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August Höglinger »
Blog Einsichten

In diesem Blog findest du Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.
Dieser Blog ist vor allem für Absolventinnen und Absolventen meiner Seminare und Lehrgänge eingerichtet, denn mit Ihnen verbindet mich eine tiefe Herzensbeziehung und ein Stück gemeinsamen Weges.

NatĂĽrlich sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
In diesem Sinne freue ich mich und wĂĽnsche allen tiefe Einsichten.

Herzlichst
August

Archiveinträge




26.09.2018

Widergöttliche Kräfte

Ab dem Zeitpunkt, wo wir nicht mehr dem Willen Gottes folgen, folgen wir einem anderen Willen. Dort können die widergöttlichen Kräfte aktiv werden. Sie sind verbunden mit dem EGO. Wenn man betrachtet, welche Rolle das EGO in der derzeitigen Gesellschaft spielt, kann man ungefähr ermessen, wie groß der Einfluss dieser Kräfte ist. 
Unterstützend dabei ist, dass über die Wirkung der widergöttlichen Kräfte fast nicht kommuniziert wird. Im täglichen Leben hört man selten bis gar nie etwas, auch weil das Thema angstbesetzt ist. 
Naive Menschen und Gutmenschen (Menschen die es immer nur gut meinen) sind das nackte und einfachste Fressen für diese Kräfte. Bequemlichkeit ist eines der einfachsten Mittel die die widergöttlichen Kräfte einsetzen, Angst eines der wirksamsten. 
Wenn mich die widergöttlichen Kräfte nicht persönlich erreichen können, versuchen sie es über einen geliebten Menschen. Ich werde dann ärgerlich oder empöre mich. Das ist dann nicht gegen den geliebten Menschen gerichtet, sondern gegen die Versuchung. Aus der Bibel kennen wir den Ausspruch Jesu: „Weiche Satan“. Er weist damit seine Jünger zurecht, weil ihm die den schmerzfreien Weg empfehlen und nicht den Weg ans Kreuz. 
Jemand, der nicht dem Willen Gottes folgt, hat unter Umständen einen Pakt mit den widergöttlichen Kräften abgeschlossen. Ein Klient schloss einen Pakt mit diesen Kräften ab, indem er drei wichtige Entscheidungen seines Lebens gegen sein inneres Wissen traf. Es genügt nicht, sich bei Gott dafür zu entschuldigen, man muss den Pakt mit den widergöttlichen Kräften kündigen. Dann bekommt man einen vorläufigen Vertrag mit einem Vertrauensvorschuss Gottes. In dieser Zeit hat man die Chance, sich zu bewähren. 
Gibt es Chancen, sich gegen diese Kräfte zu wehren?
Die wichtigste Möglichkeit ist, Gott um Hilfe zu bitten. Manchmal muss man aber auch den Zustand der Gottferne erdulden, denn er verflüchtigt sich wieder. Es gibt auch eine Form, sich zu schützen, indem man Gott viel Raum im Inneren gibt. Dann steht dieser Raum den widergöttlichen Kräften nicht zur Verfügung. Sehr hilfreich sind auch herzliche, liebende, dem Leben zugewandte Menschen im Umfeld. 

Herzlichst
August

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19.09.2018

Widergöttliche Kräfte


Schon lange war ich auf der Suche, wie ich das Böse, den Teufel zeitgemäß benennen und bezeichnen könnte. Da tauchte der Begriff „widergöttliche Kräfte“ auf. 
Dahinter steht die eigentliche Frage: Führt eine Kraft zu Gott/zum Leben hin oder zieht sie von Gott/vom Leben weg?
Das Gegenteil von „widergöttlich“ ist „gottgemäß“. Gottgemäß bedeutet unter anderem, dass ich mich dem Willen Gottes füge. Widergöttliche Kräfte können dort einhaken, wo das eigene Wollen im Spiel ist. Dazu setzen sie sowohl positive, als auch negative Kräfte ein (z.B. übertriebenes Lob und Anerkennung einerseits oder Scham und Demütigung andererseits). 
Manchmal tarnen sich widergöttliche Kräfte als göttliche Kraft. Wie kann man das erkennen? Man kann es nur über sein Herz prüfen. Wird es bei einer Aufgabe, Sache, Angelegenheit ruhiger oder im Gegenteil unruhiger?
Ein Beispiel dafür ist die Prüfung des Hl. Martin. Der Teufel versuchte dem Hl. Martin vorzugaukeln, er wäre Jesus. Der Hl. Martin erkannte aber die Täuschung daran, dass der Teufel keine Wundmale hatte, denn dieser liebt den Schmerz nicht. Dort wo ich versuche den Schmerz zu vermeiden, oder ihm auszuweichen, können widergöttliche Kräfte am Werk sein. 
 
Die widergöttlichen Kräfte haben die Aufgabe, mich zu prüfen und zu stärken. Sie agieren zum Beispiel, indem sie einem von mir gesprochenen Satz emotional etwas hinzufügen, ohne meine Zustimmung, und damit Verwirrung stiften. Es entsteht der Eindruck, ich hätte einen Satz gesagt, dabei hat ihn mein Gegenüber nur gehört. Die widergöttlichen Kräfte wirken also auch dahingehend, dass sie das gesprochene Wort verwirren. 
Ein weiteres Beispiel für die Wirkweise: ein Freund lebte nur 20 % seines Potentials, dadurch konnten 80 % verhindert werden. Hätten sie mehr verhindert, wäre er aufmerksam geworden. 
Kommen diese Kräfte bei mir direkt nicht an, so bedienen sie sich – über einen Umweg – meiner Partner, Familie, Freunde und engsten Mitarbeiter. Sie bedienen sich der Menschen rund um mich und erschweren mir das Wirken, soweit ich es zulasse. 
Einerseits freuen sie sich, dass sie etwas verhindern konnten, andererseits sind sie traurig, dass der Mensch noch nicht reifer ist. 

Herzlichst
August

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12.09.2018

Negative Energien – Ansteckung auf körperlicher und psychischer Ebene

Auf körperlicher Ebene wird der Grad der Ansteckungsgefahr bei einer Infektionskrankheit von mehreren Faktoren bestimmt. 
Da ist zum einen die Virulenz, dh. wie stark die Infektionskraft und Vermehrungsfähigkeit der Krankheitserreger sind. Dann spielt auch die Art der Übertragung eine Rolle und das soziale Umfeld  z. B. wie sehen die hygienischen Verhältnisse aus. 
Nicht zuletzt ist eine Ansteckung von der Widerstandskraft des Infizierten abhängig, bzw. von der Intaktheit seines Immunsystems. 
Bei der psychischen Ansteckung durch negative Gefühle und Energien gibt es dann noch zusätzliche Kriterien. 
Zum Ersten hängt diese Ansteckung von der Form, der Heftigkeit, der Dauer und der Wiederholung der traumatischen Ereignisse ab. Als nächstes spielen die sozialen Umstände eine Rolle, also wie sich der psychosoziale Background darstellt. Zum Dritten ist die persönliche Verletzlichkeit (Vulnerabilität) zu beachten, sprich, wie dünn- oder dickhäutig eine Person ist. Nicht zuletzt ist die Widerstandskraft (Resilienz), die durch die unterschiedlichen Lebenseinflüsse gebildet wird, ein wichtiger Faktor. Es gibt Menschen, die sind sehr belastbar, andere wieder nur ganz wenig. 

Es gibt drei Auswirkungen bei psychischer Ansteckung:
1. Empathie – die Fähigkeit, mitfühlen zu können, eine gute Voraussetzung für intakte zwischenmenschliche Beziehungen. Bei einem Zuviel an Empathie besteht allerdings die Gefahr eines Mitleidens mit der Not oder der schwierigen Lebenslage eines anderen Menschen. 
2. Kindling – entsteht durch wiederholte Reizung einer Person unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, durch Interventionen eines Familienangehörigen, Chef, usw. Geschieht diese Reizung immer wieder, so entwickelt sich eine unterschwellige Sensibilisierung und irgendwann kommt es zur Aktivierung. Das bedeutet, es wird eine Reaktion gesetzt (z. B. Wutausbruch), die völlig unangemessen scheint. Gibt es diese Reaktion nicht, so kann dieser unbewusste Zustand, wenn er lange andauert, in einer Krankheit münden. 
3. Dissoziation – ist eine Notfallreaktion eines Menschen auf ein schweres Trauma (plötzlicher Tod eines geliebten Menschen, Missbrauch,…). Dissoziation bedeutet, dass ein Geschehen oder ein Persönlichkeitsanteil abgespaltet wird. Der Verlauf eines Ereignisses und der unerträgliche Schmerz werden aus dem Bewusstsein ausgeblendet. 

Herzlichst
August

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05.09.2018

Umgang mit negativen oder dunklen Energien

In meiner Arbeit mit Menschen war und bin ich gefordert, den Umgang mit negativen Energien zu erlernen, dh. sie zu erkennen und mich mit den Mechanismen auseinanderzusetzen. 
Dabei haben sich im Laufe der Jahre einige Punkte zum bewussten Umgang mit diesen Energien eröffnet:
Wir können diese negativen oder auch dunklen Energien in uns hineinlassen, dies geschieht meist ganz ohne unser Zutun. Wenn wir sie erkennen, können wir diese Energien in die Erde oder den Himmel abgeben, je nachdem, wohin der Kanal offen ist. 
Wir können uns die Fähigkeit aneignen, einen Schutzschirm aufzubauen, der uns vor körperlicher und emotionaler Destabilisierung schützt. 
Es kann auch sein, dass dieser Schutzschirm versagt und dann kommt etwas (eine dieser Energien) in uns hinein und bleibt hängen. Dann sind wir herausgefordert, uns damit auseinanderzusetzen. Die Beschäftigung mit dem eingedrungenen Thema lässt uns in der Regel wachsen. 
Dunkle Energien lassen sich nicht vernichten. Man muss sie entweder weiter existieren lassen, oder wenn möglich, sie sogar lieben. Diese Liebe wandelt sie in eine Form, die dem Leben zuträglich ist.
Die spirituelle Methode, die Heiler schon immer verwendeten, ist, die negativen Energien bewusst in sich hinein zu lassen und in sich einer Lösung zuzuführen. Dazu bedarf es einer besonderen Reife. Diese Menschen müssen ihr seelisches Immunsystem schon sehr weiterentwickelt haben und einiges über die Ansteckungsgefahr und die Wirkung der negativen Energien in sich wissen.

Herzlichst
August