratzen an der Tür (=Schmerzen) bemerkbar gemacht. Es ist manchmal schwierig, das dazugehörige Verdrängte zu finden. Mit der Gabe der inneren Schau ist es möglich.
Herzlichst
August

08.04.2026
Voraussetzung fĂŒr die innere Schau
Was ist Voraussetzung für die innere Schau?
Sie ist eine Gabe Gottes. Man kann selbst viel dafür tun, letztendlich ist es aber ein Geschenk Gottes. Aus sich selbst heraus kann man nichts bewirken. Es gelingt nur, wenn man sich mit sich selber schonungslos und wahrhaftig auseinandersetzt und immer mit Gottes Führung.
Um mehr und klar zu sehen, muss man die Wahrnehmungsschwelle sukzessive senken. Mir haben dazu die Meditation und Aufstellungen sehr geholfen. Damit wurde mir der Blick auf seelische Zusammenhänge gegeben. Weiters ist ein liebendes und offenes Herz eine Vorbedingung.
Ein Aspekt der inneren Schau ist mir heute deutlicher geworden. Ich sehe viele Dinge sehr klar. Ich sehe sie aber in den meisten Fällen nur mit meinen Augen, aus meinem Blickwinkel. Es ist noch einmal bereichernder, wenn ich zusätzlich den Blickwinkel des anderen sehe, dies ist aber nur möglich, wenn beim anderen die Offenheit dafür da ist.
Herzlichst
August

01.04.2026
Innere Schau und Empathie
Die innere Schau sucht die Erkenntnis um der Wahrheit willen. Wenn ich die innere Schau aktiviere, dann kann ich nicht gleichzeitig empathisch sein. Wenn ich empathisch bin, dann trete ich in die emotionale Welt des Klienten ein. Als innerer Schauer bin ich distanziert und es steht mir ein größerer Lösungsraum zur Verfügung.
Wenn ich empathisch bin, steht mir nur das zur Verfügung, was auch dem Klienten zur Verfügung steht. Nichts darüber hinaus, was einer Lösung und Heilung dienlich wäre. Wesentlich ist auch, dass ich völlig wertfrei agiere, also nichts bewerte was ich höre oder sehe, auch nicht die Aussagen meines Klienten.
Nach der inneren Schau frage ich den Klienten, wo er ist. Dann kann ich bei ihm wieder emotional einsteigen.
Herzlichst
August

25.03.2026
Innere Schau
Warum ist die innere Schau nicht weiter verbreitet, obwohl 80% der Teilnehmer in meinen Seminaren einen Zugang dazu haben? Es braucht verdammt viel Mut. Denn man weiß nicht, was man zu sehen bekommt. Man muss das in der Seele verkraften können.
So wächst diese Gabe, die auf dem absoluten Gottvertrauen beruht, im Laufe der Zeit, in der man stärker wird. Man muss stärker werden um das Gesehene zu verkraften und zuordnen zu können. Es braucht wahrhaft viel Mut, die Wahrheit sehen zu können, die sich einem zeigt.
Bei mir war eine wesentliche Voraussetzung die Entscheidung, ein wahrhaftes Leben zu führen, wahrhaftig zu sein. In der Wahrheit zu sein die Wahrheit zu sein, die ich in Zürich Anfang der 90er Jahre getroffen habe. Das war der Startschuss und Beginn eines langen Prozesses, der auch viele meiner Beziehungen betroffen hat. Und es ist immer wieder eine neue Entscheidung, weil mit der eigenen Entwicklung das Sehen und Erkennen tiefer wird. Es bringt auch sehr oft etwas zu Tage, was so nicht vorstellbar und denkbar ist.
Herzlichst
August