In diesem Blog findest du Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.
Dieser Blog ist vor allem für Absolventinnen und Absolventen meiner Seminare und Lehrgänge eingerichtet, denn mit Ihnen verbindet mich eine tiefe Herzensbeziehung und ein Stück gemeinsamen Weges.
Natürlich sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
In diesem Sinne freue ich mich und wünsche allen tiefe Einsichten.
Herzlichst
August
Archiveinträge
30.07.2025
Schicksal
Was ist mein Schicksal und wo habe ich Wahlmöglichkeiten?
Woher weiß ich, ob etwas schicksalhaft ist? Gott sagt, das kannst du nur im Nachhinein feststellen. Im Vorhinein besteht jede Menge Chance, etwas zu verändern oder anders zu machen. Dies ist jedoch meist ein unbewusster Akt. Es kann aber auch schon zu spät sein, dann ist es schicksalhaft.
Schicksalhaft ist es, wenn es ohne menschliche Einwirkung, ohne menschliches Zutun geschieht. Schicksalhaft ist es auch, wenn es in der göttlichen Vorsehung so angelegt ist.
Herzlichst
August
23.07.2025
Demut und Bitten
Ich erinnere mich an den Auftrag Gottes: „Lehre ihnen das Bitten!“ Das Bitten ist der zentrale Akt der Demut.
Was ist da zu lehren?
Das Bitten hat das Ziel, mich empfänglich zu machen für die Geschenke Gottes, damit ich wirklich erkenne, was mir gegeben wird. Bitten bedingt, dass ich meine innerste Not und Bedrängnis erkenne. Es ist das, was not-wendig ist, also meine Not wendet. Darauf kann ich meine Bitte begründen.
Bitten und nicht fordern. Manche haben gebeten und nicht bekommen und sind enttäuscht. Wird nämlich aus Angst gebeten, kann es passieren, dass eine Forderung daraus wird.
Viele glauben, alles selbst erledigen zu müssen und kommen gar nicht auf die Idee, um Hilfe zu bitten oder Hilfe anzunehmen. Ich bezeichne das als fehlende Kooperation mit Gott.
Es gibt zwei Wege Gott zu bitten:
Ich übergebe alles an Gott mit der Bitte um Wandlung. Ich belasse es bei ihm und hole es mir nicht mehr zurück.
Ich bitte um Gottes Beistand bei einem Projekt, Thema, usf.
Herzlichst
August
16.07.2025
Altern und Liebe
Altern ist eng verbunden mit dem Lieben: Geliebt zu werden, sich selbst zu lieben und andere zu lieben.
Das Lieben beginnt damit, mich selbst zu lieben. So wie ich bin. Wie ich geworden bin. Ich befreunde mich damit, alt zu sein. Mich als alten Menschen zu lieben. Dann fällt es mir leichter, mich lieben zu lassen. Es ist wichtig für mich als alten Menschen, dass es jemanden gibt, dem ich etwas bedeute. Wir sind und bleiben als alte Menschen liebesfähig. Wir haben etwas unendlich Wichtiges zu verschenken: unsere Liebe. Unsere Liebe als alte Menschen hat nichts von ihrem Wert verloren. Von uns geliebt zu werden ist eine Auszeichnung und Wohltat. Wir sollten im Alter noch etwas zulegen und weitherziger und großzügiger werden.
Es geht darum, im Alter eine vertiefte Lebens- und Liebeskunst zu erlernen, sich dem Leben hinzugeben, so wie es ist. Da findet eine Vollendung statt. Wir können sagen: Es ist vollbracht!
Herzlichst
August
09.07.2025
Sinn der Bitte
Der Sinn der Bitte ist es, mein Herz zu öffnen und mich empfangsbereit für Gottes Gaben zu machen.
Gott um Hilfe bitten bei allen wichtigen Dingen des Lebens. Das wird allzuoft vergessen. Vieles lässt sich nur mit seiner Hilfe lösen. Gott reagiert nur dort, wo Dinge aus Liebe geschehen. Nicht dort, wo Angst im Spiel ist. Angst kann man ihm übergeben.
Es geht darum, alles anzunehmen, was ist. Und nicht zu bitten, dass es anders wird. Das bedeutet in Demut zu leben.
Sich von Gott führen lassen heißt, Notwendigkeiten zu erkennen und zur rechten Zeit auf die richtige Weise reagieren. Dazu ist es erforderlich, den eigenen Willen loszulassen und sich vor allem nicht von der Angst leiten zu lassen.
Herzlichst
August
02.07.2025
Kommunikation mit Gott
Für die Kommunikation mit Gott muss das Herz offen sein, damit Gottes Liebe einfließen kann. Die Liebe ist die Trägersubstanz für die Botschaften Gottes. Dazu braucht es ein offenes Herz. Das Herz ist offen, wenn ich entspannt bin, wenn ich angstfrei bin und nicht überfordert. Und vor allem auch nicht von meinem eigenen Willen, meinem Ego getrieben.
Das Herz hat zwei Ohren. Das eine für die positiven Energien von Liebe, Freude usw. und eines für die negativen und schmerzvollen Aspekte der Liebe, wie Schmerz, Enttäuschung, Aggression, usw.
Die Kommunikation mit Gott ist ein wortloses Hören, das zu Hörende entsteht in meinem Inneren. Wie beschrieben verschließen Angst und Anspannung das Herz.
Herzlichst
August
