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August Höglinger »
Blog Einsichten

In diesem Blog findest du Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.
Dieser Blog ist vor allem für Absolventinnen und Absolventen meiner Seminare und Lehrgänge eingerichtet, denn mit Ihnen verbindet mich eine tiefe Herzensbeziehung und ein Stück gemeinsamen Weges.

Natürlich sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
In diesem Sinne freue ich mich und wünsche allen tiefe Einsichten.

Herzlichst
August

Archiveinträge




27.05.2026

Der Auftrag Gottes

Der Auftrag Gottes ist aus der Not ablesbar und an der Freude. Sich von Gott führen lassen heißt, Notwendigkeiten zu erkennen und zur rechten Zeit auf die richtige Weise reagieren. Es geht darum, Gott immer öfter zu fragen und auf ihn zu hören. Gott sagt, lehre den Menschen das, was ich dich gelehrt habe: das Leben! Daher ist mein Auftrag, vom Leben zu erzählen! Dazu ist erforderlich, dass ich liebe. Zu lieben bedeutet, mit offenem Herzen und freiem Geist da zu sein. Es gilt auch die Nöte und Ängste wahrzunehmen mit Hilfe der inneren Schau. Ich bin ständig mit Gott in Verbindung und höre auf ihn. Dazu muss ich mich regelmäßig reinigen und darauf achten, mich wenig zu verschmutzen. Wichtig ist für mich auf die Realität zu schauen, dann schwindet jeder Zweifel, denn ich schaue auf Gott und da erfahre ich, wie Gott wirklich ist.

Herzlichst
August

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20.05.2026

Wertschätzung

Was hindert Menschen tatsächlich Wertschätzung zu nehmen?
Grundsätzlich ist es so, dass Angst Wertschätzung verhindert. Viele Menschen haben Angst, etwas Falsches oder Unehrliches zu nehmen. Wenn man sich selbst anders sieht, als das Kompliment ausdrückt, dann kann man es nicht nehmen. Man weiß, dass falsche Wertschätzung Gift ist. Gibt es eine kritische Anmerkung, so muss diese ehrlich sein, dann wird sie genommen und auch geschätzt.
Es ist immer ein guter Weg, Wertschätzung mit dem Herzen zu prüfen. Ist mein Herz davon berührt, so ist etwas dran. Die schwierige Voraussetzung dabei ist allerdings, dass mein Herz offen ist.

Herzlichst
August

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13.05.2026

Was macht mich lebendiger?

Aufgabe des Menschen ist es, in der 1. Lebenshälfte das äußere Leben zu leben und sich in der 2. Lebenshälfte dem inneren Leben zu widmen. Wie gelingt das? Dazu einige Gedanken, die bei mir aufgetaucht sind.
Es gelingt, indem ich bei Gott als Quelle des Lebens andocke und dadurch lebendiger werde. Dazu ist notwendig, dass ich abgestorbene Teile meiner Persönlichkeit durch Trauerarbeit (=verschmerzen) wieder aus dem Grab hole. Wenn ich also Totes zum Leben erwecke oder auch Mist zu Dünger mache. Ebenso gilt es Traumata aufzuarbeiten und Verdrängtes aufzudecken. 
Lebendigkeit bringt mir auch, wenn ich mich meinen Ängsten stelle, ihnen in die Augen sehe. Ich werde auch lebendiger, wenn ich Lebloses, das nicht notwendig ist, weglasse und loslasse. 
Letztendlich ist es wichtig, dass ich mich für ein wahrhaftiges Leben entscheide. Und ich werde lebendiger, wenn ich den Weg der Liebe gehe.

Herzlichst
August

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06.05.2026

Leben

Immer wieder begegne ich dem Thema Leben in meiner täglichen Arbeit und im Kontakt mit Mitmenschen.
Voraussetzung um Menschen zum Leben zu begleiten ist, dass ich selber lebendig bin. Ohne Leben trocknen die Menschen aus, daher ist es wichtig, alles was der Lebendigkeit im Wege steht zu erkennen und daran zu arbeiten. 
Es gibt ein äußeres Leben, welches oft als wahres Leben gehalten wird und in das sehr viel Energie investiert wird. Das Wesentliche ist aber das innere Leben, welches oft erst geweckt werden muss. Daher stellt sich die Frage: Was leitet mich? Es gibt Kräfte, die das Leben fördern und mich zum Leben hinführen. Ebenso gibt es Kräfte wider das Leben, die führen mich vom Leben weg.
Es gibt ein öffentliches/gesellschaftliches Leben, für jeden sichtbar, ebenso das körperliche Leben. Das seelische und geistliche Leben, sowie das spirituelle Leben ist meist eine persönliche Angelegenheit und wird häufig nachrangig behandelt. 
Das wahre Leben definiere ich als Otium, was soviel bedeutet wie Muße-Beschaulichkeit. In meiner Arbeit achte ich darauf, wo in den Menschen leblose Stellen sind und versuche das Leben in ihnen zu wecken. 
Die Wahrheit ist das, was dem Lebendigen dient und es weiterführt. Auch das Ablegen des Schutzmantels macht lebendiger, aber auch verletzlicher. Es gibt Menschen, die schneiden ihre Lebendigkeit ab, damit sie keinen Schmerz spüren. Jedes Symptom ist sowohl ein Ausdruck der Lebendigkeit, als auch eine Abwehr gegen Lieblosigkeit.

Herzlichst
August