Führungs-
coaching
BegleitungLehrgängeSeminareVorträgeAutorBücher/CDsBLOGGratis DownloadKontakt

August Höglinger »
Blog Einsichten

In diesem Blog findest du Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.
Dieser Blog ist vor allem für Absolventinnen und Absolventen meiner Seminare und Lehrgänge eingerichtet, denn mit Ihnen verbindet mich eine tiefe Herzensbeziehung und ein Stück gemeinsamen Weges.

Natürlich sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
In diesem Sinne freue ich mich und wünsche allen tiefe Einsichten.

Herzlichst
August

Archiveinträge




30.10.2019

Erziehung – Neues System

Bis zu meiner Generation war es so, dass Eltern ihre Kinder erzogen. In der Generation meiner Kinder gab es bereits einen Wandel, sie hatten schon deutlich mehr Mitspracherecht in der Familie. Sie wurden mehr miteinbezogen, bzw. wurde mehr auf ihre Bedürfnisse eingegangen als zu meiner Zeit.
Durch die ungeheure Hilflosigkeit und Überforderung der derzeitigen Elterngeneration findet ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel in der Erziehung statt. 
Jahrelang versuchte ich, Eltern dabei zu unterstützen, ihre Kinder liebevoll zu erziehen. Bis ich Mitte 2019 durch meine innere Schau erkannte, dass das ein alter Ansatz ist. Systemisch hat sich verändert, dass die Kinder mehr ihre Eltern erziehen, als die Eltern die Kinder. Auch bei Gesprächen mit Kindergartenpädagoginnen wurde mir klar, dass in der jetzigen Generation die Kinder ihre Eltern führen. Originalton einer Mutter, die ihre dreijährige Tochter aus dem Kindergarten abholte: „Jetzt hol ich die Chefin ab!“
Mir wurde klar, dass aus diesem Grund meine Vorträge und Seminare zum Thema „Kinder liebevoll führen“ wenig bis gar nicht fruchteten. Eine weitere neue und aktuelle Erkenntnis lautet: Die Kinder können erst dann ausziehen und ihren Weg gehen, wenn sie mit der Erziehung der Eltern fertig sind!
Schon Khalil Gibran schrieb: “Die Eltern sind die Bögen und die Kinder sind die Pfeile. Die Pfeile fliegen immer weiter als die Bögen.“ So ist es an der Zeit, von den Kindern zu lernen, denn sie sind weiter und weiser, wie die Eltern. Die Bewegung rund um Greta Thunberg und andere junge Menschen zeigt dies auch in der täglichen gesellschaftlichen Praxis schon deutlich.
Nun sind die Kinder zwar weiter und weiser als die Eltern, jedoch fehlt es ihnen an Lebenserfahrung, Halt und Sicherheit. Das kann dazu führen, dass die Kinder mit dieser neuen Wirklichkeit überfordert sind. 
Ein gangbarer Weg wäre eine „Zusammenarbeit“, in wechselseitigem Vertrauen. Eltern hören, vor allem mit dem Herzen, auf ihre Kinder und Kinder hören auf ihre Eltern. Eine Mutter sagte richtigerweise: „Wir haben uns gegenseitig erzogen.“ Das bedeutet, dass die Eltern erziehen und es gleichermaßen zulassen, sich von ihren Kindern erziehen zu lassen.

Herzlichst
August

Trennlinie

23.10.2019

Energie

Unser grundsätzliches Bestreben ist, unseren Energielevel aufrecht zu erhalten. Da ist es interessant zu sehen, wie sich Menschen Herzens-Energie holen. Sehr oft werden dazu manipulative Techniken eingesetzt. Da wird mit Schuldgefühlen gearbeitet, mit Aggressionen, mit Drohungen, usf. Alles nur um zu Energie zu kommen. Notfalls wird sogar negative Energie in Kauf genommen. 
Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen bohren jedoch ein Loch in den Tank. Die Energie fließt ab und geht verloren, so hat keiner etwas davon.
Auch gegeneinander ausspielen, eifersüchtig machen, beschämen, provozieren, abwerten, ärgern, hilflos machen, usf. sind Versuche, Herzensenergie vom anderen zu bekommen. So z. B. eine Tochter, die ihren Vater solange provoziert, bis er wenigstens aggressive Gefühle zeigt. Oder meine Mutter: solange ich ihr Energie gab, war ich wichtig für sie. Als ich damit aufhörte ihr diese zu geben, war ich nicht mehr existent für sie. Bezogen auf Paarbeziehungen heißt das, dass derjenige Schluss macht, der energetisch am wenigsten bekommt. 
Frauen suchen bewusst oder unbewusst männliche Energie, aber ganz speziell männliche Energie, die zu ihnen passt. Jeder Mann sucht seinen Platz zwischen Softie (Sanftmütigkeit) und Macho (Kraft, in seinem Mannsein gefestigt sein, selbstbewusst). Ein Mann wird in den Augen einer Frau zum Macho, wenn er sich von einer Frau nicht formen lässt. Am liebsten würde sie den Mann so formen, damit sie sich nicht ändern muss. Wenn der Mann sich nicht formen lässt, muss die Frau sich mit ihrem Frausein auseinandersetzen.
Junge Menschen haben einen Sonderstatus bezüglich Energie. Bei ihnen treffen einige Dinge zusammen. Einerseits die erhöhte Sensibilität und die fehlende Hornhaut der Seele, die viel Energie braucht. Andererseits die vielen Informationen, die auf sie einprallen, weil die Welt zum Dorf wurde. Weiters fehlen die Erwachsenen, die ihnen vorleben, wie ein Leben mit dieser Sensibilität geht. Auch sind die Vitalität und Lebensenergie noch niedrig.

Herzlichst
August

Trennlinie

16.10.2019

Energie und Krankheit

Man sollte wissen, dass der Körper bei und nach einer Krankheit einen Teil der Energie zur Abwehr und zur Heilung einsetzt. Nach der Krankheit muss man energiesparend leben, damit die Energiedepots wieder aufgeladen werden können. Dem steht die Angst vor dem Muskelabbau entgegen. Der Muskelabbau kommt aber nur dann, wenn der Körper im Heilungsprozess zu wenig Energie hat. Dann holt er sich diese Energie auch aus der Muskulatur.
Im Heilungsprozess untätig zu sein, ist sehr klug. Die ganze Energie steht der Heilung zur Verfügung. Der Organismus baut dabei nichts ab. Würde man trainieren, würde der Heilungsprozess verlangsamen und den Muskelapparat schädigen, weil er sich verbraucht bzw. abbaut. 
So dauerte die Heilung eines Klienten nach einer Operation fast ein halbes Jahr, weil der Klient ausgebrannt und daher völlig energielos war. Normalerweise reichen 6-12 Wochen, um Tanks und Reservetanks wieder aufzufüllen.
Bei einem Burnout-Kandidaten sah ich, dass sein Tank komplett leer war. Während sich der Tank füllt, stehen ihm in Summe 7 Stunden pro Tag für Aktivität zur Verfügung, der Rest möchte in die Tanks und Reservetanks fließen. Er selber war aber noch auf 11 Stunden tägliche Leistung eingestellt. In dieser Zeit erhielt er in einer Meditation die Information, dass er nicht mehr als 3 Stunden vormittags und 2 Stunden nachmittags arbeiten soll.
Wenn man sich körperlich und emotional sehr verausgabt, dann mindert das die Immunkraft, weil aus deren Topf Energie abgebaut wird.

Herzlichst
August

Trennlinie

09.10.2019

Energiemanagement

Es wird so viel Vitalität/Lebensenergie zur Verfügung gestellt, wie man für das Befriedigen der eigenen Bedürfnisse braucht. Die erste Quelle der Vitalität ist die Liebe zum Leben. Je größer die Liebe zum Leben ist, umso größer ist die Vitalität.
Üblicherweise tun wir alles dafür, um Energie zu bekommen. Viel wichtiger ist aber, dass wir aufhören, unsere Energie zu vernichten, indem wir gegen den Willen Gottes leben. Für das Durchsetzen unseres eigenen Willens wird uns keine Energie zur Verfügung gestellt.
Die Menschen fragen sich – vor allem wenn sie älter werden – immer wieder, wie sie zu mehr Energie kommen können. Die ultimative Antwort lautet: Du sollst aus der unendlichen Energie Gottes leben. Das bedeutet nur mehr das zu machen, was im Einklang (=Eins) mit dem Willen Gottes ist, weil im anderen Fall, wenn ich mache, was ich will, die Energie immer weniger wird.
Von der Natur sind wir so ausgestattet, dass so viel Energie erzeugt wird, wie wir für die Bedürfnisbefriedigung benötigen, solange es für die Selbsterhaltung und Arterhaltung vorgesehen ist.
Dennoch ist es so, dass es zwischen den einzelnen Menschen große Unterschiede gibt. Ich begleitete eine Frau, die täglich nur vier Stunden Schlaf benötigte. Das alarmierte ihren Hausarzt, der sie mir überwies. Ich stellte fest, dass sie eine außergewöhnliche Vitalität besitzt. Sie hat Energie für 20 Stunden Arbeit pro Tag, auch zum Wochenende. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die gerade für vier Stunden Energie besitzen. Sie können maximal einen Halbtagsjob erledigen.

Herzlichst
August

Trennlinie

02.10.2019

Mein Umgang mit Fragen

Wenn jemand eine Frage an mich stellt, beschäftigt er mich. Kann ich sie nicht beantworten, bin ich hilflos, ich kann aber Gott um eine Antwort bitten.
Für mich ist die Frage, die mir gestellt wird, sehr wichtig. Derzeit antworte ich sofort aus der inneren Schau heraus. Wenn aber die Frage falsch oder unpräzise gestellt wurde oder ich den wirklichen Sinn der Frage nicht erfasst habe, dann ist die Antwort auch dementsprechend ungenau. Noch effektiver ist es, wenn ich innerlich frage, ob die richtige Frage gestellt wurde. Und dann kann ich mit den Augen Gottes schauen. Das ist fast wie Hellseherei und funktioniert nur bei tiefem Vertrauen. Bei tiefem Vertrauen öffnet sich ein neuer Raum und ich sehe Vieles detailliert. Z. B. welches Problem, welche mögliche Vorgangsweise, usf.
Ein Beispiel: Jemand will in eine Beteiligung investieren. Er fragt, ob das eine gute Entscheidung ist. Die Beteiligung ist gut. Es stellt sich aber in der Nachschau heraus, dass zwar die Beteiligung gut ist, er sich aber nicht beteiligen sollte. 
Ich beantworte ständig Fragen, die mir nicht gestellt wurden, sondern die ich innerlich spüre. Mein Bestreben ist es, mir selber meine Fragen zu beantworten, die ich mir immer wieder stelle. Mein Forschergeist treibt mich dazu, mir ständig Fragen zu stellen, auf die ich in mir selber Antworten finde.

Herzlichst
August