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August Höglinger » Newsletter-Archiv

Newsletter-Archiv

Hier finden Sie unsere letzten 5 Newsletter-Aussendungen. Sowie unsere gesendeten Geschichten der Vergangenheit.


Geschichten zum Nachlesen

geDANKen im Dezember 2017
 
Der Eilige
 
 

Der Rabbi sah einen auf der Straße eilen, ohne rechts und links zu schauen. "Warum rennst du so?" fragte er ihn.
"Ich gehe meinem Erwerb nach," antwortete der Mann.
"Und woher weißt du", fuhr der Rabbi fort zu fragen, dein Erwerb laufe vor dir her, dass du ihm nachjagen musst?
Vielleicht ist er dir im Rücken, und du brauchst nur innezuhalten, um ihm zu begegnen, du aber fliehst vor ihm.

aus: Die Erzählungen der Chassidim, © Manesse Verlag, Zürich



 

 


geDANKen im November 2017
 
Loslassen
 
 

Es war einmal ein Mann, der sich in den Bergen verirrt hatte und den Weg nach Hause nicht mehr fand. Die Sonne ging schon unter und er fürchtete sich mehr und mehr. Alles wurde still und dunkel. Er begann also, sehr langsam zu gehen, weil er nicht wusste, wohin er seinen Fuß setzen sollte. Plötzlich gelangte er an einen Abgrund und stürzte hinein.

Noch im Fallen konnte er sich an ein paar Wurzeln festhalten. Die Nacht war sehr kalt und seine Hände wurden steif. Es wurde für ihn immer schwieriger, sich an den Wurzeln festzuhalten. Er erinnerte sich an seinen Gott und sogar an die Götter anderer Leute. Irgendjemand musste ihm doch helfen! Er betete alle heiligen Worte, die ihm einfielen, doch nichts passierte. Seine Hände wurden immer kälter und die Wurzeln rutschten durch die Hände. Da begann er, sich von der Welt zu verabschieden. „Es geht mit mir zu Ende. Ich weiß nicht, wie tief das Tal ist, in das ich fallen werde und wie viele Knochenbrüche ich erleiden werde.“ Er weinte so viele Tränen und dabei wollte er früher doch immer die Welt verlassen, weil sie ihm so viele Probleme bereitete. Jetzt war die Gelegenheit dazu da, doch jetzt wollte er leben! Die Kälte wurde stärker und stärker und schließlich musste er die Wurzeln loslassen.

Aber als er fiel, konnte er es kaum glauben: Zu seiner Überraschung stand er gleich darauf auf dem Boden! Die ganze Nacht lang hatte er gekämpft und gelitten und war doch nur 20 Zentimeter vom Boden entfernt gewesen! Die Kälte, die ständige Angst, dass er irgendwann loslassen müsste, die ganze Verzweiflung hatte er durchlebt, ohne je wirklich in Gefahr gewesen zu sein.

Er begriff, dass er gerade eine Lektion in Sachen LOSLASSEN erhalten hatte und in Zukunft Hingabe und Vertrauen in das Leben ein wichtiger Bestandteil für ihn sein würden.

Aus Geschichtennetzwerk

 ...mehr dazu im Buch "Loslassen ohne zu vergessen"

 



 

 


geDANKen im Oktober 2017
 
Selber wissen was richtig ist
 
 

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Keshan.
Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.

"Der arme Junge", sagte da ein Vorübergehender. "Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass das kleine Kind sich müde läuft."

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: "So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater daneben herläuft."

Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel zu setzen.

"Hat man so was schon gesehen?" keifte eine Frau, "solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan, die arme Kreatur!"

Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.

Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: "So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?"

Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes.

"Gleichgültig, was wir machen", sagte er, "es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten."

(Aus: Peseschkian. Der Kaufmann und der Papagei)

 

……………………mehr dazu im Buch „Grenzen setzen“



 

 


geDANKen im September 2017
 
Wirklich schwierig........
 
 

Ein junger Mann kam zum Meister und berichtete ihm von seinen Erlebnissen.

“Im Himalaja traf ich einen weisen, alten Mann, der in die Zukunft sehen kann. Diese Kunst lehrte er auch seinen Schülern.” sprach er voller Begeisterung.

“Das kann jeder.” sprach der Meister ruhig. “Mein Weg ist viel schwieriger.”

“Wirklich?” fragte der junge Mann. “Wie ist Euer Weg, Herr?”

“Ich bringe den Menschen bei, die Gegenwart zu sehen.”

gefunden in: Geschichten für die kleine
Erleuchtung
von Marco Aldinger, leicht umgeschrieben



……………………mehr dazu im Buch „ Veränderungen"



 

 


 



 

 


geDANKen im August 2017
 
Befehl des Königs
 
 

Es war einmal ein König. Der schickte seinen Feldherrn mit Soldaten los und befahl ihnen Folgendes: „Geht und vernichtet meine Feinde!“

Und so zog der Feldherr mit den Soldaten los.

Es vergingen viele Monate und keine Nachricht drang zum König. Da schickte er endlich einen Boten hinterher. Der sollte erkunden, was geschehen war.

Als der Bote das feindliche Gebiet erreicht hatte, traf er auf ein Lager, aus dem schon von weitem das fröhliche Treiben eines Festes zu hören war. Gemeinsam an einem Tisch fand er dort den Feldherrn und seine Soldaten zusammen mit den Feinden des Königs.

Der Bote ging zum Feldherrn seines Königs und stellte ihn zur Rede: „Was soll das? Du hast deinen Befehl nicht ausgeführt! Du solltest die Feinde vernichten. Stattdessen sitzt ihr zusammen und feiert.“

Da sagte der Feldherr zum Boten: „Ich habe den Befehl des Königs sehr wohl ausgeführt. Ich habe die Feinde vernichtet - ich habe sie zu Freunden gemacht!“

 

Verfasser unbekannt, leicht umgeschrieben

……………………mehr dazu im Buch „ Macht und Verantwortung

 



 

 


geDANKen im Juli 2017
 
Tee trinken
 
 

Zu einem alten Zen-Meister kam ein junger Zen-Schüler. Der Meister empfing ihn in seiner Klosterzelle und fragte: „Warst du früher schon einmal bei mir?“ Der Jüngling verneinte. „Gut,“ sprach der Meister, „dann trink erst einmal eine Tasse Tee.“ Damit entließ er ihn.

Wenig später ließ sich ein zweiter Schüler beim Meister melden. Auch ihm stellte dieser die gleiche Frage, wie dem ersten. „Ja,“ sagte der Schüler, „vor einem Jahr war ich schon einmal bei Euch.“ „Gut,“ sprach der Alte, „dann trink erst einmal eine Tasse Tee.“

Das beunruhigte den Vorsteher des Klosters. „Meister”, sagte er, „ich verstehe das nicht. Ihr fragtet die beiden Novizen, ob sie schon einmal hier gewesen seien. Der eine sagte nein, der andere ja; doch beide erhielten die gleiche Antwort. Was habt Ihr damit gemeint?“

„Klostervorsteher!“ rief der Meister.

„Ja?“ erwiderte der.

„Trink erst einmal eine Tasse Tee”.

(Zen-Geschichte,  gefunden in:
„Gelassenwerden“. – Herder, 1996)

 



 

 


geDANKen im Juni 2017
 
Nur ein Augenblick
 
 

Ein Weiser wurde gefragt, wie es gelingen könnte, den Augenblick voll auszukosten, um etwas davon festhalten zu können. Schließlich sei der Augenblick zu wertvoll und unwiederbringlich, als dass man ihn einfach so entschwinden lassen könne.
„Was denkst du", fragte der Weise den Fragesteller, „wenn du versuchst, den Augenblick festzuhalten?"
„Ich denke: Jetzt!", antwortete dieser.
„Und dann?", fragte der Weise.
„In dem Moment, in dem ich: Jetzt! denke, ist er auch schon vorbei und ich habe nichts mehr davon. Festhalten kann ich nichts."
„Du hast recht", erwiderte der Weise. „In dem Moment, in dem du: Jetzt! denkst, ist das Jetzt schon vorüber. Jetzt! sagen nützt gar nichts."
„Aber was soll ich tun?" fragte der andere. „Ganz gleich, was ich denke, es ist sofort verflogen."
„Du täuschst dich", sagte der Weise. „Ich will dir ein Geheimnis anvertrauen. Versuch es einmal ganz anders: Atme tief ein und tief aus. Höre auf den Schlag deines Herzens. Schau, was Jetzt! grade ist und dann sag ganz einfach und ruhig: „Ja". In diesem „Ja" kostest du den gegenwärtigen Augenblick voll aus. Viele vergangene Augenblicke und viele Augenblicke, die noch kommen werden.
Das  verfliegt nicht wie das flüchtige Jetzt!. Es bleibt bei dir. Das „Ja" ist stärker als die Zeit. Es hat Teil an dem, was nicht vergeht.
Der Weise lächelte: „In jedem „Ja“ wohnt ein Augenblick Ewigkeit. Du kannst es fühlen!"

Zen Geschichte von www.sinnige-geschichten.de



 

 


geDANKen im Mai 2017
 
Verliebt
 
 

Eine Frau ging spazieren.

Nach einer Weile bemerkte sie einen Mann, der ihr folgte. Die Frau drehte sich um und fragte ihn: „Weshalb läufst du mir nach?“

Der Mann antwortete: „Weil ich mich in dich verliebt habe!“

Die Frau sagte: „Wie kannst du dich denn in mich verlieben? Meine Schwester ist viel schöner als ich. Sie läuft hinter mir. Geh zu ihr und verliebe dich in sie.“

Da kehrte der Mann um und suchte nach der Schwester. Aber er traf nur eine Frau, welche sehr hässlich war.

Der Mann wurde sehr ärgerlich, ging wieder zu der ersten Frau und sagte zu ihr: „Warum hast du mich angelogen? Deine Schwester ist viel hässlicher als du!“

Darauf antwortete die Frau: „Du hast mir doch auch nicht die Wahrheit gesagt. Denn wenn du dich wirklich in mich verliebt hättest – warum bist du dann zu der anderen gelaufen?“

Da schämte sich der Mann…

Aus Indien

……………………mehr zu hören auf der CD „ Leben in Beziehungen“ oder auch als Donwload!



 

 


geDANKen im April 2017
 
Die richtige Einstellung
 
 

Einst kam ein Mann zu einem weisen Ratgeber und beklagte sich darüber, dass das Leben ihn immer wieder vor schwierige Aufgaben stellte, die ihn daran hinderten, froh und glücklich zu sein.
Der Weise füllte drei Töpfe mit Wasser, stellte sie auf den Herd und erhitzte das Wasser. In den ersten Topf legte er eine Kartoffel, in den zweiten Eier und in den dritten Kaffeebohnen. Nach einiger Zeit schüttete er die Kartoffeln in eine Schüssel, legte die Eier auf einen Teller und goss den Kaffee in eine Tasse. „Was soll das“? fragte der Mann.
Der Weise antwortete: „Die Kartoffeln, die Eier und der Kaffee waren alle dem gleichen Einfluss, dem heißen Wasser, ausgesetzt. Alle Drei haben jedoch unterschiedlich darauf reagiert: Die Kartoffeln waren erst hart, danach weich. Die Eier waren erst zerbrechlich und innen weich, danach waren sie innen hart. Die Kaffeebohnen haben sich aufgelöst und das Wasser in Kaffee verwandelt“. So liegt es auch an dir, welche Einstellung du zu deinem Leben hast.
Bist du eine Kartoffel, die stark zu sein scheint, wenn sie jedoch mit Problemen in Berührung kommt, weich wird und ihre Stärke verliert? Bist du ein Ei mit einem weichen Herz, das versteinert und hart wird, wenn du auf Probleme stößt? Oder bist du eine Kaffeebohne, die das heiße Wasser in Kaffee verwandelt, d.h. das Problem als Chance sieht, etwas Neues daraus entstehen zu lassen?
Autor unbekannt

 …………......…………mehr dazu im Buch „ Das Leben meistern"



 

 


geDANKen im März 2017
 
Angst
 
 

Es kam ein Patient zum Arzt und klagte: „Angst beherrscht mein Leben. Sie hat mir alle Freude genommen.“

Der Arzt erzählte dem Patienten darauf eine kleine Geschichte:

„Hier in meiner Praxis lebt eine Maus, die an meinen Büchern knabbert. Mache ich zu viel Aufhebens von der Maus, wird sie sich vor mir verstecken und ich werde nichts anderes mehr tun, als sie zu jagen.

Stattdessen habe ich meine wertvollsten Bücher an einen sicheren Platz gestellt und ich erlaube ihr, an den anderen zu knabbern.

Auf diese Weise bleibt sie eine einfache, kleine Maus und wird nicht zu einem Monster.

Mein Rat lautet also: Richten Sie Ihre Angst auf einige wenige Dinge, dann bleibt Ihnen Mut für das, was wichtig ist.“

Khalil Gibran aus: Der Wanderer,
leicht umgeschrieben



 

 


geDANKen im Februar 2017
 
Vom Dorftrottel zum Dorfweisen
 
 

In einem kleinen Dorf lebte vor langer Zeit ein Bub, der etwas langsamer war, als die anderen und sich auch schwer beim Sprechen tat. Deshalb waren die Bewohner der Meinung, der Bub sei dumm und verspotteten ihn. Als er zu einem Mann herangewachsen war, galt er als Dorftrottel. Egal, was er machte und was er sagte, er wurde immer gehänselt und ausgelacht. Er bemühte sich, so wie die anderen zu sein und auch so zu sprechen. Eines Tages kam ein Gelehrter in das Dorf. Er unterhielt sich mit den Dorfbewohnern, bekam von ihnen Speis und Trank. Alle Dorfbewohner waren der einhelligen Meinung, dass der Gelehrte ein sehr weiser Mann sei. Da nahm der Dorftrottel allen Mut zusammen, suchte den weisen Mann auf und vertraute ihm sein Leid an. Der Mann hörte aufmerksam zu und sagte schließlich: „Das kannst du leicht ändern. Mach es in Zukunft so: Wenn wieder mal einer etwas berichtet oder erzählt, musst du antworten: Das glaube ich nicht! Das musst du mir schon beweisen – oder: Wie kannst du dir da so sicher sein?“ Der Gelehrte fuhr fort: „Diese Fragen können nicht beantwortet werden und es gibt auch nichts zu beweisen. Wenn jemand zu dir sagt: Heute ist ein herrlicher Herbsttag. Dann antworte ihm: Beweis mir, dass dies ein herrlicher Herbsttag ist! Du wirst sehen, dass derjenige es nicht beweisen kann.“ Der Dorftrottel nickte zustimmend. „Und wenn jemand sagt: Diese Rosen duften gut. Dann soll er beweisen, dass die Rosen gut duften. Oder frag ihn: Wie kannst du sicher sein, dass die Rosen gut duften? Du wirst sehen, die Menschen werden sich dir dann unterlegen fühlen.“ Ein Jahr später kam der Gelehrte auf seiner Wanderung wieder zum Dorf. Der frühere Dorftrottel war nun Vorsitzender des Dorfrates und galt im ganzen Dorf aufgrund seines Wissens und seiner Weisheit als besonders angesehen. Als der ehemalige Dorftrottel und der Gelehrte zusammensaßen, berichtete er dem Gelehrten: „Es ist schon seltsam. Noch vor einem Jahr galt ich als Dorftrottel. Nun bin ich Vorsitzender des Dorfrates. Aber ich bin noch immer derselbe Mensch. Ich habe nur deinen Rat befolgt. Ich fordere die Menschen auf, mir zu beweisen, dass die Dinge wirklich so sind, wie sie sie sehen. Ich hätte niemals gedacht, dass es so einfach ist." Da sah ihn der Gelehrte lange an und sprach endlich:

 

„Was glaubst du, wie ich ein Gelehrter geworden bin?"

 

http://www.zeitblueten.com/news/vom-dorftrottel-zum-dorfweisen / Burkhard Heidenberger schreibt zum Thema „Geschichten & Weisheiten“:





 

 


geDANKen im Jänner 2017
 
Vertraue auf deine Stärke
 
 

Ein Familienvater mittleren Alters arbeitete seit jeher bei einer großen Firma als Hausmeister. Eines Tages wurde er zum Personalchef gerufen.

»Aufgrund unserer neuen Personalrichtlinien habe ich mir Ihre Akte angesehen. Leider konnte ich keinen einzigen Ausbildungsnachweis finden.« Unbedarft antwortete der Hausmeister: »Das ist schon richtig, ich habe keinen anerkannten Schulabschluss.«

»Dann tut es mir außerordentlich leid«, der Personalchef rang nach Worten, »Sie sind seit über 30 Jahren in unserem Unternehmen tätig, waren nie krank und haben nur beste Arbeit geleistet! Dennoch muss ich Ihnen kündigen, da Sie die Qualitätsstandards der neuen Geschäftsführung nicht erfüllen!« Der Hausmeister hängte ein letztes Mal seinen Kittel an den Haken und ging betrübt nach Hause.

»Was soll ich nun tun?«, fragte er seine Frau.  »Wie sollen wir die Raten von unserem Haus abzahlen und unsere Kinder bei ihrem Studium unterstützen?«
»Vielleicht soll dies ja ein Wink des Schicksals sein«, meinte seine Frau.»Du hattest doch früher schon den Traum, ein selbstständiger Hausmeister zu sein!«

Zuerst suchte er seinen Nachbarn auf, der Inhaber eines großen Betriebes war. »Du kannst sofort für mich arbeiten. Ich kenne deine Fähigkeiten!«, sagte dieser. Bei den nächsten Firmen ging es ihm ähnlich. Sein guter Ruf war in der ganzen Stadt bekannt.

Innerhalb weniger Jahre stellte der Hausmeister immer mehr Personal ein, um der Flut seiner Aufträge gerecht zu werden. Er wurde zu einem angesehenen Unternehmer, mit einer mehrstelligen Summe auf der Bank.

Eines Tages bekam er Besuch vom Vorstand seiner Bank. Dieser war sehr erfreut, ihn endlich persönlich kennenzulernen. »Es kommt ja immer nur Ihr Buchhalter, um die Bankgeschäfte zu regeln. Diesmal brauche ich jedoch Ihre persönliche Unterschrift. Möchten Sie den Vertrag noch einmal durchlesen?« Der Hausmeister entschuldigte sich lächelnd: »Tut mir leid, ich kann nicht lesen.«

Ungläubig meinte der Bankier: »Sie sind in kürzester Zeit zu einem unserer größten Kunden geworden. Stellen Sie sich mal vor, was für eine Zukunft Sie mit einer guten Schulbildung gehabt hätten!«

»Das kann ich Ihnen sagen: Dann wäre ich immer noch ein angestellter Hausmeister!«

© Gisela Rieger;
aus dem Buch
„Inspirationen für`s Herz“ ;


 



 

 


geDANKen im Dezember 2016
 
Gespräch zwischen Zündholz und Kerze
 
 

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: "Ich habe den Auftrag, dich anzuzünden."

"Oh nein", erschrak die Kerze, "nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand wird meine Schönheit mehr bewundern."

Das Zündholz fragte: "Aber willst du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?"

"Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften", flüstert die Kerze unsicher und voller Angst.

"Es ist wahr", entgegnete das Zündholz. "Aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich dich nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen.
Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weitertragen. Nur wenn du dich versagst, wirst du sterben."

Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: "Ich bitte dich, zünde mich an!"

 Verfasser Unbekannt

……….mehr „über seiner Bestimmung folgen“ im Buch „Berufung“.



 

 


geDANKen im November 2016
 
Vor einiger Zeit hörte ich eine Geschichte, die mich sehr bewegt hat!
 
 

Ein Indianerhäuptling hat seinen einzigen Sohn verloren. Er war zutiefst verzweifelt und konnte sich mit dem Tod seines geliebten Sohnes nicht abfinden.
Eines Nachts hatte er einen Traum.
Er sah seinen Sohn hoch oben auf einem langen Treppenabsatz stehen. Der Sohn hielt einen Eimer in jeder Hand, der mit Wasser gefüllt zu sein schien.
Der Vater rief seinem Sohn zu: "Mein geliebter Sohn, warum hast Du mich allein gelassen?" Ich bin so traurig darüber! Antworte mir!"
Der Vater sah, dass sein Sohn ihm antworten wollte, doch er schaute seinen Vater nur traurig an.
In der folgenden Nacht träumte er wieder von seinem Sohn. Wieder stand dieser hoch oben auf einem Treppenabsatz mit einem Eimer in jeder Hand.
Die Eimer waren diesmal höher gefüllt. Und wieder rief er: "Mein geliebter Sohn. Ich vermisse Dich so. Warum hast Du mich allein gelassen?" Doch auch diesmal kam kein Wort über seine Lippen. Er sah seinen Vater wieder nur traurig an. In der dritten Nacht wiederholte sich der Traum des Indianerhäuptlings.

Die beiden Wassereimer waren nun bis zum Rand gefüllt, so dass der Sohn Schwierigkeiten hatte, das Gleichgewicht zu halten. Zu schwer war nun die Last. Und abermals rief er: "Mein geliebter Sohn, so sprich doch endlich zu mir. Ich werde damit nicht fertig!"

Doch diesmal antwortete der Sohn seinem Vater.
"Mein lieber Vater. Sei nicht traurig. Auch ich liebe Dich!
Aber siehst Du die beiden Eimer, die ich in meinen Händen halte?! Sie sind gefüllt mit Deinen Tränen, die Du über mich in Deiner Trauer vergossen hast! Deine vielen Tränen halten mich hier fest. Bitte gib mich frei und lass mich gehen. Ich werde immer bei Dir sein! In Deinen Gedanken, in Deinem Herzen und in Deinen Erinnerung wirst Du mich finden. Und wenn Du mich brauchst, dann ruf nach mir, ich werde da sein. Auch wenn Du mich nun nicht mehr berühren oder sehen kannst; ich bin Dir nah! Und der Sohn lächelte seinen Vater an. Der Indianerhäuptling nickte stumm seinem Sohn zu.
Und in den folgenden Nächten erschien der Sohn seinem Vater nun nicht mehr.
Trotzdem träumte der Häuptling noch oft von seinem Sohn. Diesmal waren es jedoch wundervolle Träume, indem er mit seinem Sohn lachte, ihm erzählte, was er alles am Tag erlebt hat.
Unsere Herzen müssen lernen zu akzeptieren und loszulassen, damit der Verstorbene gehen kann.




 

 


geDANKen im Oktober 2016
 
Kinder liebevoll führen
 
 

Kinder benötigen Führung, weil sie zwar weise sind, aber keine Lebenserfahrung besitzen. Sie brauchen nicht nur Liebe sondern auch Ordnung. Gute Führung gibt ihnen diese Orientierung. Denn Eltern, die führen, geben dem Kind eine Richtung vor und das Kind folgt ihnen.

In diesem Skript erfahren Sie, wie sie ihren ureigenen Führungsstil erkennen und wie sie ihre Führungskompetenz alltagstauglich ausbauen können.

Hier kostenlos downloaden:

http://www.hoeglinger.net/kinder_liebevoll_fuehren.html  

Sie können diesen Link gerne weiterleiten!

.....oder besuchen Sie uns auf unserer Homepage unter:

http://www.hoeglinger.net/ 

Kinder liebevoll führen



 

 


geDANKen im September 2016
 
König Akbar und die längere Schnur
 
 

Es war einmal ein indischer König namens Akbar.


Eines Tages spannte er eine gerade Schnur und forderte seine Minister auf: “Schneidet diese Schnur nicht ab, verknotet sie nicht, doch verkürzt sie auf eine andere Art und Weise!”

Da wunderten sich alle, wie die Schur verkürzt werden könnte, ohne abgeschnitten oder verknotet zu werden. Schließlich stand einer seiner weisesten Leute auf und spannte eine längere Schnur daneben. Durch diese zweite, längere Schnur wurde die erste automatisch verkürzt. Sie war nicht verknotet, nicht abgeschnitten und dennoch verkürzt worden.

Ähnlich sollen wir die Meinung eines anderen weder umbiegen noch beschneiden, sondern nur unsere eigene Schnur daneben spannen. Dann mögen die anderen entscheiden, was länger und was kürzer, was besser oder schlechter ist. Wir sollen nicht für die anderen entscheiden, wir sollten ihnen nur unsere eigene Wahrheit darlegen.


Zugesandt von einem Zeit zu leben-Leser,
Autor unbekannt, leicht geändert




 

 


geDANKen im August 2016
 
Seesterne retten
 
 

Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand.

Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand geworfen waren.

Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.

Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte: “Du dummer Junge! Was du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!”

Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer.

Zu dem Mann sagte er: “Für ihn wird es etwas ändern!”

 

gefunden in: Porter, Patrick: Entdecke dein Gehirn,
Junfermann, 1997; Geschichte gekürzt und überarbeitet



 

 


geDANKen im Juli 2016
 
Bei sich beginnen
 
 

Rabbi Chanoch erzählte: „Es gab einmal einen Toren, den man den Golem nannte, so töricht war er.

Am Morgen beim Aufstehen fiel es ihm immer so schwer, seine Kleider zusammenzusuchen, dass er am Abend, dran denkend, oft Scheu trug, schlafen zu gehen.

Eines Abends fasste er sich schließlich ein Herz, nahm einen Zettel hervor und las: die Mütze – hier war sie, er setzte sie auf, die Hosen – da lagen sie, er fuhr hinein, und so fort, bis er alles anhatte.

„Ja aber, wo bin ich denn?“, fragte er sich nun ganz bang, wo bin ich nur geblieben?

Umsonst suchte und suchte er, er konnte sich nicht finden.

„So geht es auch uns, sagte der Rabbi.

                                                               Eine chassidische Geschichte

 

Mehr über das "Wo bin ich denn?" erfahren Sie in der Meditation.

Anregungen dazu gibt's in meinem Buch „Lust auf Meditation“.




 

 


geDANKen im Juni 2016
 
Die neue Straße
 
 

Es war einmal ein König, der beschloss, für sein Volk eine neue Straße bauen zu lassen.

Als sie fertig war, rief er alle Leute zusammen und lud sie dazu ein, herauszufinden, wer am besten auf ihr reisen könnte.

Schon bald kamen die Leute wieder zum König zurück und beschwerten sich über die vielen großen Steine und über den Schutt, der auf der Straße lag und das Reisen erschwerte.

Am späten Abend kam ein Mann zum König, müde, staubig und erschöpft. In seinen Händen hielt er einen Sack Gold, den er dem König überreichte.

„Diesen Sack habe ich gefunden, als ich Steine und Schutt auf der Straße aus dem Weg räumte.“

Der König lachte glücklich und sagte zu dem Mann: „Behalte das Gold. Du hast es dir redlich verdient! Denn es reist der am besten auf einer Straße, der sie für die Nachfolgenden bequemer macht!“

 

Verfasser unbekannt, gefunden
in Begleiter auf den 7 Wegen
der Effektivität
von Stephen R. Covey





 

 


geDANKen im Mai 2016
 
Der Hund und sein Spiegelbild
 
 

Es war einmal ein Hund.

Er hatte großen Durst. Doch jedes Mal, wenn er trinken wollte und dabei sein Spiegelbild im Wasser erblickte, erschrak er vor dem fremden großen Hund, den er sah und wich voller Angst zurück.

 

Irgendwann aber war sein Durst so groß und unerträglich, dass er seine Furcht überwand und mit einem großen Satz ins Wasser sprang.

 

Und tatsächlich verschwand da auch der "andere" Hund.

 

(Idee nach Shah, Idries: "Lebe das wirkliche Glück", Herder, 1996,
S. 153, Originaltitel: "Warum der Hund nicht trinken konnte")

 

Wer seine Ängste annimmt und lernt, ihre Botschaften zu verstehen, kann nicht nur leichter mit ihnen umgehen. Er kann auch aus ihnen lernen.

.........mehr dazu in meinem neuen Buch „Erfahrungen mit Angst“ .

 



 

 


geDANKen im April 2016
 
Die Weissagung
 
 

Es war einmal ein weiser, alter Mönch, der von einer Frau gebeten wurde, ihr die Zukunft vorherzusagen. Der Mönch hielt nicht viel davon und verweigerte der Frau diesen Wunsch. Die aber wies den Mann darauf hin, wie oft sie ihm schon Almosen gegeben hätte und wie oft sie für das Kloster gespendet habe.

Der Mönch seufzte und sagte zu ihr: „Reich mir deine Hand, damit ich in den Linien lesen kann.“

Die Frau war sehr aufgeregt. Der Mönch hatte noch nie zuvor jemanden aus der Hand gelesen.

Er fuhr die Handlinien der Frau mit seinem Finger nach und murmelte leise vor sich hin. „Oh, das ist aber interessant.“ sagte er. Oder „Ah, sehr spannend.“ Oder „Höchst erstaunlich!“

Die Frau wurde nun immer nervöser und konnte kaum noch erwarten, was ihr der Mönch sagen würde.

Der ließ dann endlich die Hand der Frau los und sprach: „Gute Frau, das ist also deine Zukunft.“

„Ja, ja“ erwiderte die Frau voller Ungeduld.

„Du weißt, dass ich mich nie irre.“ sagte der Mönch.

„Ja, ich weiß. Bitte sag mir doch, wie meine Zukunft werden wird.“

„Deine Zukunft“ antwortete der Alte „wird ungewiss sein.“

Und damit hatte er Recht.

 

Gefunden in Die Kuh, die weinte von Ajahn Brahm,
nacherzählt und umgeschrieben 



 

 


geDANKen im März 2016
 
Antreiben
 
 

Stets überließ der Meister jedem, das Tempo der eigenen Entwicklung zu bestimmen. Man wusste, dass er nie „antrieb“. Er erklärte das mit folgendem Gleichnis:

Ein Mensch sah zu, wie ein Schmetterling sich anstrengte, aus seiner Puppe zu schlüpfen. Es ging ihm nicht schnell genug, also begann er, sanft darauf zu blasen. Sein warmer Atem beschleunigte tatsächlich den Prozess. Aber was herauskroch, war nicht ein Schmetterling, sondern eine Kreatur mit übel zugerichteten Flügeln.

„Einen Wachstumsprozess“, schloss ein weiser Mann, kann man nicht beschleunigen, man kann ihn mur abbrechen.

(Anthonio de Mello)

 

………………….mehr dazu im Buch „Veränderungen“.

Sie erfahren, wie Sie sich selbst verändern können und wie Sie bei Ihren Mitmenschen Veränderungen bewirken.



 

 


geDANKen im Jänner 2016
 
Der Blinde und der Lahme. Oder: Die Integration von Vernunft und Intuition
 
 

Es gibt eine alte Sufi-Geschichte:

Ein Blinder irrt orientierungslos durch den Wald. Plötzlich stolpert er über etwas am Boden und fällt der Länge nach hin. Als der Blinde auf dem Waldboden herumtastet, entdeckt er, dass er über einen Mann gefallen ist, der am Boden kauerte. Dieser Mann ist ein Lahmer, der nicht laufen kann.

Die beiden beginnen ein Gespräch miteinander und klagen sich gegenseitig ihr Schicksal.

„Ich irre schon seit ich denken kann in diesem Wald herum und finde nicht wieder heraus, weil ich nicht sehen kann.“ ruft der Blinde aus.

Der Lahme sagt: „Ich liege schon, seit ich denken kann, am Boden und komme nicht aus dem Wald heraus, weil ich nicht aufstehen kann.“

Und während sie sich so unterhalten, ruft der Lahme plötzlich aus: „Ich hab’s! Du nimmst mich auf den Rücken, und ich werde dir sagen, in welche Richtung du gehen musst. Zusammen können wir aus dem Wald herausfinden.“

 

Laut Aussage des alten Geschichtenerzählers symbolisiert der Blinde die Rationalität, der Lahme die Intuition. Auch wir werden aus dem Wald nur herausfinden, wenn wir lernen beide zusammenzubringen.

aus: Peter M. Senge: Die fünfte Disziplin,
leicht geändert.

 

Mehr dazu erfahren Sie auf meiner CD „Träume und Intuition“.  



 

 


geDANKen im Dezember 2015
 
Weihnachtsgeschichte zum Nachdenken
 
 

Vor einiger Zeit, hat ein Mann seine 5 Jahre alte Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligem Goldverpackungspapier bestraft. Geld war knapp und er wurde wütend, als das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hat, um eine Schachtel zu verzieren, um sie unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Dennoch brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenkschachtel ihrem Vater und sagte: „Das ist für dich, Papa“. Der Vater war verlegen weil er am Vortag so überreagiert hatte.

Er öffnete die Geschenksschachtel und wurde wieder sehr zornig, als er sah, dass diese leer war. Wütend sagte er zu ihr: Weißt du nicht, junge Dame, dass wenn man jemand ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein soll?
Das kleine Mädchen betrachtete ihn mit Tränen in den Augen und sagte:
Papa, sie ist nicht leer, ich hab so viele Bussis hinein gegeben, bis sie ganz voll war.
Der Vater war ganz zerknirscht. Er fiel auf seine Knie und legte seine Arme um sein kleines Mädchen, und bat sie, ihm seinen unnötigen Zorn zu verzeihen.
Nur kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall.

Nach dem Tod seines kleinen Mädchens behielt der Vater sein ganzes Leben lang die Goldschachtel neben seinem Bett. Immer wenn er durch schwierige Probleme entmutigt wurde, öffnete er seine Goldschachtel und stellte sich vor, einen Kuss von seinem kleinen Mädchen herauszunehmen und erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die sie dort hinein gegeben hatte.
Jeder von uns hat so eine goldene Schachtel, die gefüllt ist mit unbedingter Liebe und Küssen von unseren Kindern, von Familie und von Freunden.
Das ist der kostbarste Besitz, den man haben kann.

 

Verfasser Unbekannt

 

 



 

 


geDANKen im Dezember 2015
 
Im Fundbüro
 
 

Eines Tages stand die Hoffnung vor dem Schalter des Fundbüros.

„Hier sammeln Sie doch Dinge, die verloren wurden, richtig?“ fragte die Hoffnung.

Der Mann am Schalter nickte.

„Gut, dann bin ich hier richtig – man hat mich verloren.“

„Aber“, sagte der Mann am Schalter, „es kommen nicht viele Menschen ins Fundbüro.“

„Selbst dann nicht, wenn sie etwas vermissen?“

„Selbst dann nicht.“

„Obwohl alle wissen, dass Verlorenes hier aufbewahrt wird?“

„Ja, obwohl sie das wissen.“

„Aber warum denn nicht?“, fragte die Hoffnung.

„Tja“, sagte der Mann, „das liegt wahrscheinlich daran, dass die Menschen die Hoffnung verloren haben, dass jemand das Verlorene abgeben wird.“

Von Tania Konnerth aus ihrem Buch „Aus der Schatzkiste des Lebens


Häufig sucht man nicht mehr, verliert neue Perspektiven, ja mitunter taucht die Frage nach dem Sinn des Lebens wieder auf.

Dieses Buch will Ihnen ein Begleiter sein Ihre persönliche Antwort darauf zu finden.

………………..…………………….mehr im Buch „Lebensziele finden“



 

 


geDANKen im November 2015
 
Nicht loslassen können
 
 

In einem Dorf in Afrika beherrschten die Menschen eine ganz besondere Art, Affen zu fangen: Sie hatten herausgefunden, dass die kleinen Tiere verrückt sind nach Reis und fingen die scheuen Affen auf folgende Weise:

Sie nahmen mehrere Kokosnüsse, sägten in jede Kokosnuss ein kleines, kreisrundes Loch hinein – gerade so groß, dass eine Affenhand hindurch passte. Dann füllten sie reichlich Reis in die Kokosnüsse und legten sechs oder acht Stück davon im Dorf aus. Jede der Kokosnüsse banden sie mittels einer Schnur an eine bewohnte Hütte.

Vom Geruch des Reises angezogen, kamen die Affen ins Dorf und eilten zu den Kokosnüssen. Sie griffen mit einer Hand durch das kleine Loch in der Kokosnuss nach der begehrten Nahrung. 
Anschließend wollten sie ihre Hand wieder aus der Kokosnuss herausziehen. Aber das ging nicht, denn mit Reis gefüllt, war die Hand nun zu dick, um durch das kleine Loch in der Kokosnuss zu passen. Nun war es für die Jäger, die in den Hütten schon warteten, ein Leichtes, die Affen zu fangen.

 

Hätten die Affen einfach nur den Reis wieder losgelassen, dann hätten sie sich ganz leicht selbst aus der Falle befreien und damit den Jägern entgehen können. Aber sie liebten den Reis so sehr, dass sie ihn nicht wieder loslassen wollten – sogar bei drohender Lebensgefahr!

 

Wie wahr das ist: Eine Hand, die geschlossen ist, kann nichts empfangen, noch nicht einmal Freiheit.“

Ein afrikanisches Märchen

 

Manchmal glauben wir festhalten zu müssen, damit alles so bleibt, wie es ist. Es soll sich nichts ändern, obwohl wir darunter leiden, ja manchmal sogar Gefahr für uns besteht. 

Mehr dazu erfahren Sie in meinem Buch „Loslassen ohne zu vergessen“. 



 

 


geDANKen im Oktober 2015
 
Die Welt in Ordnung bringen
 
 

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.

Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei.

Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild.

Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe.

Das Kind sagte: „Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt.“

Quelle unbekannt

 

 

Es gibt viele Möglichkeiten, Macht auszudrücken: durch – wie in dieser Geschichte – banale Anweisungen, durch übertriebene Führsorge, durch Es-gut-meinen-zu-Wollen, durch Kümmern, durch Liebesentzug, durch das letzte Wort oder auch durch den strengen Blick.

Macht ist in Beziehungen immer da; wir können nur versuchen, damit gut umzugehen. 

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Buch Macht und Verantwortung“.

 



 

 


geDANKen im September 2015
 
Schöne Momente
 
 

„Ein alter Mann, dem man nachsagt, dass er sein Leben sehr genossen hat, hatte ein Ritual. Er verließ sein Haus nie ohne eine Handvoll kleiner Steine einzustecken. Er tat das nicht, um sich seinen Weg zu erschweren, sondern um die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und diese besser zählen zu können. Egal, welch noch so kleines positives Erlebnis er hatte, dafür ließ er einen kleinen Stein von der rechten Seite in die linke Seite seiner Jackentasche wandern – ob eine gut duftende Blume, er einen Freund traf, eine gute Zigarre rauchte oder das Lachen einiger Kinder. Für alles, was ihn erfreute, wechselte ein Stein die Jackentasche.

Abends saß er dann zu Hause und zählte die kleinen Steine in der linken Tasche. Er genoss dieses Ritual jeden Tag in vollen Zügen. Es wurde ihm bewusst, wie viel Schönes ihn über den Tag ereilt hatte. Ab und zu war es nur ein kleines Steinchen, trotzdem war der Tag gelungen. Es macht ihm bewusst, dass es sich jeden Tag zu leben lohnt!“


(aus: Geschichten zum Nach-Denken von Richard Gappmayer, Quelle unbekannt)

 

……………mehr über´s Leben erfahren Sie im Buch „Das Leben meistern“.

 
Unsere eBooks für Ihren Reader! 

Sie können alle unsere Bücher über die Plattform Ihres eBook-Reader direkt downloaden und sofort lesen!

 



 

 


geDANKen im August 2015
 
NACH INNEN
 
 

Zum Meister kam ein Mann, der trotz seiner beruflichen Karriere, seines Reichtums und gesellschaftlichen Erfolges nicht glücklich war.

„Ich habe alles, was ich mir wünschen kann“, sagte der Mann. „Haus, Auto, genug Geld auf dem Konto, Frau und Kinder sind gesund, und doch fühle ich mich nicht wohl. Der Wohlstand ist einerseits natürlich beruhigend, aber andererseits fühle ich mich hilflos, weil ich weiß, dass nicht immer alles so bleiben muss.“

„Du erinnerst mich an einem Mann, von dem ich einmal hörte“, antwortete der Meister: „Dieser Mann versuchte eines Abends, ein Tor nach außen hin aufzustoßen. Doch so sehr er sich auch bemühte, das Tor öffnete sich ihm nicht. Verzweifelt versuchte er es weiter, und da er es nicht öffnen konnte, fühlte er sich eingesperrt und vermeinte, da draußen sei seine Freiheit. Schließlich war es Nacht geworden, und erschöpft sank er nieder und schlief. Als er am Morgen erwachte, stellte er fest, dass sich das Tor nach innen öffnen ließ.“

 

…………………mehr auf den Weg nach Innen erfahren Sie im

Buch „Lust auf Meditation“.



 

 


geDANKen im Juli 2015
 
Wann endet die Nacht?
 
 

Ein weiser Rabbi stellte seinen Schülern einmal die folgende Frage: "Wie bestimmt man die Stunde, in der die Nacht endet und der Tag beginnt?"

Einer der Schüler antwortete: "Vielleicht ist es der Moment, in dem man einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?"

Der Rabbi schüttelte den Kopf.

"Oder vielleicht dann, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum unterscheiden kann?"

Der Rabbi schüttelte wieder den Kopf.

"Aber wann ist es dann?"

Der Rabbi antwortete: "Es ist dann, wenn Ihr in das Gesicht eines beliebigen Menschen schaut und dort Eure Schwester oder Euren Bruder erkennt. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns."

 

Nach einer jüdischen Erzählung, leicht geändert, gefunden in:
 Life-Leadership® von Lothar J. Seiwert

 

…………………mehr erfahren Sie im Buch „Ruhe finden“.



 

 


geDANKen im Juni 2015
 
Berufung - Den Sinn im Leben finden
 
 

Es war einmal eine Dame bei mir, die als kaufmännische Angestellte in einem kleinen Familienbetrieb arbeitete. Sie fühlte sich dort sehr wohl und angenommen. Doch merkte sie für sich, dass das nicht alles ist. Sie wollte mit mir herausarbeiten was das Leben noch alles bereithalten könnte für sie. Denn den Job wollte sie nicht bis zu ihrem Lebensende machen. Also habe ich sie eine Stunde lang mit Fragen gelöchert.

Was waren die innigsten Wünsche in ihrer Kindheit?

Wen bewunderte sie?

Was hätte sie immer schon gerne gemacht?

Das sind Fragen, bei denen ich darauf achte, ob in der Antwort eine besondere Kraft liegt. So etwas spüre ich in der Regel sofort. 55 Minuten kamen eher lasche Antworten. Und in den letzten fünf Minuten sagte sie: „Aber in Afrika, da wäre ich immer schon gerne gewesen.“ Da war auf einmal Kraft drinnen! Also habe ich sie darin bestärkt.

Zwei Monate später meldete sich ein Herr zum Coaching an. Wie immer fragte ich, wie er denn zu mir kommt. Er sagte, dass seine Schwester so begeistert von mir war und sie übrigens schon einen Job in Afrika hat.

 

………mehr über „Berufung“ und viele weiteren Geschichten finden Sie im neuen Buch.



 

 


geDANKen im Mai 2015
 
Die helle und die dunkle Seite der Angst
 
 

Ich habe einmal bei einer Firma eine so genannte Systemaufstellung gemacht. Einer der Teilnehmer sollte die Angst als Person aufstellen. Also habe ich ihn gefragt: „Schauen Sie sich um: Wer, meinen Sie, könnte die Angst am besten darstellen?“

Und er hat geantwortet: „Da brauche ich zwei.“

 

Ich dachte mir: Interessant, warum braucht er zwei Personen für die Angst? Er hat es mir dann erklärt, während er eine Person mit heller Kleidung und eine mit dunkler Kleidung aus der Gruppe ausgewählt hat. Ich fand seine Erklärung

ziemlich überzeugend.

Die Angst hat zwei Seiten, eine helle und eine dunkle. Die helle Seite der Angst könnte man als das Bewahrende, Beschützende bezeichnen. Wenn Sie so wollen, können Sie sich diese Seite der Angst als Ihren Schutzengel vorstellen.

Die dunkle Seite der Angst hingegen ist diejenige, die Sie herausfordert, die Sie weiterbringt, und zwar, indem sie zunächst als Hindernis in Erscheinung tritt. Sie

hindert Sie daran, Ihren Weg zu gehen, sie blockiert Sie.

 

……………mehr dazu erfahren Sie im Buch „Umgang mit Angst“



 

 


geDANKen im April 2015
 
Der Junge, dem ein Arm fehlte
 
 

Es war einmal ein Junge. Er war mit nur einem Arm auf die Welt gekommen, der linke fehlte ihm.
Nun war es so, dass sich der Junge für den Kampfsport interessierte. Er bat seine Eltern so lange darum, Unterricht in Judo nehmen zu können, bis sie nachgaben, obwohl sie wenig Sinn daran sahen, dass er mit seiner Behinderung diesen Sport wählte.
Der Meister, bei dem der Junge lernte, brachte ihm einen einzigen Griff bei und den sollte der Junge wieder und wieder trainieren. Nach einigen Wochen fragte der Junge: "Sag, Meister, sollte ich nicht mehrere Griffe lernen?"
Sein Lehrer antwortete: "Das ist der einzige Griff, denn du beherrschen musst."

Obwohl der Junge die Antwort nicht verstand, fügte er sich und trainierte weiter. Irgendwann kam das erste Turnier, an dem der Junge teilnahm. Und zu seiner Verblüffung gewann er die ersten Kämpfe mühelos. Mit den Runden steigerte sich auch die Fähigkeit seiner Gegner, aber er schaffte es bis zum Finale.
Dort stand er einem Jungen gegenüber, der sehr viel größer, älter und kräftiger war als er. Auch hatte der viel mehr Erfahrungen. Einige regten an, diesen ungleichen Kampf abzusagen und auch der Junge zweifelte einen Moment, dass er eine Chance haben würde.
Der Meister aber bestand auf dem Kampf.
Im Moment einer Unachtsamkeit seines Gegners gelang es dem Jungen, seinen einzigen Griff anzuwenden – und mit diesem gewann er zum Erstaunen aller.
Auf dem Heimweg sprachen der Meister und der Junge über den Kampf. Der Junge fragte: "Wie war es möglich, dass ich mit nur einem einzigen Griff das Turnier gewinnen konnte?"
"Das hat zwei Gründe: Der Griff, den du beherrschst, ist einer der schwierigsten und besten Griffe im Judo. Darüber hinaus kann man sich gegen ihn nur verteidigen, indem man den linken Arm des Gegners zu fassen bekommt."
Und da wurde dem Jungen klar, dass seine größte Schwäche auch seine größte Stärke war.


Verfasser/Autor: Unbekann - gefunden auf http://www.zeitzuleben.de

 



 

 


geDANKen im März 2015
 
Wehe, wenn sie losgelassen - eine Geschichte über die Aggression
 
 

Ein junger Mann konnte mit seinen enormen Aggressionen nicht umgehen. Wenn seine Wut unkontrolliert aus ihm heraus brach, warf er um sich, zerstörte Gegenstände und verletzte Menschen und Tiere. Er ließ seine Aggressionen an der Umwelt aus.

Eines Tages kam er mit einem klugen Sozialarbeiter zusammen. Dieser gab ihm folgenden Auftrag: „Jedes Mal, wenn du die Wut spürst und zuschlagen möchtest, geh zum Holzstock und schlage lange Nägel in das Holz! Einen nach dem anderen – bis deine Aggression weg ist.“

Der Bursche tat wie ihm empfohlen und schlug Nägel in den Stock – viele Nägel. Nach 80 Nägeln atmete er tief durch – seine Wut war weg. Er ging zu seinem Betreuer und sagte: „Ich fühle mich besser, meine Aggressionen sind vorüber! Was soll ich jetzt machen?“

„Gut“, sagte der Betreuer: „Nächstes Mal, wenn du die Wut wieder aufsteigen spürst, gehst du wieder hinaus zum Holzstock und ziehst die Nägel wieder heraus – solange bis die Wut weg ist!“

Gesagt. Getan. Nachdem der junge Mann die Nägel wieder herausgezogen hatte, nahm ihn der Sozialarbeiter zur Seite und sagte: „Jetzt bekommst du eine besondere Lektion.“ Sie gingen gemeinsam zum Holzstock und betrachteten ihn: „Du hast Nägel hineingeschlagen und du hast sie wieder herausgezogen“ erläuterte der Mann:

„Aber schau genau hin: für jeden Nagel ist ein Loch geblieben!“

 

…………eine Geschichte aus dem Buch

„Die Kunst der Versöhnung und Umgang mit Verletzungen

Ab April auch als Buch erhältlich!

 



 

 


geDANKen im Februar 2015
 
Die neue Wirklichkeit
 
 

Durch die intuitiv gefundene Definition von Trauer (wie beschrieben, ist Trauer der Prozess der schmerzhaften Anpassung an eine neue Wirklichkeit), rückte für mich auch die Begrifflichkeit der neuen Wirklichkeit, bzw. der aktuellen Wirklichkeit in den Fokus meiner Betrachtungen.
Was ist im jeweiligen Zusammenhang die neue Wirklichkeit, wie erkenne ich diese, wie kann ich sie erfassen?
In der Auseinandersetzung mit diesem Thema, fiel mir meine Erfahrung mit dem Tod meines Schwiegervaters ein. Ich erbat mir damals die Zeit für eine persönliche Verabschiedung bei seinem zu Hause aufgebahrten Leichnam. Ich saß alleine mit ihm an seinem Bett. Ich sprach mit ihm, obwohl sein physisches Leben schon zu Ende war, denn ich wusste, dass seine Seele alles wahrnehmen konnte. Dabei weinte ich und legte meine Hand auf seine gefalteten kalten Hände.
In diesem Moment verschwand das Gefühl von Trauer und die Tränen versiegten. Ich nahm die Hand wieder weg und sofort waren Trauer und Tränen wieder da. Erneut legte ich meine Hand auf seine kalten Hände und Tränen und Trauer waren wieder wie weggeblasen. In diesem Moment verstand ich den Vorgang nicht, erst später wurde mir bewusst, dass es daran lag, dass ich begriff, im wahrsten Sinn des Wortes mit meinen Händen begriff, dass er tot war.
Manche Dinge müssen wir begreifen, um sie ganz zu erfassen. Dieses körperliche Begreifen, das spürbare Wahrnehmen hilft unserem Verstand und unserer Seele eine Realität als solche zu erkennen.
Bei Ereignissen, die plötzlich und abrupt geschehen, wird mir die neue Wirklichkeit häufig sehr rasch bewusst, außer es handelt sich um ein traumatisches Erlebnis, da schützt mich meine Seele, die ganze Wahrheit zu erkennen und damit vielleicht in einen psychischen Abgrund zu stürzen. Da kann das Zulassen der neuen Wirklichkeit sehr lange dauern – meist bis das Trauma aufgearbeitet ist.
Es lohnt sich also immer wieder genau hinzuschauen, was die neue Wirklichkeit ist. Das Erkennen der Wirklichkeit heilt viele psychische Belastungen und schmerzhafte Prozesse. Es bewahrt davor, Altes festzuhalten und damit nicht offen zu sein für Neues. Es hilft mir, nicht sinnlos Kraft und Energie aufzuwenden für Dinge die unabänderlich sind, bzw. schon der Vergangenheit angehören.

Dies ist eine von vielen Einsichten aus dem neu erschaffenen Blog auf meiner Homepage.

Es sind Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich/Sie teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.

In diesem Sinne freue ich mich auf jeden Besuch und wünsche allen tiefe Einsichten.

…………mehr dazu unter: http://www.hoeglinger.net/blog.html



 

 


geDANKen im Jänner 2015
 
Wettstreit zwischen Sonne und Wind
 
 

Der Wind und die Sonne gerieten eines Tages darüber in einen Streit, wer es von den beiden wohl schneller schaffen würde, den Wanderer dazu zu bringen, seine Jacke auszuziehen.

"Okay!", sagte der Wind "Lass uns einen Wettkampf daraus machen."

Der Wind begann. Er blies so fest er nur konnte und stürmte und tobte und wollte dem Mann seine Jacke mit Gewalt vom Leib reißen. Aber der Wanderer zog seine Jacke nur immer fester um sich und hielt sie mit beiden Händen fest.

Nach einer ganzen Weile gab der Wind auf.

Dann war die Sonne an der Reihe. Sie wählte einen anderen Weg: Liebevoll sandte sie dem Wanderer ihre warmen Strahlen. Und es dauerte nicht lange, bis er die Jacke aufknöpfte und sie ganz auszog.

(nach der Fabel von Aesop) - gefunden auf http://www.zeitzuleben.de

 

…………………mehr dazu auf der CD „Konflikte lösen sich“ – auch als Hörbuch erhältlich.



 

 


geDANKen im Dezember 2014
 
Bilanz
 
 

Am Ende des Jahres zog ein Ehepaar Bilanz des zur Neige gehenden Jahres.

Während des Abendessens beklagte sich der Ehemann über etwas, das nicht so gelaufen war, wie er es sich vorgestellt hatte. Die Frau starrte dabei auf den Weihnachtsbaum.
Der Ehemann glaubte, sie sei nicht länger an diesem Gespräch interessiert und wechselte das Thema.
"Wie schön die Lichter des Weihnachtsbaumes sind", sagte er. „Das stimmt", antwortete die Frau. „Doch wenn du genau hinsiehst, dann wirst du unter den Dutzenden von Lämpchen eines entdecken, das durchgebrannt ist.
Mir scheint, dass du, anstatt das Jahr als eine Reihe von Segnungen zu sehen, die es haben leuchten lassen, nur auf das einzige Lämpchen starrst, das es nicht zum Leuchten gebracht hat.“

(leicht abgeändert nach Paulo Coelho, "Unterwegs - Geschichten und Gedanken")

 

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen

eine geruhsame Weihnachtszeit,

Zeit für sich und Ihrer Familie

und einen gelungenen Start ins neue Jahr.

 



 

 


geDANKen im November 2014
 
Das besondere Senfkorn
 
 

Eine Frau, deren Sohn tödlich verunglückt war, wusste sich in ihrer Trauer keinen Rat mehr. Sie suchte einen weisen Mann auf und fragte ihn:
„Sag mir, wie kann ich meinen Sohn wieder zurückbekommen?“
Der Weise antwortete ihr:
„Bring mir ein Senfkorn aus einem Haus, deren Bewohner noch kein Leid kennengelernt haben! Damit kann ich deinen Schmerz löschen.“
Die Frau machte sich auf die Suche nach einem solchen besonderen Senfkorn. Sie kam an ein prächtiges Haus, klopfte an und brachte ihre Bitte vor:
„Ich suche ein Haus, das niemals Leid erfahren hat. Bin ich bei euch richtig? Es ist sehr wichtig für mich!“
Aber die Bewohner des schönen Hauses erzählten all das Unglück, das sich bei ihnen ereignet hatte. Die Frau dachte bei sich:
„Wer kann diesen unglücklichen Menschen besser helfen als ich, die ich auch so tief in Not geraten bin!“ Sie blieb und tröstete.
Dann machte sie sich weiter auf die Suche nach einem Haus ohne Leid. Aber wohin sie sich auch wandte, kleine Hütten, riesige Paläste, überall begegnete ihr Leid.
Schließlich beschäftigte sie sich nur noch mit dem Leid anderer Menschen, sodass sie die Suche nach dem Senfkorn und auch den weisen Mann vergaß. Ihr war auch nicht bewusst, dass sie auf diese Weise tatsächlich ihren eigenen Schmerz und die Trauer milderte.

Eine chinesische Legende



 

 


geDANKen im Oktober 2014
 
Der Befehl des Königs
 
 

Es war einmal ein König. Der schickte seinen Feldherrn mit Soldaten los und befahl ihnen Folgendes: „Geht und vernichtet meine Feinde!“

Und so zog der Feldherr mit den Soldaten los.

Es vergingen viele Monate und keine Nachricht drang zum König. Da schickte er endlich einen Boten hinterher. Der sollte erkunden, was geschehen war.

Als der Bote das feindliche Gebiet erreicht hatte, traf er auf ein  Lager, aus dem schon von weitem das fröhliche Treiben eines Festes zu hören war. Gemeinsam an einem Tisch fand er dort den Feldherrn und seine Soldaten zusammen mit den Feinden des Königs.

Der Bote ging zum Feldherrn seines Königs und stellte ihn zur Rede: „Was soll das? Du hast deinen Befehl nicht ausgeführt! Du solltest die Feinde vernichten. Stattdessen sitzt ihr zusammen und feiert.“

Da sagte der Feldherr zum Boten: „Ich habe den Befehl des Königs sehr wohl ausgeführt. Ich habe die Feinde vernichtet- ich habe sie zu Freunden gemacht!“

Verfasser unbekannt, leicht umgeschrieben

 

…………….mehr erfahren sie im Buch „Menschen führen



 

 


geDANKen im September 2014
 
Der Korb des alten Mannes
 
 

Ein Waisenjunge zog von Dorf zu Dorf. Eines Tages traf er auf einen alten Mann und sie beschlossen, gemeinsam weiterzugehen.

 

Der alte Mann trug einen großen, zugedeckten Weidenkorb, der sehr schwer war. Als sie Rast an einem Bach machten, stellte der alte Mann seinen Korb erschöpft auf den Boden.

Der Junge fragte "Soll ich deinen Korb für dich tragen?"

"Nein" antwortete der Alte, "den Korb kannst du nicht für mich tragen. Ich muss ihn ganz allein tragen."

"Was ist denn in dem Korb?" fragte der Junge, doch er erhielt keine Antwort.

Viele Tage wanderten die beiden gemeinsam. Nachts, wenn der Alte glaubte, dass der Junge schlief, kramte er in seinem Korb herum und sprach leise mit sich selbst.

Es kam der Tag, an dem der alte Mann nicht mehr weitergehen konnte. Er legte sich nieder, um zu sterben und sprach zu dem Jungen: "Du wolltest wissen, was in meinem Korb ist, nicht wahr?

In diesem Korb sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Es sind die Steine, die mir meine Reise erschwerten. Auf meinem Rücken habe ich die Last jedes Kieselsteines des Zweifels, jedes Sandkorn der Unsicherheit und jeden Mühlstein des Irrwegs getragen.

Ohne sie hätte ich so viel weiter kommen können im Leben. Statt meine Träume zu verwirklichen, bin ich nun nur hier angekommen." Und er schloss die Augen und starb.

Der Junge hob den Deckel ab.

Der Korb, der den alten Mann so lange niedergedrückt hatte, war leer.

 

gefunden in: Anleitung zum Positiven Denken

von Shad Helmstetter, gekürzt und leicht geändert

 



 

 


geDANKen im August 2014
 
Ein Paar Schuhe, bitte!
 
 

Eine Frau, wollte sich selbst etwas Gutes tun und beschloss, sich neue Schuhe zu kaufen.

Also ging sie zur Einkaufspassage und betrat den Schuhladen. Eine Verkäuferin begrüßte sie freundlich. Die Frau suchte sich eine Reihe von Schuhen aus, die sie anprobieren wollte. Insgesamt waren es mehr als 15 Paare, die sie anzog und nun standen überall um sie herum Schuhe und Kartons.

Leider schien keiner der Schuhe der Frau wirklich zu gefallen und ihre Stimmung wurde schlechter.

Da fiel ihr Blick auf ein weiteres Paar. Sie zog auch diese Schuhe an und lief in ihnen einige Schritte auf und ab.

"Die gefallen mir! Was kosten die?" fragte sie die Verkäuferin.

"Diese Schuhe kosten gar nichts", sagte die Verkäuferin und lächelte.

"Sie scherzen!" rief die Frau.

"Nein, diese Schuhe kosten wirklich nichts, denn es sind Ihre eigenen."

 

Verfasser unbekannt, eingesandt von einem Zeit zu leben-Leser, umgeschrieben



 

 


geDANKen im Juli 2014
 
Die Schnecke und der Kirschbaum
 
 

Es war einmal eine Schnecke, die sich an einem nasskalten, grauen und stürmischen Frühjahrstag aufmachte, am Stamm eines Kirschbaumes hinaufzuklettern.

Die Spatzen, die überall im Garten saßen, lachten über die Schnecke und zwitscherten: “Du bist ja ein Dummkopf – schau doch, da sind überhaupt keine Kirschen am Baum! Warum machst du dir die Mühe, da hochzuklettern?”

Die Schnecke kroch unbeirrt weiter und sagte zu den Spatzen: “Das macht mir nichts – bis ich oben angekommen bin, sind Kirschen dran!”

                                           (aus Mello, Anthony de:  Gib deiner Seele Zeit,
                                            Herder, 1999, Geschichte leicht überarbeitet)



 

 


geDANKen im Juni 2014
 
Der Suchende
 
 

Es war einmal ein Suchender. Er suchte nach einer Lösung für sein Problem, konnte sie aber nicht finden. Er suchte immer heftiger, immer verbissener, immer schneller und fand sie doch nirgends.

Die Lösung ihrerseits war inzwischen schon ganz außer Atem. Es gelang ihr einfach nicht, den Suchenden einzuholen, bei dem Tempo, mit dem er hin- und her raste, ohne auch nur einmal zu verschnaufen oder sich umzusehen.

Eines Tages brach der Suchende mutlos zusammen, setzte sich auf einen Stein, legte den Kopf in die Hände und wollte sich eine Weile ausruhen.

Die Lösung, die schon gar nicht mehr daran geglaubt hatte, dass der Suchende einmal anhalten würde, stolperte mit voller Wucht über ihn! Und er fing auf, was da so plötzlich über ihn hereinbrach und entdeckte erstaunt, dass er seine Lösung in Händen hielt.              

Quelle unbekannt, eingesandt von einer Zeit zu leben-Leserin

…………...............................…………mehr dazu im Buch „Ruhe finden“

 



 

 


geDANKen im Mai 2014
 
Der Mann auf der Insel
 
 

Es lebte einmal ein Mann auf einer kleinen Insel. Eines Tages spürte er, dass die Insel unter ihm zitterte.

“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er. Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, erst einmal abzuwarten. Wenig später brach ein Stück der Küste und fiel tosend ins Meer. Der Mann war beunruhigt.

“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er. Da er aber auch gut ohne das Stück leben konnte, beschloss er, weiter abzuwarten. Kurz danach fiel ein zweites Stück seiner Insel ins Meer. Der Mann erschrak nun heftiger.

“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er. Doch als nichts weiter passierte, beschloss er, noch immer abzuwarten. “Bis jetzt” sagte er sich, “ist ja alles gut gegangen.” Es dauerte nicht lange, da versank die ganze Insel im Meer und mit ihr der Mann, der sie bewohnt hatte.

“Vielleicht hätte ich doch etwas tun sollen.” war sein letzter Gedanke, bevor er ertrank.

.......nach Franz Hohler, leicht umgeschrieben.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Buch "Veränderungen"



 

 


geDANKen im April 2014
 
Der Holzbauer
 
 

Ein Holzbauer führte ein elendes Dasein. Er lebte sehr bescheiden durch den Verkauf von geschlagenem Holz aus dem nahen Wald.
Ein Weiser, der aus dem Wald kam, sah ihn bei der Arbeit und riet ihm, weiter in das Innere des Waldes zu gehen. Es würde nicht sein Schaden sein. Der Holzbauer folgte dem Rat und drang tiefer in den Wald, bis er zu einem Sandelbaum kam. Erfreut nahm er so viel er von dem Holz nehmen konnte und verkaufte es mit großem Gewinn auf dem Markt. Jetzt dachte er nach, warum der Weise nichts von einem Sandelholz gesagt hat, sondern nur geraten hatte, tiefer in den Wald hinein zu gehen. So drang er weiter vor, bis er auf eine Kupfermine stieß. Beglückt trug er so viel er nur tragen konnte und verdiente noch mehr damit. Kommenden Tages blieb er nicht bei der Kupfermine stehen, sondern ging weiter und fand eine Silbermine, bekam noch mehr auf dem Markt. Und so drang er jedes Mal tiefer in den Wald, fand eine Gold- und schließlich eine Diamantenmine und gelangte so zu unermesslichem Reichtum.
…………..und er erinnert sich daran, dass der Weise, der aus dem Wald kam, nichts bei sich trug.
                                                                      (Verfasser unbekannt)
………………mehr dazu im Buch „Lebensziele finden“ inkl. Arbeitsbuch

Jetzt gratis zu jede Buchbestellung ein zweites Arbeitsbuch!
10 Fragen in diesem  Arbeitsbuch helfen Ihnen, neue Perspektiven zu suchen und Ihre persönlichen Antworten zu finden.



 

 


geDANKen im März 2014
 
Das Leben entrümpeln
 
 

Ein Mann lebte an einem Fluss. Jeden Tag ging er zum Ufer dieses Flusses und blickte sehnsüchtig auf die andere Seite. Dort drüben, so schien es, war alles viel grüner, frischer. Die Blumen blühten, Obstbäume voller Früchte wuchsen in den Himmel, wunderschöne Tiere liefen herum. Der Mann beschloss also, ein Floß zu bauen, um ans andere Ufer überzusetzen. Gesagt, getan. Er fällte Bäume, schnitt die Äste ab, band die einzelnen Stämme in mühevoller Arbeit zusammen und schnitzte sich ein Paddel. Als das Floß nach vielen Stunden endlich fertig war, ließ er es zu Wasser und ruderte zur anderen Seite. Dort angekommen, stieg er aus dem Wasser. Alles war so, wie er es sich vorgestellt hatte: das reinste Paradies.

Nie mehr würde er an die andere Seite des Flusses zurückkehren.
Was aber sollte er nun mit seinem Floß anstellen?
Es hatte ihm wertvolle Dienste geleistet, indem es ihn in eine neue Welt, in ein wunderbares neues Leben getragen hatte. Außerdem hatte er sich die Hände wund geschuftet, als er es zusammengebaut hatte. Er brachte es nicht über sich, das Floß am Ufer liegen zu lassen. Daher band er es sich mit Seilen auf den Rücken und schleppte es fortan mit sich herum auf dem Weg durchs Land.
Viele Dinge hatten einmal großen Nutzen für uns
– zu anderen Zeiten und in anderen Situationen.
………mehr dazu im Buch / CD „Das Leben entrümpeln“



 

 


geDANKen im Februar 2014
 
Die Schuldfrage
 
 


Der Meister ging eine Straße entlang.
Plötzlich stürzte ein Mann aus einem Hauseingang, so dass die beiden heftig gegeneinanderprallten.
Der Mann war furchtbar wütend, schrie und schimpfte und beleidigte den Meister.
Daraufhin verbeugte sich der Meister mit einem milden Lächeln und sprach: "Ich weiß nicht, wer von uns an dem Zusammenstoß die Schuld trägt. Ich bin aber auch nicht gewillt, meine kostbare Zeit mit der Beantwortung dieser Frage zu vergeuden.
Deshalb: Wenn ich die Schuld trage, entschuldige ich mich hiermit und bitte Sie für meine Unachtsamkeit um Verzeihung.
„Falls Sie der Schuldige waren, können Sie die Sache einfach vergessen."
Er verbeugte sich noch einmal und ging mit einem Lächeln im Gesicht seines Weges.
(aus Mello, Anthony de:  Eine Minute Unsinn, Herder, 1998
Geschichte leicht überarbeitet)
…………….mehr dazu erfahren sie im eBook „Die Kunst der Versöhnung und Umgang mit Verletzungen“



 

 


geDANKen im Jänner 2014
 
Beppo der Straßenkehrer
 
 

Er fuhr jeden Morgen lange vor Tagesanbruch mit seinem alten, quietschenden Fahrrad in die Stadt zu einem großen Gebäude. Dort wartete er in einem Hof zu­sammen mit seinen Kollegen, bis man ihm einen Besen und einen Karren gab und ihm eine bestimmte Straße zuwies, die er kehren sollte.
Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wusste, es war eine sehr notwendige Arbeit.
Wenn er die Straßen so kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt ein Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich. Schritt - Atemzug - Besenstrich. Schritt - Atemzug - Besenstrich. Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter - Schritt - Atemzug - Besenstrich -.
Während er sich so dahinbewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm oft große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte, Gedanken, die sich so schwer mitteilen ließen wie ein bestimmter Duft, an den man sich nur gerade eben noch erinnert, oder wie eine Farbe, von der man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr seine großen Gedanken. Und da sie auf ihre besondere Art zuhörte, löste sich seine Zunge, und er fand die richtigen Worte.
„Siehst du, Momo“, sagte er dann zum Beispiel, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“
Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: „Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.“
Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“
Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: „Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“
Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: „Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.“ Er nickte vor sich hin und sagte abschlie­ßend: „Das ist wichtig.“

Diese Geschichte (von Beppo dem Straßenkehrer) ist aus dem Buch „Momo“ von Michael Ende und mehr Erkenntnisse für das täglichen Leben im Umgang mit Ihrer Zeit, finden Sie im Buch „Zeit haben heißt NEIN sagen“.



 

 


geDANKen im Dezember 2013
 
Vier Kerzen
 
 

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte:
Ich heiße Frieden“.
Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte:
Ich heiße Glauben“.
Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne. Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus. Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort.
Ich heiße Liebe“.
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen. Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
“Aber, aber, Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!” Und fast fing es an zu weinen.
Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: “Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden.
Ich heiße Hoffnung“.
Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.                                                             Quelle unbekannt



 

 


geDANKen im November 2013
 
Bunte Herzen
 
 

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur,
die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

Es war einmal ein kleines Mädchen, das schwer krank war.
Es wusste, dass es sehr bald sterben würde und davor hatte es große Angst.
Der Großvater setzte sich zu dem Mädchen auf das Bett und fragte:
„Weißt du eigentlich, was mit den Herzen der Verstorbenen geschieht?“
Das Mädchen schüttelte den Kopf.
„Sie lernen fliegen!“ sagte der Großvater.
„Ehrlich?“
„Ja, sie lernen fliegen und sie tanzen dann, bunt wie sie sind, lustig in der Luft wie Ballons.“
„Das möchte ich so gerne glauben.“ sagte das Mädchen, doch der Großvater spürte, dass sie das nur für ein Märchen hielt.
Einige Tage später ging es dem Mädchen schon sehr schlecht.
Der Großvater nahm es auf den Arm und trug es zum Fenster.
„Schau!“ sagte er.
Und vor dem Fenster jonglierte ein Mann mit bunten Herzen.
Sie flogen hoch und immer höher in die Luft, bunt und lustig anzusehen.
„Deines wird das Schönste sein.“ flüsterte er dem Mädchen ins Ohr und das Mädchen lachte.
………….eine Geschichte aus dem Buch “Aus der Schatzkiste des Lebens“ von Tania Konnerth



 

 


geDANKen im Oktober 2013
 
Der Hotelbesitzer
 
 

Ein Hotelbesitzer brachte folgendes Problem ins Seminar ein:
Er bekam in seinem Hotel immer wieder Besuch von seiner Mutter. Bei diesen Besuchen hatte sie die Angewohnheit, im Hotel Blumenstöcke umzustellen. Sobald sich die Mutter verabschiedet hatte, stellte er die Blumenstöcke wieder an den alten Platz zurück.
Auf die Frage des Sohnes an die Mutter, warum sie denn in seinem Hotel die Blumenstöcke umstellen würde, gab diese zur Antwort: „Lieber Sohn, ich tu es, damit du es schöner hast!“
Er bat die Seminarteilnehmer um Ideen, was er tun könnte, um das Verhalten seiner Mutter abzustellen. Eine Seminarteilnehmerin: „Nächstes Mal, wenn sie kommt, fahre zu ihrem Haus und stelle bei ihr die Blumenstöcke um!“ Gesagt, getan. Als seine Mutter das nächste Mal in sein Hotel kam, fuhr er zu ihrem Haus und stellte ihre Blumenstöcke um. Als seine Mutter am Abend nach Hause kam, dauerte es nicht lange, und es klingelte das Telefon des Sohnes. Am anderen Ende der Leitung war die Stimme seiner Mutter zu vernehmen: „Was hast du dir dabei gedacht, bei mir die Blumenstöcke um zustellen?“
Darauf der Sohn: „Liebe Mutter, ich wollte eigentlich nur, dass du es schöner hast!“

MIT GRENZÜBERTRITTEN,
DIE AUS LIEBE GESCHEHEN,
IST AM SCHWIERIGSTEN UMZUGEHEN

……………… mehr erfahren Sie im Buch „Grenzen setzen“ .



 

 


geDANKen im September 2013
 
MACHT und Verantwortung
 
 

 

Macht ist die Fähigkeit, mir meine eigenen
Bedürfnisse zu befriedigen.
Daher ist Macht grundsätzlich
wertneutral, beinhaltet also keine Wertung.

Wenn wir im deutschsprachigen Raum über Macht sprechen, belegen wir sie aber oft mit einer Wertung, so dass es in Wirklichkeit Machtmissbrauch hieße. Das ist sie aber gar nicht, sondern sie ist wie gesagt völlig wertneutral. So wie ein Hammer! Wenn man einen Hammer verwendet, dann kann man mit dem Hammer einen Nagel in die Wand schlagen, aber man kann auch einen Kopf einschlagen. Da kann dann jedoch der Hammer nichts dafür! Der Hammer ist völlig wertneutral. Und so ist es auch bei der Macht. Im Englischen sagt man zu Macht „power“. Dort ist der Begriff viel weniger belastet wie auch in vielen anderen Sprachen.

…...mehr dazu erfahren Sie im neuen BuchMACHT und Verantwortung“.



 

 


geDANKen im Juli 2013
 
Das Leben entrümpeln
 
 

Entrümpeln ist mit sehr vielen Emotionen verbunden.
Ich habe erkannt, dass beim Entrümpeln sehr viele Emotionen und Gefühle hochkommen. Auf diese Gefühle und natürlich auf weiteres zu diesem Thema gehe ich in diesem Buch ein.
Dazu ein kleines Beispiel.
Eine Klientin kam einmal und hat mir erzählt, dass ihre Garage voller Kartons ist. Sie sammelt Kartons in Hülle und Fülle. Sie ist überhaupt nicht in der Lage auch nur einen einzigen wegzuwerfen. Erst als wir festgelegt hatten, wie viel sie von welcher Kartongröße braucht, konnte sie sich von so mancher Schachtel trennen.
Aber sie konnte es nicht selber tun und hat sich dazu eine Dame „Waste-Watcher“ – „Abfallwächterin“. engagiert, die Ihr beim Wegwerfen hilft.
Ich selber hab auch einiges auf diesem Gebiet versucht. Ich habe nur mehr einen Kleiderschrank. Das heißt, wenn ich etwas Neues kaufe, muss ich mir überlegen, wo ich das gekaufte Kleidungsstück hingebe. Meist muss ich etwas Altes weggeben. Damit halte ich einen natürlichen Kreislauf aufrecht.
Aber bevor ich Ihnen schon vorzeitig alle meine Geheimnisse verrate

…………………..lesen Sie mehr dazu im Buch: „Das Leben entrümpeln“



 

 


geDANKen im Juni 2013
 
 
 

Über das Sehen
Die Schüler hatten den Meister bereits eine Weile beobachtet und wollten nun von ihm wissen, welche Art der Meditation er denn jeden Morgen im Garten praktiziere.
Der Meister antwortete ihnen: "Wenn ich aufmerksam schaue, sehe ich den Rosenstrauch in voller Blüte."
Darauf fragte einer seiner Schüler:" Aber warum muss man denn aufmerksam schauen, um den Rosenstrauch zu sehen? Die Blüten sind doch wirklich auffällig."
Der Meister lächelte und sagte dann: "Damit man wirklich den Rosenstrauch sieht, und nicht die eigene Vorstellung davon."

(aus Mello, Anthony de:  Gib deiner Seele Zeit, Herder, 1999
Geschichte leicht überarbeitet



 

 


geDANKen im Mai 2013
 
 
 

Begegnung an der Brücke

Ich traf auf meinem Weg einen jungen Mann. Seine Augen waren voll Trauer und auch Wut. Sein Körper war geschwächt und doch konnte er nicht ruhen. Auf seinen Schultern lastete ein großes Paket.
Ich fragte, warum er denn nur ständig auf und ab gehe? Er sagte, dass er gerne über diese Brücke gehen wolle, um auf die wunderschöne Insel zu gelangen, doch er wage es nicht, denn seine Last sei so schwer und die Brücke mache keinen stabilen Eindruck.
Ich fragte ihn, warum er denn die Last nicht einfach ablegen würde, dann könnte er doch ohne weiteres die Brücke passieren. Er schaute mich entgeistert an – ohne sein Gepäck??? Nein, das ginge nicht! „Es ist doch meine Vergangenheit!“, sagte er.
Wir schwiegen.
Nach einiger Zeit schaute er mich an – „Es ist also die einzige Möglichkeit diese Brücke zu überqueren?“ Ich schwieg. Er dachte nach.
Dann fragte er mich, ob ich denn kurz für ihn seine Vergangenheit tragen könnte, da er das Paket ungern in den Staub stellen wolle. Er würde jedoch gern einmal auf die Insel gehen, um zu schauen, ob sich denn der Tausch auch lohnen würde.
Ich zeigte auf den Haufen neben der Brücke und sagte: “All das ist Vergangenheit von vielen anderen, die zuvor auch wie du unentschlossen waren. Es ist deine Entscheidung, wohin es dich trägt. Ich aber, nehme dir deine Last nicht ab.”
Und seit er über die Brücke lief, ruht neben seiner Vergangenheit die Vergangenheit vieler anderer glücklicher, freier Menschen.

                                                                      Von Paula Meux (überarbeitete Version)



 

 


geDANKen im April 2013
 
 
 

Der entspannte Bogen
Es heißt, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte.
Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er, dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte. Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen?
So fragte er Johannes: “Warum vertust du deine Zeit mit Spielen? Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?”
Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen, warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte.
Und so sprach er: “Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt?”
Der Jäger antwortete: “Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre. Er hätte dann, wenn ich einen Pfeil abschießen wollte, keine Kraft mehr. Und so würde ich natürlich das anvisierte Ziel nicht treffen können.”
Johannes sagte daraufhin: “Siehst du, so wie du deinen Bogen immer wieder entspannst, so müssen wir alle uns immer wieder entspannen und erholen. Wenn ich mich nicht entspannen würde, indem ich z.B. einfach ein wenig mit diesem – scheinbar so nutzlosen – Tier spiele, dann hätte ich bald keine Kraft mehr, all das zu tun, was notwendig ist.
Nur so kann ich meine Ziele erreichen und das tun, was wirklich wichtig ist.”
Quelle: Die Wow-Präsentation“ von Wolf W. Lasko und Iris Seim (Geschichte leicht geändert)



 

 


geDANKen im März 2013
 
Wie man in den Wald hineinruft...................
 
 

Vor den Toren der Stadt saß einmal ein alter Mann. Jeder, der in die Stadt wollte, kam an ihm vorbei.
Ein Fremder hielt an und fragte den Alten: “Sag, wie sind die Menschen hier in der Stadt?” “Wie waren sie denn dort, wo Ihr zuletzt gewesen seid?”, fragte der Alte zurück. “Wunderbar“. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Sie waren freundlich, großzügig und stets hilfsbereit.”
“So etwa werden sie auch hier sein.”
Dann kam ein anderer Fremder zu dem alten Mann.
Auch er fragte: “Sag mir doch Alter, wie sind die Menschen hier in der Stadt?” “Wie waren sie denn dort, wo Ihr zuletzt gewesen seid?”, lautete die Gegenfrage. “Schrecklich“. Sie waren gemein, unfreundlich, keiner half dem anderen.”
“So, fürchte ich, werden sie auch hier sein.”
                                                                                Verfasser unbekannt,
......................mehr dazu im Buch „Menschen führen

 



 

 


geDANKen im Februar 2013
 
Die richtige Einstellung
 
 

Einst kam ein Mann zu einem weisen Ratgeber und beklagte sich darüber, dass das Leben ihn immer wieder vor schwierige Aufgaben stellte, die ihn daran hinderten, froh und glücklich zu sein.
Der Weise füllte drei Töpfe mit Wasser, stellte sie auf den Herd und erhitzte das Wasser. In den ersten Topf legte er eine Kartoffel, in den zweiten Eiern und in den dritten Kaffeebohnen. Nach einiger Zeit schüttete er die Kartoffeln in eine Schüssel, legte die Eier auf einen Teller und goss den Kaffee in eine Tasse. „Was soll das“? fragte der Mann.
Der Weise antwortete: „Die Kartoffeln, die Eier und der Kaffee waren alle dem gleichen Einfluss, dem heißen Wasser, ausgesetzt. Alle Drei haben jedoch unterschiedlich darauf reagiert: Die Kartoffeln waren erst hart, danach weich. Die Eier waren erst zerbrechlich und innen weich, danach waren sie innen hart. Die Kaffeebohnen haben sich aufgelöst und das Wasser in Kaffee verwandelt“. So liegt es auch an dir, welche Einstellung du zu deinem Leben hast.
Bist du eine Kartoffel, die stark zu sein scheint, wenn sie jedoch mit Problemen in Berührung kommt, weich wird und ihre Stärke verliert? Bist du ein Ei mit einem weichen Herz, das versteinert und hart wird, wenn du auf Probleme stößt? Oder bist du eine Kaffeebohne, die das heiße Wasser in Kaffee verwandelt, d.h. das Problem als Chance sieht, etwas Neues daraus entstehen zu lassen“?
……………………mehr dazu im Buch „ Das Leben meistern“



 

 


geDANKen im Jänner 2013
 
Verletzungen und ihre Spuren
 
 

Wehe, wenn sie losgelassen – eine Geschichte über die Aggression

Ein junger Mann konnte mit seinen enormen Aggressionen nicht umgehen. Wenn seine Wut unkontrolliert aus ihm heraus brach, warf er um sich, zerstörte Gegenstände und verletzte Menschen und Tiere. Er ließ seine Aggressionen an der Umwelt aus.
Eines Tages kam er mit einem klugen Sozialarbeiter zusammen. Dieser gab ihm folgenden Auftrag: „Jedes Mal, wenn du die Wut spürst und zuschlagen möchtest, geh zum Holzstock und schlage lange Nägel in das Holz! Einen nach dem anderen – bis deine Aggression weg ist.“
Der Bursche tat wie ihm empfohlen und schlug Nägel in den Stock – viele Nägel. Nach 80 Nägeln atmete er tief durch – seine Wut war weg. Er ging zu seinem Betreuer und sagte: „Ich fühle mich besser, meine Aggressionen sind vorüber! Was soll ich jetzt machen?“
„Gut“, sagte der Betreuer: „Nächstes Mal, wenn du die Wut wieder aufsteigen spürst, gehst du wieder hinaus zum Holzstock und ziehst die Nägel wieder heraus – solange bis die Wut weg ist!“
Gesagt. Getan. Nachdem der junge Mann die Nägel wieder herausgezogen hatte, nahm ihn der Sozialarbeiter zur Seite und sagte: „Jetzt bekommst du eine besondere Lektion.“
Sie gingen gemeinsam zum Holzstock und betrachteten ihn: „Du hast Nägel hineingeschlagen und du hast sie wieder herausgezogen“ erläuterte der Mann: „Aber schau genau hin: für jeden Nagel ist ein Loch geblieben!“
Liebe und Verletzungen gehören zum Leben wie Tag und Nacht, wie Tun und Lassen, wie Lachen und Weinen



 

 


geDANKen im Dezember 2012
 
Teil des Geschenks
 
 

Es war einmal ein Schüler, der seiner Lehrerin eine wundervolle Muschel schenkte.
Sie sagte: "Ich habe noch nie eine solch schöne Muschel gesehen! Wo hast du diese kostbare Muschel denn gefunden?"
Der Junge erzählte von einer versteckten Stelle am anderen Ende der Insel und dass dort hin und wieder solch eine Muschel angeschwemmt werden würde.
"Ich werde diese wundervolle Muschel mein Leben lang aufbewahren und ich danke dir von Herzen. Aber du hättest doch keinen so weiten Weg machen sollen, nur um mir etwas zu schenken."
Darauf antwortete der Junge: "Aber der weite Weg ist doch ein Teil des Geschenks!"
                                                                                 (Verfasser unbekannt)

 "Was du nicht weitergibst, ist verloren."
Zitat: Rabindranath, indischer Dichter

………und bevor etwas verloren geht, geben wir es heute mit großer Freude weiter - aus einer werden zwei neue Homepages!



 

 


geDANKen im November 2012
 
Das Geschenk
 
 

Ein alter Mann saß in einem Bus. In seinem Arm hielt er einen wundervollen Blumenstrauß. Ein junges Mädchen konnte ihren Blick nicht von der Blumenpracht lassen. Immer wieder schaute sie zu den bunten Blüten und lächelte scheu. Kurz vor der nächsten Haltestelle stand der Mann auf und ging zu dem Mädchen. Er reichte ihr den Strauß und sagte: "Ich habe gesehen, dass du diese Blumen liebst. Sie sind eigentlich für meine Frau. Aber ich denke, meine Frau würde gerne, dass du sie bekommst. Ich gehe jetzt zu ihr und erzähle ihr, dass ich dir die Blumen geschenkt habe."

Das Mädchen nahm den Strauß mit einem nun strahlenden Lächeln.

Als der alte Mann ausstieg, sah sie ihm noch nach. Und er verschwand durch ein Tor, welches zu einem kleinen Friedhof gehörte.

Aus dem Englischen übersetzt und leicht geändert,
gefunden in "Chicken-Soup for the Soul"



 

 


geDANKen im Oktober 2012
 
Beim Arzt
 
 

Im Sprechzimmer des Arztes saßen dicht gedrängt Menschen und warteten.
Ein älterer Herr stand nach einer Weile auf und ging zur Sprechstundenhilfe.
"Entschuldigung." sagte er freundlich. "Ich hatte einen Termin um 10.00 Uhr. Jetzt ist es fast 11.00 Uhr. Ich möchte nicht länger warten. Bitte geben Sie mir einen neuen Termin."
Im Sprechzimmer wurde getuschelt.
Eine Frau sagte zu einer anderen: "Der ist doch bestimmt schon 80 – was kann der wohl so Dringendes vorhaben, dass er nicht warten kann?"

Der Mann hörte die Bemerkung und drehte sich um. Er verbeugte sich vor der Dame und sagte: "Ich bin siebenundachtzig Jahre alt. Und genau deswegen kann ich es mir nicht leisten, auch nur eine Minute der kostbaren Zeit zu vergeuden, die mir noch bleibt."

……aus: Gib Deiner Seele Zeit von Anthony de Mello (leicht geändert)



 

 


geDANKen im September 2012
 
Die üble Nachrede
 
 

Künzelmann stellte seinen Nachbarn zur Rede da dieser böse Gerüchte über ihn verbreitete. „Ich nehme alles zurück, was ich über sie erzählte habe“, versprach der Nachbar. Künzelmann verzieh seinem Nachbarn, meinte jedoch, dass er seine Tat sühnen müsse. Der Nachbar willigte zerknirscht ein.
„Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte entfernt steht. Dann schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder zurück, indem Sie immer eine Feder nach rechts und nach links werfen. Dies ist der Sühne erster Teil.“
Der Nachbar tat, wie ihm geheißen. Als er mit dem leeren Kissen wieder vor Künzelmann stand, meinte dieser: „Gehen Sie jetzt wieder den Weg zu ihrem Haus zurück und sammeln Sie alle Federn wieder ein.“
Der Nachbar stammelte: Ich kann doch unmöglich all die verstreuten Federn wieder einsammeln! Der Wind hat sie schon längst in alle Richtungen vertragen!“
Künzelmann nickte ernst: „Genau so ist es mit üblen Nachreden. Einmal ausgestreut, wissen wir nicht mehr wohin der Wind sie getragen hat. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?“



 

 


geDANKen im August 2012
 
 
 

Eine Teilnehmerin eines Kurses schrieb folgende Fabel für mich:
Tagus, der Adler ließ sich flügelschlagend nahe neben dem Löwen Siola nieder. „Ich suche Gott“ sprach er unvermittelt.
Siola nickte. „Ich wäre gern erfolgreich, kannst du mir sagen, wo ich suchen soll?“ „Für dich habe ich ein Buch, darin steht die Antwort auf alle deine Fragen!“
„Auf alle?“ Er blickte den Löwen ungläubig an.
„Hier nimm!“ Tagus blätterte hastig darin und gab ihm dann das Buch enttäuscht zurück. „Aber in dem Buch sind nur leere Seiten!“ „Ich weiß, aber bedenke, was es bedeutet!“ Da erhob sich der Adler in die Lüfte. Er flog über den See und im Wasser spiegelte sich sein Schatten. Aber davon wusste Tagus nichts und der See ward davon nicht berührt ......
Gänzlich unbewusst hatte diese Teilnehmerin meine Gottsuche erkannt.
                                    ……….mehr dazu im Buch „Das Leben meistern“



 

 


geDANKen im Juli 2012
 
Lebensziele finden
 
 

Die Fabel von den Fröschen
Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.
Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.
Dann endlich – der Wettlauf begann.
Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Anstatt die Läufer anzufeuern, riefen sie also "Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!" oder "Das ist einfach unmöglich!" oder "Das schafft Ihr nie!" Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf. Das Publikum schrie weiter: "Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!"
Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte. Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war. Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hatte, den Wettlauf zu gewinnen. Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

(Verfasser unbekannt)

…………………..mehr dazu finden Sie im Buch „Lebensziele finden“

 



 

 


geDANKen im Juni 2012
 
Das Versteck der Weisheit
 
 

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.
Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.
Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: "Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen."
Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

 (Verfasser unbekannt)
…………………mehr dazu finden Sie im Buch „Ruhe finden“



 

 


geDANKen im Mai 2012
 
Durch drei Siebe gesiebt
 
 

Ein Mann kam aufgeregt zum einem Weisen gelaufen und sagte: „Das muss ich dir unbedingt erzählen!"
Moment, unterbrach ihn der Weise: "Hast Du das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?", fragte er verwundert.
Mal sehen, ob das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht:
Das erste Sieb ist die Wahrheit.
Hast Du alles geprüft, ob es wahr ist? "Nein, ich hörte es nur".
Aber sicher hast Du es im zweiten Sieb geprüft, das Sieb der Güte!
Ist das, was Du mir erzählen willst gut?" Zögernd sagte er: "Nein, ganz im Gegenteil..."
"So, so...", unterbrach ihn der Weise".
Das dritte Sieb: Ist es notwendig, dass Du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht.....".
Lächelnd sagte der Weise: "Wenn es weder wahr, noch gut, noch notwendig ist, dann lass es sein und belaste Dich und mich nicht damit."



 

 


geDANKen im März 2012
 
Fallen üben
 
 

„Die Geschichte der Seiltänzer“
Stellen Sie sich vor, Sie legen ein schmales Brett,
drei Meter lang, vor sich auf den Boden und versuchen
über dieses Brett zu gehen, ohne daneben zu steigen.
Es wird Ihnen wahrscheinlich problemlos
gelingen. Und jetzt stellen Sie sich vor, das
Brett würde eine drei Meter breite, aber 100 Meter
tiefe Schlucht überbrücken. Würden Sie mit derselben
Gelassenheit die Holzlatte entlang tänzeln?
Wahrscheinlich nicht! Aber warum? Weil Sie den
Sturz in die Tiefe fürchten.
Samy Molcho wollte von den Seiltänzern erfahren,
wie diese ihre Angst vor dem Absturz überwinden.
Das Seil ist viel dünner, schwankt in alle Richtungen
und die Gefahr hinunterzufallen ist um vieles größer,
Samy Molcho ging zu den Seiltänzern und fragte,
wie sie ihre Angst in den Griff bekämen. Wissen
Sie, was die Artisten ihm geantwortet haben?
„Wir üben das Fallen.“
Wenn eine Veränderung ansteht, überprüfen Sie, ob Sie einen Fall überleben würden.
…………. Auszug aus dem aktuellen Buch „Veränderungen“



 

 


geDANKen im Februar 2012
 
Der Weg nach innen
 
 

Ein Holzbauer führte ein elendes Dasein. Er lebte sehr bescheiden durch den Verkauf von geschlagenem Holz aus dem nahen Wald. Ein Weiser, der aus dem Wald kam, sah ihn bei der Arbeit und riet ihm, weiter in das Innere des Waldes zu gehen. Es würde nicht sein Schaden sein. Der Holzbauer folgte dem Rat und drang tiefer in den Wald, bis er zu einem Sandelbaum kam. Erfreut nahm er so viel er von dem Holz nehmen konnte und verkaufte es mit großem Gewinn auf dem Markt. Jetzt dachte er nach, warum der Weise nichts von einem Sandelholz gesagt hat, sondern nur geraten hatte, tiefer in den Wald hinein zu gehen. So drang er weiter vor, bis er auf eine Kupfermine stieß. Beglückt trug er so viel er nur tragen konnte und verdiente noch mehr damit. Kommenden Tages blieb er nicht bei der Kupfermine stehen, sondern ging weiter und fand eine Silbermine, bekam noch mehr auf dem Markt. Und so drang er jedes Mal tiefer in den Wald, fand eine Gold- und schließlich eine Diamantenmine und gelangte so zu unermesslichem Reichtum.

………………..und er erinnert sich daran, dass der Weise, der aus dem Wald kam, nichts bei sich trug.



 

 


geDANKen im Jänner 2012
 
Der bessere Weg
 
 

Ein kleiner Junge, der auf Besuch bei seinem Großvater war, fand eine kleine Landschildkröte und ging gleich daran sie zu untersuchen. Im gleichen Moment zog sich die Schildkröte in ihren Panzer zurück und der Junge versuchte vergebens sie mit einem Stöckchen herauszuholen. Der Großvater hatte ihm zugesehen und hinderte ihn daran, das Tier weiter zu quälen. "Das ist falsch", sagte er, "komm ich zeig dir wie man das macht."

Er nahm die Schildkröte mit ins Haus und setzte sie auf den warmen Kachelofen. In wenigen Minuten wurde das Tier warm, steckte seinen Kopf und seine Füße heraus und kroch auf den Jungen zu.“ Menschen sind manchmal wie Schildkröten", sagte der Mann.

"Versuche niemals jemanden zu zwingen. Wärme ihn nur mit etwas Güte auf und er wird seinen Panzer verlassen können."

………………..mehr dazu im Buch „Menschen führen“



 

 


geDANKen im Dezember 2011
 
Loslassen ohne zu vergessen
 
 

Zehn Schritte bei Abschied und Trennung

Wieder frei werden können – ohne das Vergangene vergessen oder verdrängen zu müssen. Dieser Wunsch wird gerade zu Allerheiligen und Allerseelen wieder vielen Trauernden, die einen geliebten Menschen verloren haben, bewusst.
Die „Zehn Schritte des Loslassens“ sind eine konkrete und praktische Hilfe, um den Weg der inneren Trennung von einem geliebten Menschen bewältigen zu können.  

    
1. Schritt: „Ich nehme dir übel ...“
Wut und Trauer müssen heraus! Einer der wichtigsten Schritte zum Loslassen ist, dass auch die negativen und schmerzlichen Gefühle zu einer Person zugelassen werden – und sei es „nur“ die Wut über den Verlust! Ungesagtes und Verdrängtes führen sonst dazu, dass Lebende nicht leben und Verstorbene nicht sterben können.
2. Schritt: „Ich danke dir ...“
Der Schritt des Bedankens trägt dazu bei, dass das, was noch zu bedanken ist, nachgeholt wird. Vieles, was man im Leben erhalten hat, kann durch eine Gegenleistung nicht aufgewogen werden. Dankbar zu sein bedeutet, darum zu wissen und ist die tiefste Form zu zeigen, was einem der Verstorbene bedeutet hat.
3. Schritt: „Ich vergebe dir ...“
Vergeben ist ein wesentlicher Teil des Loslassens zum Verheilen von Wunden. Der Vergebende verzichtet auf den Ausgleich der offenen Schuld aus ganzem Herzen. Nicht die Zeit, sondern die Vergebung heilt eine Wunde. Nur um vergeben zu können, braucht es manchmal seine Zeit.
4. Schritt: „Es tut mir Leid ...“
Die meisten Verletzungen passieren unbewusst. Oft kann nur erahnt werden, was man einem anderen Menschen angetan hat. Durch diesen Schritt wird gezeigt, dass es einem aus tiefsten Herzen Leid tut. Nicht nur die sichtbare Geste, sondern auch das Eingestehen der Schuld und die Vergebung im Herzen sind das Entscheidende.
5. Schritt: „Ich vergebe mir ...“
Anderen Menschen kann man erst dann vergeben, wenn man sich selbst vergeben kann. Das ist oft der schwierigste Schritt. Sich zu vergeben bedeutet, sich aus ganzem Herzen keine Selbstvorwürfe mehr über eine unglückselige Situation zu machen.
6. Schritt: „Ich vermisse dich ...“
Einen vertrauten Menschen zu verlieren tut verdammt weh. Weinen ist heilsam für Seele und Körper, spült den Schmerz langsam hinaus und erleichtert das Herz. Doch die Trauer um das, was unwiederbringlich verloren gegangen ist, braucht seine Zeit. Es geht nicht anders und auch nicht schneller.
7. Schritt: „Ich liebe dich ...“
Die höchste Form um Liebe zu zeigen ist, mit dem Herzen zu sprechen. So drückt man auch die Liebe für den Menschen aus, den man loslässt. Im Alltag geschieht dies oft leider zu wenig. Das Zeigen der Liebe behält aber immer seinen Wert, jetzt und über den Tod hinaus.
8. Schritt: „Ich ehre und ich achte dich ...“
Dieser Schritt ist ein wahrer Prüfstein. Wenn noch Verletzungen da sind, wird keine Achtung über das Herz zustande gebracht werden können.
Gedenken kann man erst dann richtig gut, wenn man sich mit dem Menschen, den man los lässt, wirklich versöhnt hat.
9. Schritt: „Es geht gut weiter ...“
Menschen wollen wissen, dass es gut weitergeht. Besonders für den Seelenfrieden von Verstorbenen hat dies große Bedeutung. Der Hinterbliebene wendet sich dadurch wieder dem Leben zu.
10. Schritt: „Ich bitte dich ...“
In diesem letzten Schritt bitten jene, die auf Erden weiterleben, jene, die gehen, um den Segen. Einander zu segnen ist in der heutigen Zeit als Form der Zuwendung leider abhanden gekommen. Es bedeutet, den anderen seinen eigenen Weg gehen zu lassen und ihn dabei mit aller Liebe zu begleiten.
Weitere Informationen unter: www.hoeglinger.net



 

 


geDANKen im November 2011
 
Gespräch zwischen Zündholz und Kerze
 
 

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: "Ich habe den Auftrag, dich anzuzünden."
"Oh nein", erschrak die Kerze, "Nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern."
Das Zündholz fragte: "Aber willst du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?" - "Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften", flüstert die Kerze unsicher und voller Angst.
"Es ist wahr", entgegnete das Zündholz. "Aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich dich nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen.
Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weiter tragen. Nur wenn du dich versagst, wirst du sterben ..
Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: "Ich bitte dich, zünde mich an …
…………………..mehr dazu im Buch „Umgang mit Angst“



 

 


geDANKen im Oktober 2011
 
 
 

„Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen“.

Nichts bleibt so, wie es ist.
Die Welt ist im stetigen Wandel.
Das Alte wird permanent von Neuem abgelöst.

.........mehr dazu im Buch "Veränderungen"



 

 


geDANKen im September 2011
 
Die richtige Einstellung
 
 

Einst kam ein Mann zu einem weisen Ratgeber und beklagte sich darüber, dass das Leben ihn immer wieder vor schwierige Aufgaben stellte, die ihn daran hinderten, froh und glücklich zu sein.
Der Weise füllte drei Töpfe mit Wasser, stellte sie auf den Herd und erhitzte das Wasser. In den ersten Topf legte er eine Kartoffel, in den zweiten Eiern und in den dritten Kaffeebohnen. Nach einiger Zeit schüttete er die Kartoffeln in eine Schüssel, legte die Eier auf einen Teller und goss den Kaffee in eine Tasse. „Was soll das“? fragte der Mann.
Der Weise antwortete: „Die Kartoffeln, die Eier und der Kaffee waren alle dem gleichen Einfluss, dem heißen Wasser, ausgesetzt. Alle Drei haben jedoch unterschiedlich darauf reagiert: Die Kartoffeln waren erst hart, danach weich. Die Eier waren erst zerbrechlich und innen weich, danach waren sie innen hart. Die Kaffeebohnen haben sich aufgelöst und das Wasser in Kaffee verwandelt“. So liegt es auch an dir, welche Einstellung du zu deinem Leben hast.
Bist du eine Kartoffel, die stark zu sein scheint, wenn sie jedoch mit Problemen in Berührung kommt, weich wird und ihre Stärke verliert? Bist du ein Ei mit einem weichen Herz, das versteinert und hart wird, wenn du auf Probleme stößt? Oder bist du eine Kaffeebohne, die das heiße Wasser in Kaffee verwandelt, d.h. das Problem als Chance sieht, etwas Neues daraus entstehen zu lassen“?

……………………mehr dazu im brandneuen Buch „Veränderungen“



 

 


geDANKen im August 2011
 
Der König und seine zwei Söhne
 
 

Eine weise Geschichte.
Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, da wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestellen. Er versammelte die Weisen des Landes und rief seine beiden Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: Ihr sollt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen. Womit ist eure Sache." - Die Weisen sagten: "Das ist eine gute Aufgabe."
Der älteste Sohn ging davon und kam an einem Feld vorbei, wo die Arbeiter dabei waren, das Zuckerrohr zu ernten und in einer Mühle auszupressen. Das ausgepresste Zuckerrohr lag nutzlos umher. - Er dachte sich: "Das ist eine gute Gelegenheit, mit diesem nutzlosen Zeug die Halle meines Vaters zu füllen." Mit dem Aufseher der Arbeiter wurde er einig, und sie schafften bis zum späten Nachmittag das ausgedroschene Zuckerrohr in die Halle. Als sie gefüllt war, ging er zu seinem Vater und sagte: Ich habe deine Aufgabe erfüllt. Auf meinen Bruder brauchst du nicht mehr zu warten. Mach mich zu deinem Nachfolger." - Der Vater antwortet: Es ist noch nicht Abend. Ich werde warten."
Bald darauf kam auch der jüngere Sohn. Er bat darum, das ausgedroschene Zuckerrohr wieder aus der Halle zu entfernen. So geschah es. Dann stellte er mitten in die Halle eine Kerze und zündete sie an. Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke hinein.
Der Vater sagte: "Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Zeug zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht erfüllt.
Du hast sie mit dem gefüllt, was die Menschen brauchen."
(Quelle: unbekannt)
………………………mehr dazu im Buch „Menschen führen“



 

 


geDANKen im Juli 2011
 
NACH INNEN
 
 

Zum Meister kam ein Mann, der trotz seiner beruflichen Karriere, seines Reichtums und gesellschaftlichen Erfolges nicht glücklich war.
„Ich habe alles, was ich mir wünschen kann“, sagte der Mann. „Haus, Auto, genug Geld auf dem Konto, Frau und Kinder sind gesund, und doch fühle ich mich nicht wohl. Der Wohlstand ist einerseits natürlich beruhigend, aber andererseits fühle ich mich hilflos, weil ich weiß, dass nicht immer alles so bleiben muss.“
„Du erinnerst mich an einem Mann, von dem ich einmal hörte“, antwortete der Meister: „Dieser Mann versuchte eines Abends, ein Tor nach außen hin aufzustoßen. Doch so sehr er sich auch bemühte, das Tor öffnete sich ihm nicht. Verzweifelt versuchte er es weiter, und da er es nicht öffnen konnte, fühlte er sich eingesperrt und vermeinte, da draußen sei seine Freiheit. Schließlich war es Nacht geworden, und erschöpft sank er nieder und schlief. Als er am Morgen erwachte, stellte er fest, dass sich das Tor nach innen öffnen ließ.“

..................mehr dazu im Buch "Lust auf Meditation" und auf der Hör-CD "Der Weg nach Innen"



 

 


geDANKen im Juni 2011
 
 
 

Wenn viele kleine Menschen,
an vielen kleinen Orten
viele kleine Schritte tun,
dann ändert sich die Welt.


Barbara Rütting


… und an dieser geänderten Welt mit vielen kleinen Schritten und vielen kleinen Menschen, möchten wir Sie/dich teilhaben lassen und freuen uns über deinen/Ihren Besuch auf unserer neuen Homepage.

www.hoeglinger.net



 

 


geDANKen im Mai 2011
 
Wo das Gute herkommt
 
 

Es war einmal vor langer, langer Zeit - vermutlich im amerikanischen Mittelwesten, aber das weiß man nicht mehr so genau - ein Bauer. Die Lieblingsbeschäftigung dieses Bauern war sein Mais. Er züchtete, kreuzte, experimentierte mit Dünger und versuchte, seinen Mais zu verbessern. Er konnte auch die Früchte seiner Arbeit ernten, denn bei jedem Erntedankfest traten die Bauern der Umgebung mit ihrem Mais gegeneinander an. Der Mais wurde gekostet, gewogen, die Farbe beurteilt, die Höhe der Maispflanze gemessen und vieles mehr. Am Abend stand dann der Sieger fest. Den besten Mais hatte wie immer unser Bauer gewonnen. Diesmal aber waren Journalisten anwesend, die vom tollen Mais dieses Bauern gehört hatten und darüber berichten wollten. Die waren sehr verwundert, als der Bauer jedem seiner Nachbarn, ein paar Säcke Saatgut von seinem Mais schenkte. "Warum tun Sie das? Sie arbeiten das ganze Jahr, haben den besten Mais der ganzen Gegend und jetzt verschenken Sie ihren an Ihre Nachbarn? Dann haben die ja auch den guten Mais und nächstes Jahr haben Sie dann keinen Vorteil mehr!" Der Bauer antwortete: "Ja, das mache ich jedes Jahr so! Das ist ja das Geheimnis meines Erfolges. Ich schenke allen meinen Nachbarn meinen Mais. Die bauen ihn dann auf ihren Feldern rund um meine Felder an. Dadurch wird mein Mais in der Mitte nur von erstklassigem Mais bestäubt. Darum hab ich den besten Mais! Wenn man nicht das Beste, das man hat, weitergibt, wie soll dann etwas Gutes zurückkommen?"
……………………mehr dazu im Buch „ Das Leben meistern“



Mein persönlicher Buchtipp: „Alles aus Liebe“ – Rachel Naomi Remen – Arbor Verlag



 

 


geDANKen im April 2011
 
Leere Tasse
 
 

Eines Tages kam eine Schülerin zum Meister. Sie hatte schon so viel von dem weisen Mann gehört, dass sie unbedingt bei ihm studieren wollte. Sie hatte alle Angelegenheiten geregelt, ihr Bündel geschnürt und war den Berg hinauf gekommen, was sie zwei Tage Fußmarsch gekostet hatte.
Als die junge Frau beim Meister ankam, saß der im Lotussitz auf dem Boden und trank Tee. Sie begrüßte ihn überschwänglich und erzählte ihm, was sie schon alles gelernt hatte. Dann bat sie ihn, bei ihm weiterlernen zu dürfen.
Der Meister lächelte freundlich und sagte: "Komm in einem Monat wieder."
Bekannten darüber, warum der Meister sie wohl zurückgeschickt hatte. Einen Monat später erklomm sie den Berg erneut und kam zum Meister, der wieder Tee trinkend am Boden saß.
Diesmal erzählte die Schülerin von all den Hypothesen und Vermutungen, die sie und ihre Freunde darüber hatten, warum er sie wohl fortgeschickt hatte. Und wieder bat sie ihn, bei ihm lernen zu dürfen.
Der Meister lächelte sie freundlich an und sagte: "Komm in einem Monat wieder."
die junge Frau erneut aufmachte, um zu dem Meister zu gehen. Als sie diesmal beim Meister ankam und ihn wieder Tee trinkend vorfand, setzte sie sich ihm gegenüber, lächelte und sagte nichts.
Nach einer Weile ging der Meister in seine Behausung und kam mit einer Tasse zurück. Er schenkte ihr Tee ein und sagte dabei: "Jetzt kannst du hier bleiben, damit ich dich lehren kann. In ein volles Gefäß kann ich nichts füllen."
(Quelle: unbekannt)
………………………mehr dazu im Buch/HörCD „Das Leben entrümpeln“



 

 


geDANKen im März 2011
 
Wind des Verzeihens
 
 

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste.
Während der Wanderung kam es zu einem Streit
und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.
Der Geschlagene war gekränkt.
Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
„Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen“.
Sie setzten Ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase.
Dort beschlossen sie, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war,
blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken.
Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.
Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte,
nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:
„Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet.“
Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt:
„Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in Sand geschrieben,
aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?
Der andere Freund antwortete: „Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat,
sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann.
Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren,
damit kein Wind es jemals löschen kann.“
(Autor nicht bekannt)
……………………mehr auf der Hör-CD „Leben in gelungenen Beziehungen“


Mein persönlicher Buchtipp: Marshall B. Rosenberg „Gewaltfreie Kommunikation“ – Eine Sprache des Lebens



 

 


geDANKen im Februar 2011
 
 
 

„Oft wissen die Hände
ein Geheimnis zu enträtseln,
an dem der Verstand
sich vergebens bemüht“
                                                               (C. G. Jung)

Wollen Sie mehr und besser die körpersprachlichen Ausdrücke verstehen?
Oder ihre eigene klarer kommunizieren?
Oder wollen Sie wissen, wie animalische Gesetze hinter der Körpersprache wirken?


……….weitere Fragen und Antworten finden Sie im Buch „Die Sprache des Körpers“.

 

Mein persönlicher Buchtipp: Staunen und Dankbarkeit. Der Weg zum spiritueller Erwachen - (Davic Steindl Rast)



 

 


geDANKen im Jänner 2011
 
Zwei Tiere in meinem Herzen
 
 

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer.
Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte,
während die Flammen zum Himmel züngelten.
„Wie ist das mit den guten und bösen Menschen?“
fragte der Junge seinen Großvater.
Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens:
„Weißt du, wie ich mich manchmal fühle?“
Es ist, als ob da zwei Tiere in meinem Herzen gegeneinander kämpfen würden.
Eines der beiden ist rachsüchtig und grausam.
Das andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.
„Welches von beiden wir den Kampf gewinnen?“, fragte der Junge.
„Das Tier, das ich füttere!“, antwortete der Alte.
                                                                              (Indianische Geschichte)
….. mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf der neuen Hör-CD
                                                     „Konflikte lösen sich



 

 


geDANKen im November 2010
 
 
 

Unruhig ist unser Herz, bis
es ruht in dir, o Herr.“

Lass mich in Ruhe! Wer möchte dies nicht gerne öfter sagen?

Wenn der Trubel des Lebens immer lauter wird und die Probleme und Sorgen des Alltags einem über den Kopf wachsen, dann brauchen wir den Mut, sich auch einmal bewusst zu verweigern. Nicht immer bereit zu sein für die Wünsche und Erwartungen anderer, nicht sofort zu springen, wenn jemand etwas von einem will. Nur wer es schafft, sich zu verweigern und auch dazu zu stehen, ohne schlechtes Gewissen, findet zur Ruhe.

……………………mehr dazu im Buch „Ruhe finden“
Ich wünsche Ihnen/dir einen erfüllten Herbst!



 

 


geDANKen im Oktober 2010
 
Meine neue CD
 
 

"Die 10 Schritte zum Loslassen"!

Was man liebt,
muss man loslassen.
Kommt es zurück,
war es nie fort,
bleibt es weg,
gehörte es dir nie.
 

Seit vielen Jahren darf ich Menschen beim Loslassen begleiten.
Dabei bin ich auf jene 10 Schritte gestoßen, die man gehen muss,
wenn man im Herzen loslassen möchte.
Diese 10 Schritte sind für die praktische Anwendung und Übung bestimmt.
Sie hören zuerst eine kurze Einleitung zum jeweiligen Schritt und
haben dann die Gelegenheit, mit Musik untermalt einige Minuten
den Schritt zu gehen.
Hörprobe unter:
files.me.com/w.edlauer/q78909.mp3



 

 


geDANKen im September 2010
 
 
 

Gute Worte setzen
setzen selten Grenzen

Die Geschichte: Der Kinobesuch
Meine Schwester wollte unbedingt mit mir ins Kino gehen. Ich hatte ihr auch immer wieder signalisiert, dass ich mit ihr gerne etwas unternehmen würde. Als ich dann zu ihrem konkreten Angebot NEIN sagte, war sie lange Zeit sauer auf mich. Bei einem späteren Gespräch sagte sie mir, dass sie jetzt über mein NEIN froh sei. Sie weiß dadurch umgekehrt, dass ein JA von mir wirklich ein JA ist und nicht eines bloß ihr zuliebe.
„Nur wer NEIN sagen kann, kann auch JA sagen“
……………… aus dem Buch „Grenzen setzen“ mit neuem Cover und geänderten Preis € 19,90!



 

 


geDANKen im August 2010
 
Die Liebe!
 
 

Es war einmal eine Insel, wo alle verschiedenen Gefühle lebten. Das Glück, die Traurigkeit, das Wissen und all die anderen, die Liebe natürlich auch.
Eines Tages meldete sich das Schicksal den Gefühlen, dass die Insel untergehen wird. So bereiteten sie ihre Schiffe und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Moment bleiben.
Als es fast zu spät war und die Insel unterging, rief sie um Hilfe. Der Reichtum war in der Nähe mit einem Luxusschiff. Die Liebe fragte ihn: "Reichtum, kannst du mir helfen? - Nein, weil ich zu viel Geld und Gold auf meinem Schiff habe, so ist kein Platz für dich hier!" Die Liebe fragte sodann den Hochmut um Hilfe, der auch mit seinem wunderschönen Boot vorbeifuhr. "Ich kann dir nicht helfen, du bist ganz nass und könntest mein Schiff beschmutzen!" Als die Traurigkeit vorbeisegelte, fragte die Liebe "Traurigkeit, lass mich mit dir gehen. - Ohh...Liebe, ich bin so traurig, ich möchte besser alleine bleiben." Das Glück ist auch weitergefahren. Es war soo glücklich, dass es die Liebe nicht hörte...
Und plötzlich hörte die Liebe eine Stimme: "Komm, komm doch, ich nehme dich mit!" Da war ein alter Mann, der gesprochen hatte.
Die Liebe war so glücklich, so zufrieden, dass sie nicht nach seinem Namen gefragt hat.
Als beide wieder festen Boden unter den Füßen hatten und gerettet waren, ging der Alte weg.  Die Liebe merkte, wie viel sie dem Alten schuldete, der aber war schon fort.
Sie fragte daraufhin das Wissen:
"Wer hat mich gerettet, wer hat mir geholfen?"
"Das war die ZEIT" - antwortete das Wissen.
"Die ZEIT!?!" fragte die Liebe, "aber warum hat mich die ZEIT gerettet?"
Das Wissen lächelte weise und geheimnisvoll und antwortete ihr:
"WEIL NUR DIE ZEIT VERSTEHEN KANN, WIE WICHTIG DIE LIEBE IM LEBEN IST..." (Autor unbekannt)
Genügend Zeit haben für das Wesentliche im Leben „Die Liebe“.
Das aktualisierte Buch „Zeit haben heißt NEIN sagen“.



 

 


geDANKen im Mai 2010
 
 
 

Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel!
(Konfuzius)

Angst davor, zu verletzen
Viele Menschen bleiben deshalb stehen oder nehmen
zum hundertsten Mal den bereits beschrittenen
Weg, weil sie Angst davor haben, jemanden zu
verletzen oder etwas zu zerstören.
Wenn ich bei jedem Schritt, den ich zu tun gedenke,
Angst davor habe, einen Käfer zu zertreten,
werde ich nicht weiterkommen. Genau genommen
werde ich es wohl nicht einmal aus dem Haus
hinaus schaffen.
…………………………..mehr dazu im Buch „Umgang mit Angst“



 

 


geDANKen im April 2010
 
Der Fluss des Lebens
 
 

Ich saß mit einem 56jährigen Mann im Boot und wir stiegen als letztes Paar ins Wasser. Alle waren schon ein Stück voraus und waren drauflos gepaddelt. Wir stiegen langsam ein und entschieden uns, wir fahren ohne jede Anstrengung und ohne zu rudern. Wir sahen nur zu, dass wir in die Mitte des Flusses kommen, dorthin wo die höchste Fließgeschwindigkeit ist.
Nach drei Kilometern hatten wir das Boot vor uns schon eingeholt. Sie paddelten zwar wie wild, aber nicht harmonisch und fuhren eher Zick-Zack. Nach zehn Kilometern erreichten wir als zweites Boot das Ziel ohne uns irgendwie angestrengt zu haben.
Unsere Erkenntnis:
Bin ich mitten im Fluss des Lebens, dann trägt es mich vorwärts, beruflich, privat, fast wie von selbst, ohne dass ich mich schinden muss. Um im Fluss des Lebens zu sein, muss man sich mit seinen Ängsten auseinandersetzen, sonst traut man sich nicht mehr weg vom sicheren Ufer. Und je näher ich am Ufer bin, umso mehr muss ich rudern um weiterzukommen, umso mühseliger und anstrengender ist das Leben und umso weiter bin ich weg vom großen Strom, der das Leben ausmacht.


Mehr dazu in meinem Gespräch mit Frau Caroline Malzner
Zielgruppen Zeitungsverlag/Chefinfo, September 2009.

zum Artikel



 

 


geDANKen im März 2010
 
 
 

FRÜHLING ERWACHE…………..

In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling
und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt
sich ein lächelnder Morgen.
(Khalil Gibran)

 …...................……..und ich kann mich fragen:

Was tue ich, um mir einen langgehegten Wunsch zu erfüllen?
Wie gehe ich dabei genau vor?
Habe ich mir schriftlich notiert, was ich in meinem Leben erreichen möchte?
Gelingt es mir immer öfter, NEIN zu sagen, damit ich JA zu mir selbst sage?
…….………………….……aus dem Buch „Zeit haben“

 



 

 


geDANKen im Februar 2010
 
 
 

.............und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen,
             geschehen Wunder.
                                                         (Henry David Thoreau)
 

Jetzt tragen wir alle CDs „in die Welt“ .

Sie können alle CDs und Hörproben von August Höglinger über iTunes herunterladen.

Der Link: http://itunes.com/dr.augusthoeglinger
iTunes / Download: http://www.apple.com/at/itunes/download/

Viel Freude und Spaß beim Entdecken „neuer Wunder“.



 

 


geDANKen im Jänner 2010
 
 
 

CD - Lebensziele finden


„Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen,
wenn er nicht bereit ist und den Mut aufbringt,
die alten zu verlassen
.“                      ( André Gide)

                    

Menschen mit klaren Zielen erreichen mehr und sind erfolgreicher. Ziellosigkeit erzeugt eine negative Spirale, erreichbare Ziele geben Kraft und Orientierung. In den gefundenen Zielen steckt die Kraft für ein erfülltes Leben.
Stellen Sie sich am Beginn des neuen Jahres/Jahrzehnts wieder einmal die
Lebenszielfragen: 

  •  Was ist Ihnen im letzten Jahr besonders gut gelungen?
  •  Was sind Ihre allergrößten Wüsche?
  •  Was werden Sie im nächsten Jahr verändern?
  •  Was ist Ihnen das Wichtigste in Ihrem Leben?

.............…….....…mehr finden Sie unter: CD-Hörprobe - 

                             http://www.hoeglinger.net/shop-cd-12.html



 

 


geDANKen im November 2009
 
 
 

Abschiednehmen und Loslassen

Erfahrungen mit Trennung, Sterben und Tod machen
mir immer wieder bewusst, wie kurz und wertvoll
das Leben und jeder Augenblick sind. Ich versuche,
stets noch mehr aus der Haltung heraus zu leben,
dass jeder Tag mein letzter sein kann. Das schärft
meinen Blick und mein Verhalten für das Wesentliche.

…………mehr finden Sie im Buch „Loslassen ohne zu vergessen“



 

 


geDANKen im Oktober 2009
 
 
 

  • Es gibt zwei Arten zu leben:
    Entweder so, als wäre nichts ein Wunder.
    Oder so, als wäre alles ein Wunder.   (Albert Einstein)
Erste Rückmeldung eines Lesers!
Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Buch „Das Leben meistern“!
…………………………….. denjenigen, die dafür offen sind, ermöglicht es eine wunderbare Perspektive für eine neue Dimension erfüllten Lebens.



 

 


geDANKen im August 2009
 
 
 

Das Leben und wie man es meistern kann


Im Gespräch mit Thomas Hartl gibt August Höglinger auf den folgenden Seiten Einblick in sehr private Dinge und führt uns vor Augen, wie er seine eigenen Aufgaben gemeistert hat und welche Lehren er aus seinen Erkenntnissen gezogen hat.
Er erzählt aus seinem Leben gibt Anregungen und Antworten zum Nachdenken.
………mehr finden Sie unter: Leseprobe                                   



 

 


geDANKen im Juli 2009
 
Veränderung - das einzig Stabile
 
 

Lichtenberg drückt es so treffend aus:

„Es ist nicht gesagt, dass es besser wird,
wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden,
damit es besser wird.“

Veränderungen sind ein fixer Bestandteil unseres Lebens. Wir können nur wachsen, wenn wir uns verändern, denn keine Veränderung bedeutet Stillstand.
Viele Menschen wehren sich mit aller Kraft gegen Veränderungen. Sie möchten, dass alles so bleibt, denn Veränderungen sind auch mit Ängsten und Schmerzen verbunden.
Wir müssen Vertrautes loslassen, einen sicheren Boden aufgeben und uns auf ein neues, unbekanntes Gebiet vorwagen.

Fragen für Ihren Urlaub:

Was würde ich jetzt gerne verändern?
…………………………………………….
Was gibt mir Halt? Was bleibt stabil?
…………………………………………….
Was brauche ich, damit sich etwas verändern kann?
…………………………………………….

……........……………….mehr finden Sie auf unserer CD „Veränderung- das einzig Stabile“
Gratis-Hörprobe: http://www.hoeglinger.net/shop-cd-4.html



 

 


geDANKen im Juni 2009
 
 
 

DIE SEELE NIMMT MIT DER ZEIT
DIE FARBE UNSERER GEDANKEN AN.                         (Marc Aurel)
 

Zur inneren Kraftquelle
Wir leben in einer Zeit, wo alles möglich scheint. Ratschläge, um glücklich und erfolgreicher zu werden, sind so unzählbar wie die Sandkörner am Meer.
Aber was ist wirklich richtig und wichtig für unser eigenes Leben?
Um nicht auszubrennen, die Batterien wieder aufzuladen, unbegrenzt Kraft schöpfen zu können, brauchen wir einen Zugang zu dieser inneren Kraftquelle.  Meditation erleichtert den Zugang zu dieser Energie-Tankstelle.
 

Mehr finden Sie auf unseren CDs:
„Meditation für Körper und Seele“
„Der Weg nach Innen“  und
„Klangschalen-Meditation“



 

 


geDANKen im Mai 2009
 
 
 

Ich frage Sie: „Hätten Sie gerne mehr Zeit“?
Laut Einstein ist „Zeit relativ“, umso schwieriger ist es, sie gut ein zu teilen und zu verwenden. Denn ist sie vorbei, nennen wir das „Vergangenheit“.
Doch bleiben wir in der Gegenwart.
Halten Sie einen Moment inne und überlegen Sie, wofür/wozu Sie gerne mehr Zeit hätten. Was würden Sie gerne tun, wenn Sie mehr Zeit hätten?
Ich würde ........................................................................................................
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Wie Sie mehr Zeit für sich gewinnen können, erfahren Sie in der
                             aktualisierten 4. Auflage  „Zeit haben heißt NEIN sagen



 

 


geDANKen im April 2009
 
 
 

Die Pharaonen in Ägypten beschäftigten Traumdeuter und Propheten und trafen ihre Entscheidungen nur mit deren Hilfe. Ebenso im griechischen Delphi baten Pilger um Entscheidungsfindung, mussten eine Nacht im Tempel bleiben und die Propheten und Traumdeuter deuteten am nächsten Morgen ihre Träume.

Träume und Intuition sind wichtige Informationsquellen für unser Leben. Sie sind meist verschlüsselt und oft der inneren Zensur unterworfen. Sie beinhalten wichtige Botschaften, die unserem Wachsein verborgen bleiben. Im menschlichen Alltag beispielsweise wird Intuition als „innere Stimme" benannt. Sie ist eine geistige Fähigkeit, die weit über das Phänomen der zufälligen Eingebung hinaus geht.

.....................................mehr finden Sie auf unserer CD „Träume und Intuition".

Gratis-Hörprobe: Träume und Intuition



 

 


geDANKen im März 2009
 
 
 

Lieber ein kleines Licht anzünden, als über die Finsternis klagen.

(Chinesisches Sprichwort)

Wie muss ein Beziehungsgefüge gestaltet sein, damit sich Liebe und Wertschätzung entfalten kann?

Jeder Mensch kommt aus einer Familie und ihr verdankt er das Leben mit all seinen Grenzen und Möglichkeiten. Diese Familie hat eine natürliche innere Ordnung, die wirkt, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Wird diese Ordnung nicht eingehalten oder gewürdigt, dann reagiert das System negativ.

Das zu erkennen und wahr zu nehmen kann uns dabei helfen, Verstrickungen und Blockaden zu durchschauen und aufzulösen.

Hörprobe unterLeben in Beziehungen

 

 



 

 


geDANKen im Februar 2009
 
Ruhe finden
 
 

„In der Ruhe liegt die Kraft", sagt ein altes Sprichwort. Aber dazu müssten wir sie erst einmal finden.

Ein Termin reiht sich nahtlos an den nächsten, Sitzungen, Telefonate, Termine. Der Kollege hat sein Radio aufgedreht, irgendwo piepst ein Faxgerät, ein Handy läutet .................

Auf der Straße: Hupende Autos, Motorengeräusche, Sirenen von Polizei, Rettung, dazwischen der vibrierende Lärm des Presslufthammers auf einer Baustelle. Der ganz normale tägliche Wahnsinn unseres Lebens.

Geht es Ihnen nicht auch so:

Würden Sie nicht auch manchmal am liebsten einfach mit den Fingern schnippen, und alles um Sie herum zu absoluter Stille erstarren lassen?

(...............dieses Buch erzählt, was uns umtreibt, was uns Angst macht, uns stresst und belastet und wie wir mit Hilfe einfacher Übungen und dem Mut zum Schritt hinaus von den üblichen, ausgetretenen Pfaden zu innerer Ruhe und dadurch wieder zu uns selbst zurück finden können).

http://www.hoeglinger.net/buecher.html



 

 


geDANKen im Jänner 2009
 
 
 

 Menschen lassen sich nicht umstellen wie Maschinen.

Sorgen Sie bei den Betroffenen auch für die innere Veränderung,

sonst verändert sich nichts.

Gerade in der heutigen Zeit tauchen Sie immer wieder öfter auf, diese typischen Sätze:

„Wir haben bis zum Schluss gehofft..........Es ist aus!

Schade, dass es nicht mehr weitergeht!"

...........denn Sie müssen das Ende erst realisieren!

Wenn Sie Umstrukturierungsmaßnahmen planen, Kündigungen aussprechen, müssen Sie die Situation auch danach prüfen, welche emotionalen Veränderungen zu bedenken sind. Wenn Sie z. B. Abteilungen zusammenlegen, müssen die Betroffenen (Mitarbeiter/Chefs) eine neue gemeinsame Abteilungskultur entwickeln. Oft müssen bestehende Rollenbilder von der jeweils anderen Gruppe abgebaut werden, damit sich eine gemeinsame Vertrauensbasis für die zukünftige Zusammenarbeit entwickeln kann.                                

                               (.....................mehr nach zu lesen im Buch „Inthronisation")



 

 


geDANKen im November 2008
 
Loslassen
 
 

Gibt es etwas, was Sie heute oder in den nächsten Tagen „loslassen" möchten?

Dabei ist es unerheblich, ob es sich um das Loslassen eines lebenden, sterbenden oder schon toten Menschen handelt. Leben ist nur über ein ständiges Abschiednehmen und Loslassen möglich.

Wenn nichts mehr zu machen ist, ist noch viel zu tun

und noch mehr loszulassen.

........aus dem Buch „Loslassen ohne zu vergessen"



 

 


geDANKen im Oktober 2008
 
 
 

 Im Wald zwei Wege boten sich mir dar,

und ich nahm den, der weniger betreten war,

und das veränderte mein Leben."

                                                         (Robert Lee Frost)

Die helle und die dunkle Seite der Angst

Die Angst hat zwei Seiten, eine helle und eine dunkle. Die helle Seite der Angst könnte man als das Bewahrende, Beschützende bezeichnen, die dunkle Seite, die herausfordert, weiterbringt, indem sie zunächst als Hindernis in Erscheinung tritt und Sie daran hindert, Ihren Weg zu gehen.  

Es gibt kein angstfreies Leben. Und das ist gut so. 

Weil die Angst eine Art Warnsignal ist, sollten wir nicht daran arbeiten, sie auf Dauer loszuwerden. Aber wir können lernen, mit ihr umzugehen, sie nicht als Bedrohung oder gar als Feind anzusehen, sondern sie in unser Leben zu integrieren und Sie als hilfreichen Freund annehmen. 

(.......aus dem Buch Umgang mit Angst)



 

 


geDANKen im September 2008
 
 
 

Warum haben Männer ein Problem, über sich selbst zu reden?

Das liegt zunächst einmal daran, dass sie es nicht gewohnt sind.

Wann immer Frauen mich darauf ansprechen und fragen, woran es eigentlich liegt, dass die Männer nicht offener sind, nicht mehr von sich selbst erzählen, muss ich leider antworten:

„Weil sie sich auf diesem Gebiet nicht sehr gut auskennen."

Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, wo sie endlich über sich selbst, über ihre Sehnsüchte und Ängste, also über ihre Gefühle sprechen dürfen, herrscht das große Schweigen.

(Lesen Sie mehr im Buch „ Männer, was Frauen über sie wissen sollten")

............................................übrigens auch sehr lesenswert für Männer!



 

 


geDANKen im August 2008
 
Entspannen und genießen
 
 

Wer möchte das nicht?

Einfach entspannen, zur Ruhe kommen und genießen. Raus aus der Hektik, aus dem Lärm, aus der Fülle. Körper, Geist und Seele positiv stimmen.

Eine der wirkungsvollsten Methoden ist die Arbeit mit Klangschalen. Sie beleben Ihre körpereigenen Schwingungen und bringen Ihre 7 Energiezentren in Einklang. Kristall- Klangschalen dienen zur energetischen Reinigung und steigern Ihre Lebensqualität.

CD „ Klangschalen - Meditation"   (Zur Aktivierung der Energiezentren)



 

 


geDANKen im Juli 2008
 
 
 

NEIN zur „last-minute" Arbeit

Eine bekannte Geschichte.

Können Sie sich noch an Ihre Schulzeit erinnern? War es bei Ihnen auch so?

Eine Prüfung stand ins Haus. Der Termin war Wochen vorher bekannt. Aber Sie fingen natürlich nicht gleich an, es war ja noch so viel Zeit. Tage vergingen und Sie taten alles andere als sich vor zu bereiten. Der Tag der Prüfung rückte aber bedrohlich näher und der Zeitdruck stieg ebenso wie der Stresspegel. Schließlich begannen Sie doch zu büffeln, Sie versuchten in der noch verbliebenen Zeit in sich hineinzustopfen, was nur ging - und Sie versprachen sich selbst hoch und heilig, beim nächsten Mal früher zu beginnen.

Viele stressgeplagte, ständig unter Hektik und Zeitnot leidende Menschen haben diesen Arbeitsstil auf ihr Berufsleben übertragen und beginnen mit der Erledigung von Aufgaben erst, wenn sie der Zeitdruck dazu zwingt.

(Auszug aus dem Buch: „ Zeit haben heißt NEIN sagen").

Wichtige Aufgaben sind meist nicht dringend.
Dringend werden sie erst, weil wir sie dringend werden lassen.



 

 


geDANKen im Juni 2008
 
 
 

Der Urlaub steht vor der Tür.  Endlich ausspannen, aufatmen. Zeit für mich und meine Familie zu haben, abseits von den Probleme des täglichen Lebens. Sich wieder spüren, die Stille hören, die Natur riechen und sich Dinge erlauben, die im Alltag manchmal verloren gehen. Haben Sie Lust bekommen mehr zu erfahren?

                                (......lesen Sie mehr im Buch: Lust auf Meditation)

Die Antwort

Die Meditations-Schüler fragten ihren Meister, wozu denn Stille gut sein soll, wo doch Stille eigentlich nichts ist. Der Meister weist die Schüler an, einen Stein in den Brunnen zu werfen und zu beschreiben, was sie wahrnehmen. Die Schüler sagten: „Wir sehen Wellen, Kreise, Bewegungen. Wir spüren die Kraft des Wassers, wie es am Brunnenrand hochsteigt."
Danach bittet der Meister die Schüler zu warten, bis das Wasser wieder vollkommen zur Ruhe gekommen ist. Er fragt: „Nun, was erblickt ihr jetzt, wenn ihr in den Brunnen schaut?" Und die Schüler antworteten ganz erstaunt: „Uns selbst". Wir können uns selbst sehen und den Himmel!"

Es ist so schwer, den falschen Weg zu meiden.

J.W. von Goethe



 

 


geDANKen im Mai 2008
 
Lebensziele finden
 
 

Was würden sie in ihrem Leben anders machen, wenn sie noch einmal leben könnten? Diese Befragung wurde unter 95-jährigen Personen durchgeführt. Die meisten antworteten darauf:

Wir würden mehr in Dinge investieren, die das eigene Leben überdauern. Beispiel: Kinder in die Welt setzen, weil sie das Leben fortführen, einen Baum pflanzen, ein Bild malen, ein Buch schreiben und mehr übers Leben reflektieren. Dann haben die befragten 95-Jährigen noch etwas gesagt: Sie würden mehr riskieren! Viel zu spät müssen sie sich eingestehen, im Leben zu wenig riskiert zu haben. (Aus dem Buch: Lebensziele finden)

Spruch

Leute, die alles bedenken, ehe sie einen Schritt tun,

werden ihr Leben auf einem Bein verbringen.

(Anthony de Mello)



 

 


geDANKen im April 2008
 
 
 

Eine chinesische Weisheit sagt:

„Das Lachen, das du aussendest, kommt tausendfach zurück."

Ja, wenn dass nur so einfach wäre mit der Körpersprache .................

Hier ein paar Grundregeln und Tipps für eine aufmerksame, offene Körperhaltung und einen guten Kontakt:

  • Stellen Sie mit Ihren Füßen einen guten Bodenkontakt her.
  • Halten Sie den Kopf und den Oberkörper aufrecht und beweglich.
  • Atmen Sie entspannt und gleichmäßig.
  • Versuchen Sie, Ihre innere und äußere Haltung in Einklang zu bringen.
  • Achten Sie auf einen klaren, aufmerksamen Blick.
  • Vermeiden Sie zu häufige und auffällige Selbstberührungen.
  • Ermöglichen Sie Blickkontakte.
  • Achten Sie auf einen angemessenen Abstand zueinander.
  • Gleichen Sie sich in der Gestik und Dynamik Ihrem Gesprächspartner an.
  • Berühren Sie Ihren Gesprächspartner nur, wenn dieser es zulässt.
  • Wenden Sie Ihre Bein- und Fußstellung dem anderen zu.
  • Vermeiden Sie Gesten, die den anderen abwerten, bedrohen oder Barrieren errichten (Zeigefinger-Stoßgesten, aufeinander gepresste Lippen, verschränkte Arme, verkniffene Augen und so weiter).
  • Lächeln Sie von innen heraus. Ein künstliches Lächeln verfehlt seine Wirkung. Lächeln Sie Ihren Gesprächspartner häufig an. Lachen wirkt sich nicht nur positiv auf unsere Psyche aus, sondern baut auch eine Brücke zu unseren Mitmenschen.

(Aus dem Buch „ Die Sprache des Körpers")

Viel Freude und Gelingen wünsche ich dir/Ihnen beim Tun!



 

 


geDANKen im März 2008
 
Aufgestaute Energie
 
 

Vor einigen Jahren war ich auf einem Seminar.

Das Hotel lag an einem Fluss. Am ersten Abend bin ich

zum Flussufer hinunterspaziert und habe aufs Wasser geblickt.

Es war gestaut und an dieser Stelle verschmutzt. Dort, wo

es sich staut, wo die Energie nicht fließen kann,

verschmutzt es! Genauso verhält es sich auch mit

dem Entrümpeln. Wenn Sie den Dingen nicht

ermöglichen, in vernünftiger Zeit erledigt zu werden,

stauen sie sich. Und dann geht nichts mehr.

Gerümpel ist aufgestaute Energie! Dort, wo Energie

sich staut, sammelt sich Krempel an; dort, wo

Krempel herumliegt, ist das ein untrügliches Zeichen

dafür, dass Energie sich staut.

(Auszug aus dem Buch/CD „Das Leben entrümpeln")

Ein weiser Mann sagte einmal: „Das Äußere ist ein Ausdruck des Inneren".

Warum fällt uns das Entrümpeln so schwer? Entrümpeln ist eine hochemotionale Sache. Denken Sie darüber nach, wie viel Überwindung es Sie kostet, alte Dinge wegzuwerfen, von deren Existenz Sie gar nicht mehr wussten, bis Sie diese durch Zufall irgendwo wiederentdecken. Und dann sagen Sie sich vielleicht. Wegzugeben, bringe ich nicht übers Herz. Du erinnerst mich an diesen oder jenen Menschen oder an eine bestimmte Zeit.

Ein Trick Sachen/Dinge ohne Wehmut wegzugeben, besteht darin, sie zu verwerten, ihnen Wert zu geben. Denn Wegwerfen wäre Verschwendung und Zerstörung von etwas, das anderen Menschen noch zum Nutzen gereichen könnte.

Unser Tipp: Dinge und Sachen leichter und sinnvoll weiterzugeben an die Caritas, Annahmestellen in Österreich. Die können alles gebrauchen und verwerten. Infos unter:  www.caritas.at



 

 


geDANKen im Februar 2008
 
 
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Heute möchten wir Ihnen/dir eine Geschichte schenken über zwei Schlüsselwörter im „Grenzen setzen" das JA und NEIN.

Wenn Sie einen Freund oder Partner haben, der nicht aus innerer Überzeugung NEIN sagen kann, können Sie davon ausgehen, dass diese Person auch nicht wirklich JA sagt: ein klares JA zu einer Aufgabe, ein JA zu Ihnen als Freund oder Partner! Wer nicht NEIN sagen kann, gesteht sich das Recht auf eigene Grenzen nicht zu. Er muss erst lernen, seine eigenen Grenzen so wertzuschätzen und zu respektieren wie die Grenzen einer anderen Person.

Die Geschichte: Der Kinobesuch

Meine Schwester wollte unbedingt mit mir ins Kino gehen. Ich hatte ihr auch immer wieder signalisiert, dass ich mit ihr gerne etwas unternehmen würde. Als ich dann zu ihrem konkreten Angebot NEIN sagte, war sie lange Zeit sauer auf mich. Bei einem späteren Gespräch sagte sie mir, dass sie jetzt über mein NEIN froh sei. Sie weiß dadurch umgekehrt, dass ein JA von mir wirklich ein JA ist und nicht eines bloß ihr zuliebe. (Auszug aus dem Buch „Grenzen setzen bei Erwachsenen")

Nur wer NEIN sagen kann,

                 kann auch JA sagen.



 

 


geDANKen im Jänner 2008
 
Meditationsleiter - Lehrgang V
 
 

Durch die große Nachfrage starte ich den 5. Lehrgang für Meditationsleiter/Innen. Teilnehmer/Innen berichten über große persönliche Wachstumsschritte durch diesen Lehrgang.

Für´s Leben lernen:
  • Die innere Ruhe finden
  • Die Persönlichkeit weiter reifen lassen
  • Intuitive Fähigkeiten erweitern
  • Soziale Kompetenz und Führungs-Kompetenz weiter entwickeln
  • (Meditations-) Gruppen führen lernen
Wichtig für die Teilnahme ist psychische Stabilität. Darüber hinaus sind keine Voraussetzungen zur Teilnahme zu erfüllen.

Bei Interesse melden Sie sich zum kostenlosen Kennenlerntag am 29.06.2008 -Stift Schlägl- (10:00 - 17:00 Uhr) an:

Anmeldung zum kostenlosen Kennenlerntag: ANMELDUNG



 

 


geDANKen im November 2007
 
 
 

Mit viel Freude und ein klein wenig Stolz möchte ich Ihnen/dir die englische Übersetzung meines Buches: „Grenzen setzen für Erwachsene" vorstellen:

Setting boundaries for Adults

Vielleicht ist es eine Idee zum Weiterempfehlen oder für englisch lesende Verwandte, Bekannte und Freunde.

Denn, manchmal ist für Menschen eine andere Sprache wie eine Grenze und manchmal wie ein Geschenk.



 

 


geDANKen im Juli 2006
 
 
 

Mein erstes Buch über "Männer" für Frauen

Nach mehreren Anläufen ist es nun fertig. Mein erstes Buch über „Männer" für Frauen. Es ist nicht nur für Frauen, sondern auch für alle Männer empfehlenswert. Das Buch enthält viele wertvolle Erkenntnisse aus 10 Jahren Männer-Arbeit.