11.02.2026
Gott und Wunder
Jesus wirkte viele Wunder und wollte dadurch erreichen, dass die Menschen mehr an Gott glauben. Er war sehr traurig darüber, dass die Menschen an seine Wunder geglaubt haben, aber nicht an Gott. Bitter!
Dieses Prinzip hat sich bis heute fortgesetzt. Menschen denken, dass sie alles bewirken können, aus eigener Kraft, mit eigenem Wollen, ob in der Wissenschaft, Medizin, Heiler, usf. Der Mensch glaubt an den Menschen und erkennt nicht, dass hinter all dem Gott wirkt.
Herzlichst
August

04.02.2026
Gottes Werkzeug
Wie schleift Gott uns als sein Werkzeug?
Am Beispiel einer Sense: Die Sense wird gedengelt und gewetzt. Umgesetzt auf den Menschen bedeutet das, es braucht eine harte Behandlung von außen, vom Schicksal.
Gott kann uns auch schärfen, wenn wir pausieren, uns in einem Ruhezustand oder in Meditation befinden. Oder er schult uns in Träumen.
Eine weitere Möglichkeit ist, indem er den Körper reinigt und stärkt und sensibilisiert und das Nervensystem auf höhere Belastungen vorbereitet.
Es kann aber auch sein, dass er uns schwierigen Situationen aussetzt, die wir meistern sollen – mit seiner Hilfe.
Herzlichst
August

28.01.2026
Blick auf Vergangenheit und Zukunft
Man kann an der Vergangenheit nichts verändern und auch die Zukunft lässt sich nicht wirklich planen. Was man aber ändern kann, ist der Blick auf die Vergangenheit und die Zukunft.
Die Aufgabe des Begleiters ist es, den Klienten zu einem anderen – positiven und wahrhaftigen – Blick auf das Vergangene zu verhelfen und auch auf das Zukünftige, welches eine Herausforderung für die persönliche Entwicklung darstellen kann.
Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung ist auch, sich vor dem zu verneigen, was war. Dann kann man es hinter sich lassen. Es ist aber dann auch fast weg und hat nicht mehr permanent Einfluss auf die aktuelle Lebenssituation.
Das Neue, das kommen wird, ist meist ohne Struktur und muss befüllt werden. Das schafft Unsicherheit und Orientierungslosigkeit, weil es mit dem eigenen Willen nur rudimentär gestaltbar ist.
Herzlichst
August

21.01.2026
Sinn von Berührung
Ich unterscheide zwischen wahrnehmender Berührung, das bedeutet: ich spüre etwas oder ich nehme etwas auf. Und der wahrgebenden Berührung, das bedeutet, die Energie geht von den Händen aus. Erstere ist notwendig, um jemanden zu erspüren oder zu reinigen, zweitere, um Energie zu übertragen.
Wenn ich berührt werde, spüre ich mich selbst und nehme damit auch die Grenze meines Körpers wahr. Ich spüre mich selbst und nicht den anderen, wenn ich ihm vertraue. Wenn ich vertraue, kann ich loslassen. Wenn ich nicht vertraue, dann spüre ich den anderen und nicht mich.
Jede Berührung löst auch etwas im Inneren aus. Wenn ich vertraue, so wird die Berührung z. B. ein Wohlgefühl auslösen. Vertraue ich nicht und ich kann mich der Berührung nicht entziehen, so kann diese als unangenehm erlebt werden.
Herzlichst
August

14.01.2026
Begrüßungskultur
Es ist wichtig sich gut zu begrüßen und zu verabschieden, darin zeigt sich der Ablauf des Lebens. Das Leben geschieht in drei Schritten: Ankommen – Verweilen – Abschied nehmen.
Wichtige Fragen: Wie möchte ich begrüßt werden und wie begrüße ich? Wie werde ich verabschiedet und wie verabschiede ich mich? Es gilt Achtsamkeit auf diese Vorgänge zu legen, denn es ist ein wichtiger Teil, um mich wohl zu fühlen. Und es zeigt mir auch, mit welcher Bewusstheit ich im Hier und Jetzt bin.
Herzlichst
August

07.01.2026
Schuld
Wenn es heißt „vergib uns unsere Schuld“, dann ist die größte Schuld gemeint, die wir uns aufladen können: Eine aus dem tiefen Inneren kommende Liebe in einer reinen Gesinnung – nicht zu geben.
Häufige und normale Reaktionen auf Schuld sind:
Ich beschuldige mich selbst durch Selbstvorwürfe oder ich beschuldige andere.
Ich entschuldige mich bei einem anderen oder bei mir selbst.
Hilfreich ist die Erkenntnis: Ich habe Schuld auf mich geladen – dann hat die Schuld ein Ende.
Ich kann mir die Schuld anschauen, sie erkennen und benennen. Dann erst kann ich sie loslassen.
Herzlichst
August

31.12.2025
Reifestufe der Gottesbeziehung
Ab einer gewissen Reifestufe der Gottesbeziehung kann man nur mehr in Metaphern von Gott reden.
Manche glauben, sie haben ihn schon gefunden und plötzlich ist er nicht mehr erkennbar. Denn Gott übersiedelt immer wieder, ohne seine neue Anschrift zu hinterlassen. Man sucht ihn noch in der 1. Klasse und er ist in die 2. Klasse übersiedelt. Man sucht ihn dort, wo er nicht mehr ist. Man schaut dort hin, wo er früher war, aber jetzt nicht mehr ist.
Dann fühlt man sich gottverlassen. Alles bisher erkannte und praktizierte verliert an Bedeutung, Gott ist so nicht mehr erfahrbar. Auch ein Bedeutungsverlust des Verstandes ist hinzunehmen. Man versteht Gott nicht mehr, weil er nur mehr über Gleichnisse und Metaphern beschreibbar und verstehbar ist. Ein völlig neuer Zugang zu Gott muss gefunden werden.
Herzlichst
August

24.12.2025
Leere
Als ich in der Meditation in die tiefsten Ebenen meiner Seele vordrang, vergleichbar mit dem 7. Unterkellergeschoss, entdeckte ich vor dem nächsten Kellergeschoss eine Betondecke, die vollkommen geschlossen war. Ich vermutete dahinter etwas ganz Dramatisches. Stattdessen war es die Leere, die sich an der tiefsten Stelle meiner Seele zeigte. Und zwar die Form von Leere, die einen zutiefst spirituellen Zustand darstellt und ohne die die Fülle nicht erlebbar wird.
Herzlichst
August

17.12.2025
Dein Wille geschehe
Die Triebfeder vieler Menschen sind die eigenen Wünsche, Hoffnungen, Ideen, Vorstellungen, usf. Wenn ich mich in meiner spirituellen Entwicklung dazu bekenne, das zu tun, was Gott will, dann bleiben die eigenen alten Wünsche, usw. unerfüllt.
Es ist daher wichtig, die eigenen Wünsche und alles was dazu gehört, loszulassen. Ist das nicht der Fall, tauchen sie ständig wieder auf und wollen erfüllt werden. Das bedeutet jedes Mal ein Rückfall in: Mein Wille geschehe!
Es ist also nicht genug, „dein Wille geschehe“ zu sagen. Man muss Gottes Willen einatmen und den eigenen Willen ausatmen. Das bedeutet auch, immer wieder bewusst zu schauen, ob mein Wille wieder dominant wird.
Herzlichst
August

10.12.2025
Nicht dankbar sein
Nicht dankbar zu sein, ist die Weigerung, die Gaben Gottes als Geschenke des Lebens anzunehmen.
Dankbar sein heißt erkennen, dass Gott sich erkenntlich gezeigt hat, indem ich das bekomme, was für meine persönliche Entwicklung im Moment nötig ist.
Was bedeutet das? Dass es gar nicht so einfach ist, für das Richtige zu danken. Manchmal sind wir für das Falsche dankbar. Wenn etwas Positives geschieht, sind wir dankbar, bei Negativem nicht. Ohne die schwierigen und schmerzhaften Erfahrungen in unserem Leben würden wir uns nicht weiter entwickeln. Und auch der Idee verhaftet bleiben, dass wir alles aus eigener Kraft schaffen können. Ohne Herausforderungen in unserem Leben würden wir einer spirituellen Trägheit anheimfallen und Gott hätte kaum Bedeutung in unserem Leben.
Herzlichst
August

03.12.2025
Warum fällt mir Dankbarkeit so schwer?
Ich tu mir so schwer mit dem Dankbarsein. Wie kann das leichter werden? Diese Frage wurde mir gestellt. Ich habe dazu folgende Überlegungen angestellt:
Eine Möglichkeit ist, sich an positive Momente zu erinnern. In Form von Bildern inneren und auch äußeren, ein Glückstagebuch zu führen und ähnliches. Und dann beginne damit, dafür dankbar zu sein. Wichtig ist auch daran zu denken, dass jedes Minus auch ein Plus hat. Das bedeutet, dass ich mir immer auch die zweite Seite einer Sache, Angelegenheit, usw. anschauen sollte.
Warum kann ich gar nicht dankbar sein?
Da ist meistens ein verschlossenes oder verwundetes Herz die Ursache. Da stellt sich die Frage, wie kann man es heilen?
Um es zu heilen gilt es, sich die eigenen Ängste anzuschauen. Des Weiteren eine vorhandene Trauer auszuleben, Abschiede und Verluste zu betrauern. Auch Aggressionen sollten abgebaut werden, indem ich auf den Schmerz dahinter schaue, usf. Auch die Liebe eines Menschen, die wie Balsam ist, kann ein verschlossenes Herz öffnen. Und nicht zuletzt spielt auch Vergebung eine große Rolle. Wenn ich nicht vergeben kann, bleiben die Wunden die mir andere oder ich mir selbst zugefügt habe und dann kann das Herz auch nicht heil werden. Ein ganz wesentlicher Punkt ist auch, dass man sein Schicksal annimmt.
Herzlichst
August

26.11.2025
Dankbarkeit als spiritueller Weg
Dankbarkeit ist ein Königspfad zu Gott. Verbunden mit der Dankbarkeit ist auch das Bitten.
Gott bitten – wie geht das? Es gibt zwei Wege Gott zu bitten:
Erstens: Ich übergebe alles an Gott mit der Bitte um Wandlung. Ich belasse es bei ihm und hole es mir nicht mehr zurück. Ich übergebe die Angelegenheit ganz an Gott im Sinne von dein Wille geschehe.
Zweitens: Ich bitte um Gottes Beistand bei einem Projekt, Thema, usf. Ich bemühe mich, mein Bestes zu geben und bitte Gott um Unterstützung, wirke aber im Rahmen meiner Möglichkeiten noch mit.
Gott danken – wie geht das?
Gott danken geschieht durch den Ausdruck der Freude am Erhaltenen.
Jesus heilte 10 Aussätzige. Nur einer kam zurück und dankte Gott.
Jesus dankte Gott und brach das Brot, so wie es die Priester in der Messfeier tun (Wandlung).
Ich beziehe die Dankbarkeit in meine täglichen Lebensvollzüge mit ein.
Wenn alles ein Geschenk Gottes ist, dann sollte unsere Dankbarkeit die Anwendung der uns geschenkten Gaben sein.
Dankbarkeit braucht ein Gegenüber. Gott ist unser wichtigstes Gegenüber.
Was hat Dankbarkeit mit Freude zu tun? Wenn ich mich nicht würdig fühle der Gabe Gottes, dann bin ich dankbar. Fühle ich mich würdig, dann freue ich mich über die Gaben Gottes und drücke so meine Dankbarkeit aus.
Vergelt‘s Gott drückt die Dankbarkeit aus, in dem Wissen, dass nichts durch mich geschieht, ALLES kommt von Gott.
Wirklich tiefe Dankbarkeit können wir erst in der Stille spüren.
Herzlichst
August

19.11.2025
Wozu führt ein Mangel an Dankbarkeit?
Armut auch im geistlichen, emotionalen und spirituellen Sinn, ist ein Mangel an Dankbarkeit. Obwohl alles da ist, greifen viele nicht zu.
Warum greifen sie nicht zu? Da gibt es einige Möglichkeiten, die mit der erlebten Form der Sozialisierung in der Familie, dem Umfeld und der gesellschaftlichen Schicht zu tun hat:
Zum einen kann es an einer speziellen Form der „Blindheit“ liegen. Sie können nicht sehen, was da ist. Zum anderen, wird die Fülle doch wahrgenommen, so erlauben sie sich nicht, sie zu nehmen. Weiters spielt der Minderwert eine Rolle, die Menschen haben das Gefühl, es nicht wert zu sein, es steht ihnen nicht zu. Der nächste Punkt ist, dass es eine Angst gibt, das Erhaltene gleich wieder zu verlieren, da greifen sie lieber erst gar nicht zu. Manche sind auch von der Fülle überfordert, sie können damit nicht umgehen, bzw. weil sie es nicht kennen und nicht bedienen können, wird erst gar nicht genommen.
Was ist, wenn jemand nicht dankbar ist? Empfundene innere Armut ist die Folge.
Herzlichst
August

12.11.2025
Essenzieller Mangel
Wir verbringen einen Gutteil unserer Lebenszeit mit dem Füllen von „Löchern“ (Mutterloch, Vaterloch, …). Dies hat immer mit der Erfahrung von essenziellem Mangel zu tun. Wahrscheinlich ist das die Wurzel des Mangeldenkens (ich bekomme nicht genug) und des Reparaturblicks (nichts ist gut genug).
Mutterloch, Vaterloch entstehen durch Defizite in der Kindheit. Entweder durch die tatsächliche Abwesenheit oder durch die emotionale Abwesenheit von Vater und/oder Mutter. Emotionale Abwesenheit entsteht durch Erkrankung, psychische Erkrankung oder aber auch durch permanente Überforderung und Hilflosigkeit. Ebenso, wenn das Kind als Partnerersatz herangezogen wird und vor allem durch jede Form von Missbrauch, emotionalem, seelischem und körperlichem.
Bei den Kindern entstehen Defizite, die sie entweder überkompensieren oder es zeigt sich in Form von Minderwert, Neid, das Gefühl nicht geschätzt zu werden, ausgenutzt zu werden, Empathielosigkeit, Helfersyndrom, schlimmstenfalls durch psychische Erkrankungen.
Letztendlich ist es der Mangel an Liebe! Damit verbunden das nicht Erleben von Geborgenheit, Schutz, Vertrauen und anerkennender Wertschätzung.
Herzlichst
August

05.11.2025
Verhalten ändern
Dabei geht es um Verhaltensmuster, die man sich in der Kindheit angeeignet hat, als Strategie, um mit den Anforderungen des Lebens zu Rande zu kommen. Andere Verhaltensmuster sind systemisch, also welche, die ich in meinem Familiensystem erlernt und übernommen habe. Im Erwachsenenalter stellt sich dann heraus, dass diese Verhaltensweisen nicht mehr lebensförderlich sind, häufig sogar lebensschädigend.
Wie kann man also ein negatives Verhalten ändern? Zuerst braucht es ein Bewusstsein dafür, dass ein Verhalten schädigend ist. Daraus entsteht dann der Wunsch etwas zu verändern. Die meisten versuchen, sich ein völlig neues Verhalten anzulernen. Das funktioniert nicht, man fällt schnell wieder in das alte Verhalten zurück, besonders in Stresssituationen. Das alte Verhalten wurde meist länger geübt, als das neue. Man beherrscht es auf Abruf.
Erfolgreicher ist es, das alte Verhalten Stück für Stück weiter zu entwickeln. Zu schauen, was ist doch noch brauchbar, was kann ich ergänzen, was sollte ich ganz weg lassen.
Herzlichst
August

29.10.2025
Universität des Lebens
Die Universität des Lebens bietet uns alles an, was wir für unsere Entwicklung und unser persönliches Leben brauchen. Das Leben schult uns auch ohne unser Einverständnis. Wenn wir es zulassen, werden wir auch von Gott geschult.
Ich habe in der Universität des Lebens und durch Gott gelernt. Dafür bin ich sehr sehr dankbar. Diese Dankbarkeit möchte ich in meinen Vorträgen spürbar werden lassen. Ich kann den ZuhörerInnen nicht sagen, wie Vieles geht. Sie lernen es, indem sie nach Innen horchen und durch andere lernen, die ihnen in der Gruppe und in Aufstellungen eine Räuberleiter anbieten. Ich helfe ihnen, es selber in sich zu entdecken.
Herzlichst
August

22.10.2025
Gottesbild
Das Vorbild der Eltern ist eine Vorlage für ein Gottesbild. Als Erwachsener sehe ich, dass ich dann ein Abbild Gottes bin, wenn ich der bin, der ich bin. Das, was ich bin, ist etwas Veränderbares, es wächst und ändert sich.
Ich bin ein Baby, ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener, ein Greis. Ich bin und verändere mich. Wenn ich mit Gott EINS bin, dann bin ich der, der ich bin. Das ist wandelbar. Das Innere kann sich vollkommen wandeln, auch wenn die äußeren Gegebenheiten gleich bleiben. Unser optisch Äußeres unterliegt jedenfalls einem Wandel, auch wenn es keinen inneren Wandel geben sollte.
Es ist wichtig zu erkennen, dass man mit dem jeweiligen Zustand, wie er ist, zufrieden ist. Erst dann kann sich etwas wandeln.
Herzlichst
August

15.10.2025
Selbstmissbrauch
Selbstmissbrauch als Teil des Missbrauchs. Wenn in einer Familie der Missbrauch Alltag ist, damit ist aber nicht der sexuelle Missbrauch gemeint, dann findet er unbemerkt in allen Lebensbereichen statt. Es gibt Formen des Missbrauchs die häufig vorkommen, wie emotionaler Missbrauch, Machtmissbrauch, Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses.
Werden diese Arten des Missbrauchs in der Familie erlebt, wird der Missbrauch bei sich selbst ganz normal. Denn er wird als solcher nicht erkannt, weil es einem erlernten Verhalten im Familiensystem entspricht. Selbstausbeutung bis an die Grenze des Möglichen kann dann passieren, da es keine Erfahrung mit Regulierung gibt. Es gibt auch keine Möglichkeit ein Sensorium dafür zu entwickeln, dass es sich um Missbrauch bzw. Selbstmissbrauch handelt, er wird als völlig normal erlebt.
Selbstmissbrauch beinhaltet alle Formen von Selbstausbeutung, Selbstverleugnung, Selbstschädigung, usf.
Erst eine Bewusstmachung des Verhaltens durch Therapie, Reflexion oder Selbsterfahrung kann eine Veränderung herbeiführen.
Herzlichst
August

08.10.2025
Kritikfähigkeit
Welche Kritiken lasse ich nicht zu? Habe ich Menschen, die mich kritisieren bzw die Wahrheit sagen? Das kann sich jeder selber fragen, bzw. beantworten. Ich stelle mir diese Fragen regelmäßig, da sie einer Veränderung unterliegen, je nach Lebensalter und persönlicher Entwicklung.
Ich liebe Kritik, wenn sie von profunden Kennern kommt. Daraus kann ich neue Erkenntnisse schöpfen, Korrekturen vornehmen, mein Spektrum erweitern, ich empfinde Kritik dann als bereichernd.
Ich liebe es allerdings nicht, wenn Menschen mir gegenüber ihre Ängste in Form von Kritik äußern.
Herzlichst
August

01.10.2025
Geschenk
Was für ein Geschenk ist es, wenn sich jemand ganz schenkt! Es ist eine außergewöhnliche Erfahrung, die etwas Heiliges in sich birgt. So muss es Gott gehen, wenn ein Mensch sich ihm schenkt.
Ein Mensch schenkt sich. Wenn das Geschenk ankommt, dann freut sich der Beschenkte. Die Freude des Beschenkten öffnet den Schenker noch mehr. Dadurch wird er als Geschenk noch kostbarer, was die Freude beim Beschenkten hebt usf. Es ist eine zutiefst spirituelle Erfahrung. Voraussetzung dafür ist eine große, vertrauensvolle Liebe, die völlige Angstfreiheit beinhaltet.
Die Bitte an Gott oder an einen geliebten Menschen gerichtet: Hör nie auf, dich zu schenken. Hör nie auf, dich beschenken zu lassen.
Herzlichst
August