Über michEinzelcoachingBegleitungLehrgängeWebshopBLOGFührungscoachingVorträgeSeminareKontakt

August Höglinger »
Blog Einsichten

In diesem Blog findest du Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.
Dieser Blog ist vor allem für Absolventinnen und Absolventen meiner Seminare und Lehrgänge eingerichtet, denn mit Ihnen verbindet mich eine tiefe Herzensbeziehung und ein Stück gemeinsamen Weges.

Natürlich sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
In diesem Sinne freue ich mich und wünsche allen tiefe Einsichten.

Herzlichst
August

Archiveinträge




27.08.2025

Armut

Armut ist nicht Spiritualität. Armut ist der Grund dafür, dass Spiritualität verschwindet. Wenn es an Lebensnotwendigem mangelt, liegt der Fokus auf der Beseitigung dieses Mangels und es bleibt kein Raum für Spiritualität. Wenn ich äußerlich reich bin, erst dann wird mir der Kontrast zur inneren Armut bewusst. Wenn ich äußerlich arm bin, wird kein Kontrast zur inneren Armut spürbar. 
Wenn äußere Armut auf innere Armut trifft, entsteht falsche Zufriedenheit. Sowohl bei äußerer Armut als auch bei äußerem Reichtum braucht es aber grundsätzlich ein Interesse an Spiritualität, an einer Rückverbindung mit Gott.

Herzlichst
August

Trennlinie

20.08.2025

Misstrauen

Das Ziel von Vertrauen und Kooperation ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Aufkommendes Misstrauen muss anerkannt werden. Jedes Misstrauen muss aufgearbeitet und gewandelt werden. Misstrauen soll für unsere Sicherheit sorgen. Gefühltes Misstrauen kann erlöst werden durch situationsgerechte Vorsicht zum Selbstschutz. 
Auch jedes Misstrauen Gott gegenüber muss anerkannt, aufgearbeitet oder gewandelt werden. Ich frage mich: Wo vertraue ich Gott nicht? Kann ich ihm sehenden Auges einen Vertrauensvorschuss geben? Wo sollte ich ihn um Vertrauen bitten? Worauf vertraue ich – blind oder sehenden Auges? Was ist mit meinem Urvertrauen? Ich möchte mit Gott kooperieren und zusammenarbeiten, dazu ist die Beantwortung dieser Fragen wichtig.

Herzlichst
August

Trennlinie

13.08.2025

Vertrauen

Woraus setzt sich Vertrauen zusammen? Aus Liebe, aus einem offenen Herzen, aus Vergebung, aus sich verlassen können, aus zuverlässig sein, aus Glauben, aus mutig sein und sich trauen. (Auch eine Trauung braucht Vertrauen).
Ich selber stelle fest, dass ich ein großes Vertrauen in das Leben und damit in Gott habe. Echtes Gottvertrauen kann man nur am Vertrauen ins Leben messen. Es kann nichts passieren, was nicht geplant ist (Plan Gottes). Und ist etwas geplant, ist es so gut wie nicht zu verhindern.
Es braucht im täglichen Leben ungemein viel Vertrauen. Z.B.: dass die Uhr stimmt, das Auto fährt, das Licht brennt, das Geschäft offen ist, Nahrungsmittel da sind usf. Ohne Vertrauen ist kein echtes Leben möglich. Ohne Vertrauen ist auch kein psychisch gesundes Leben möglich.
Vertrauen ist und war für mein Leben und Wirken enorm entscheidend. Wenn meine Klienten mir nicht vertrauen, stehe ich auf verlorenem Posten. Besonders stark wirkt für mich die Aussage Gottes, dass er mir vertraut.
Einen Vertrauensvorschuss zu geben ist für jedes Zusammenwirken aber auch jede Beziehung existentiell notwendig. Besonders für den Start. Nicht blindes Vertrauen, sondern sehendes Vertrauen ist gefragt.
Was ist Urvertrauen? Ist das, was Kinder ins Leben mitbekommen und ohne das sie nicht überleben können.

Herzlichst
August

Trennlinie

06.08.2025

Dankbarkeit

Einen Grund zu Dankbarkeit haben (ist anlassbezogen) und Dankbarkeit fühlen können (ist erkenntnisbezogen), sind zwei verschiedene Dinge. Man kann nicht dankbar sein, wenn es einem schlecht geht. 
Gibt es in jeder Lebenslage Grund, dankbar zu sein? Ja! 
Können wir dann wirklich jederzeit dankbar sein? Nein!
Das tiefe Vertrauen ist ein Wesenszug der Dankbarkeit. Die Erkenntnis, dass vieles Geschenk ist, ebenso. Dankbarkeit macht die Fülle bewusst. Gibt es kein Gespür für die innere Fülle, die Fülle des Lebens, ist meist auch kein Sensorium für die äußere Fülle vorhanden. Dies bewirkt, dass trotz äußerer Überfülle ein Gefühl des Mangels vorherrscht.

Herzlichst
August