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August Höglinger »
Blog Einsichten

In diesem Blog findest du Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.
Dieser Blog ist vor allem für Absolventinnen und Absolventen meiner Seminare und Lehrgänge eingerichtet, denn mit Ihnen verbindet mich eine tiefe Herzensbeziehung und ein Stück gemeinsamen Weges.

Natürlich sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
In diesem Sinne freue ich mich und wünsche allen tiefe Einsichten.

Herzlichst
August

Archiveinträge




26.11.2025

Dankbarkeit als spiritueller Weg

Dankbarkeit ist ein Königspfad zu Gott. Verbunden mit der Dankbarkeit ist auch das Bitten.
Gott bitten – wie geht das? Es gibt zwei Wege Gott zu bitten:
Erstens: Ich übergebe alles an Gott mit der Bitte um Wandlung. Ich belasse es bei ihm und hole es mir nicht mehr zurück. Ich übergebe die Angelegenheit ganz an Gott im Sinne von dein Wille geschehe. 
Zweitens: Ich bitte um Gottes Beistand bei einem Projekt, Thema, usf. Ich bemühe mich, mein Bestes zu geben und bitte Gott um Unterstützung, wirke aber im Rahmen meiner Möglichkeiten noch mit.
Gott danken – wie geht das?
Gott danken geschieht durch den Ausdruck der Freude am Erhaltenen. 
Jesus heilte 10 Aussätzige. Nur einer kam zurück und dankte Gott. 
Jesus dankte Gott und brach das Brot, so wie es die Priester in der Messfeier tun (Wandlung). 
Ich beziehe die Dankbarkeit in meine täglichen Lebensvollzüge mit ein.
Wenn alles ein Geschenk Gottes ist, dann sollte unsere Dankbarkeit die Anwendung der uns geschenkten Gaben sein. 
Dankbarkeit braucht ein Gegenüber. Gott ist unser wichtigstes Gegenüber.
Was hat Dankbarkeit mit Freude zu tun? Wenn ich mich nicht würdig fühle der Gabe Gottes, dann bin ich dankbar. Fühle ich mich würdig, dann freue ich mich über die Gaben Gottes und drücke so meine Dankbarkeit aus. 
Vergelt‘s Gott drückt die Dankbarkeit aus, in dem Wissen, dass nichts durch mich geschieht, ALLES kommt von Gott.
Wirklich tiefe Dankbarkeit können wir erst in der Stille spüren.

Herzlichst
August

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19.11.2025

Wozu führt ein Mangel an Dankbarkeit?

Armut auch im geistlichen, emotionalen und spirituellen Sinn, ist ein Mangel an Dankbarkeit. Obwohl alles da ist, greifen viele nicht zu.
Warum greifen sie nicht zu? Da gibt es einige Möglichkeiten, die mit der erlebten Form der Sozialisierung in der Familie, dem Umfeld und der gesellschaftlichen Schicht zu tun hat:
Zum einen kann es an einer speziellen Form der „Blindheit“ liegen. Sie können nicht sehen, was da ist. Zum anderen, wird die Fülle doch wahrgenommen, so erlauben sie sich nicht, sie zu nehmen. Weiters spielt der Minderwert eine Rolle, die Menschen haben das Gefühl, es nicht wert zu sein, es steht ihnen nicht zu. Der nächste Punkt ist, dass es eine Angst gibt, das Erhaltene gleich wieder zu verlieren, da greifen sie lieber erst gar nicht zu. Manche sind auch von der Fülle überfordert, sie können damit nicht umgehen, bzw. weil sie es nicht kennen und nicht bedienen können, wird erst gar nicht genommen.
Was ist, wenn jemand nicht dankbar ist? Empfundene innere Armut ist die Folge.

Herzlichst
August

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12.11.2025

Essenzieller Mangel

Wir verbringen einen Gutteil unserer Lebenszeit mit dem Füllen von „Löchern“ (Mutterloch, Vaterloch, …). Dies hat immer mit der Erfahrung von essenziellem Mangel zu tun. Wahrscheinlich ist das die Wurzel des Mangeldenkens (ich bekomme nicht genug) und des Reparaturblicks (nichts ist gut genug). 
Mutterloch, Vaterloch entstehen durch Defizite in der Kindheit. Entweder durch die tatsächliche Abwesenheit oder durch die emotionale Abwesenheit von Vater und/oder Mutter. Emotionale Abwesenheit entsteht durch Erkrankung, psychische Erkrankung oder aber auch durch permanente Überforderung und Hilflosigkeit. Ebenso, wenn das Kind als Partnerersatz herangezogen wird und vor allem durch jede Form von Missbrauch, emotionalem, seelischem und körperlichem. 
Bei den Kindern entstehen Defizite, die sie entweder überkompensieren oder es zeigt sich in Form von Minderwert, Neid, das Gefühl nicht geschätzt zu werden, ausgenutzt zu werden, Empathielosigkeit, Helfersyndrom, schlimmstenfalls durch psychische Erkrankungen. 
Letztendlich ist es der Mangel an Liebe! Damit verbunden das nicht Erleben von Geborgenheit, Schutz, Vertrauen und anerkennender Wertschätzung.

Herzlichst
August

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05.11.2025

Verhalten ändern

Dabei geht es um Verhaltensmuster, die man sich in der Kindheit angeeignet hat, als Strategie, um mit den Anforderungen des Lebens zu Rande zu kommen. Andere Verhaltensmuster sind systemisch, also welche, die ich in meinem Familiensystem erlernt und übernommen habe. Im Erwachsenenalter stellt sich dann heraus, dass diese Verhaltensweisen nicht mehr lebensförderlich sind, häufig sogar lebensschädigend.
Wie kann man also ein negatives Verhalten ändern? Zuerst braucht es ein Bewusstsein dafür, dass ein Verhalten schädigend ist. Daraus entsteht dann der Wunsch etwas zu verändern. Die meisten versuchen, sich ein völlig neues Verhalten anzulernen. Das funktioniert nicht, man fällt schnell wieder in das alte Verhalten zurück, besonders in Stresssituationen. Das alte Verhalten wurde meist länger geübt, als das neue. Man beherrscht es auf Abruf. 
Erfolgreicher ist es, das alte Verhalten Stück für Stück weiter zu entwickeln. Zu schauen, was ist doch noch brauchbar, was kann ich ergänzen, was sollte ich ganz weg lassen.

Herzlichst
August